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Rind
1797 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

DMK: 20ct bis Dezember?

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Weil Verluste kontraprodukiv sind. Und somit mit allen Mitteln zu vermeiden!

Dazu bist du auch Unternehmer, um diese zu vermeiden!
Nur in der Theorie wäre der Unternehmer derjenige, der was unternimmt und nicht derjenige, der nach dem Staat schreit!
Die Realität, nicht nur in der Landwirtschaft, ist anders.
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@ nurich #
Deine Argumentation würde im Umkehrschluss bedeuten, die Milchpreise sind immer noch zu hoch.
Denn offensichtlich gibt es genügend Landwirte, die trotz der "angeblich" geringen Preise und Margen investieren und auf Gewinne hoffen! Und den Markt mit Ware beliefern, ich möchte den Begriff "überschwemmen" nicht verwenden.
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@ altilla #
Als Vollgasbauer will man doch zuallererst den Betrieb erhalten.
Also muß irgendwann mal wieder investiert werden, unabhängig von der aktuellen Marktlage.
Das war schon so seit Generationen.
Zu dem hab ich festgestellt, dass früher viel mehr Höfe gehandelt wurden.
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@ Seebauer #
Als Vollgasbauer will man doch zuallererst den Betrieb erhalten.
Also muß irgendwann mal wieder investiert werden, unabhängig von der aktuellen Marktlage.
Das war schon so seit Generationen.
Zu dem hab ich festgestellt, dass früher viel mehr Höfe gehandelt wurden.

Als echter Unternehmer ist aber Sentimentalität fehl am Platz!
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@ altilla #
Vollgasbauer
Zur Erinnerung der Fall Schlecker, der war auch so was zwischen Unternehmer und rund um Sorger für seine Firma.
Hätte er ordentlich Bankrott gemacht wäre ihm der Prozess erspart geblieben.
Bei Unternehmungen sind auch immer Risiken mit drin, oder wie du es nennst Sentimentalität.
Beides kann schief gehen.
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@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

2017 hatten wir zwei Mengenreduzierungsprogramme die laut Institute keine Wirkung
hatten, aber überraschenderweise von den Milcherzeugern gut angenommen wurden
und auch entgegen den Vorhersagen nur modorate Bürokratie erforderten. Ergebniss.
Milchpreis war 2017 ok. Bundesweit sind wir zur Zeit 0,7% über Vorjahreslinie. In unserer
MEG wird 4,55% mehr gemolken, das sind jede Woche 8 volle LKW mehr wie vor
einem Jahr. Die müssen erst mal vertickt werden, weil FC hat keinen zusätzlichen Bedarf!

Hallo Kartoffelbluete!
Aktuell sind wir 0,3% über Vorjahreslinie.
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@ Seebauer #
Bei Unternehmungen sind auch immer Risiken mit drin, oder wie du es nennst Sentimentalität.
Beides kann schief gehen.

Für mich hat Risiko und Sentimentalität zuerst einmal nichts miteinander zu tun. Man kann aus reinem wirtschaftlichen Kalkül Risiken eingehen oder aus reiner Sentimentalität und es gibt alles dazwischen.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Deine Argumentation würde im Umkehrschluss bedeuten, die Milchpreise sind immer noch zu hoch.
Denn offensichtlich gibt es genügend Landwirte, die trotz der "angeblich" geringen Preise und Margen investieren und auf Gewinne hoffen! Und den Markt mit Ware beliefern, ich möchte den Begriff "überschwemmen" nicht verwenden.



Wann ist ein preis zu hoch? Nein zu hoch würde ich nicht sagen, aber wenn man nicht über kurz oder lang ausscheiden will, mus man seinen Betrieb weiterentwickeln. Und Wachstum kann ein weg sein, über Rationalisierungsefekte die Produktionskosten zu senken, oder aber auch die Lebensqualität zu erhöhen. Aber auch durch größere Mengen, mit niedrigeren Margen zurecht kommen zu können.
Das dies Neider gerne anders sehen, mus man ihnen zugestehen.
Landwirtschaft ist kein caritativer Wirtschaftszweig, auch hier mus jeder Unternehmer sehen, wo er und sein unternehmen bleibt.
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@ nurich #
Wann ist ein preis zu hoch? Nein zu hoch würde ich nicht sagen, aber wenn man nicht über kurz oder lang ausscheiden will, mus man seinen Betrieb weiterentwickeln.

Wäre es für manche nicht besser aus einem überfüllten Markt auszuscheiden und sich anderen Möglichkeiten zu widmen?
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@ altilla #
altilla schrieb:

Wäre es für manche nicht besser aus einem überfüllten Markt auszuscheiden und sich anderen Möglichkeiten zu widmen?


Was für den einzelnen besser ist, mus jeder für sich entscheiden. Aber es entscheiden sich doch mindestens genauso viele Betriebe für den ausstieg. Nur fallen diese nicht so ins Auge.und die Erschließung der Märkte die nicht unerfüllt sind, ist nicht unbedingt mit weniger Risiko behaftet.
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