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Rind
1814 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

DMK: 20ct bis Dezember?

@ ostimo #
Zuzutrauen ist ihnen alles!
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@ ostimo #
ostimo schrieb:

Eigentlich ist die Preissenkung bei Trinkmilch nicht logisch.
Allerdings besteht die Hoffnung, dass die Turbomelker bei sinkenden Milchpreisen das Gas etwas herunternehmen und die Anlieferung geringer wird. So könnte ein Teil des eingelagerten Milchpulvers vom Markt aufgenommen werden. Durch niedrige Inhaltsstoffe und Fettknappheit wird es interessant was im Herbst passiert. Vielleicht gibts wieder ein Preishoch wie letztes Jahr.


Deine Hoffnung wird eine solche bleiben. Richtige Bauern melken mehr, wenn der Preis sinkt, um auf das gleiche Milchgeld zu kommen. Wenn der Preis steigt, machen sie auch mehr, um die Verluste des vorherigen Tiefs auszugleichen, und um Reserven anzulegen für die nächste Krise, die sie durch ihre Mehrproduktion verursachen.
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@ Miche #
Was ist an solchen Bauern richtig?
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@ 0 #
0 schrieb:

Hallo Kartoffelbluete!
Mich ärgert das furchtbar! Vor allen gibt es keinen Grund dafür! [www.butterkaeseboerse.de] Es ist leicht, Preiszugeständnisse zu machen und die Zeche dafür anderen zu präsentieren. Vermutlich schreien die größten Versager am lautesten wir sind gut aufgestellt für den freien Markt! Normaler weise gehörten bei den Molkereien das gesamte Führungspersonal vor die Tür gesetzt. Das hätte auch auf andere "Geschäftsführer/Verkäufer" eine motivierende Wirkung!


Gäbe es für Milch Kauf- und Lieferverträge mit einzuhaltenden Mengen und Preisen, wie das in allen anderen Branchen üblich ist, könnten die Molkereien sich beim Handel nicht gegenseitig unterbieten und die Verluste dann voll auf die Bauern abschieben.
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@ 0 #
0 schrieb:

Was ist an solchen Bauern richtig?


Nichts ist an denen "richtig". Leider gibt es zu viele, die sich als die größten fühlen, wenn sie nur schuften bis zum Umfallen. Alles andere ist ihnen unwichtig.
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@ Miche #
Miche schrieb:

Nichts ist an denen "richtig". Leider gibt es zu viele, die sich als die größten fühlen, wenn sie nur schuften bis zum Umfallen. Alles andere ist ihnen unwichtig.


Früher dachte ich, dass "die - vermeintlich - Richtigen" aus der BV-Ecke kommen. Heute weiß ich dass die AbLer und vor allem die BDMler genau das Gegenteil von dem machen, was sie ihren treuen Anhängern suggerieren: Ständig von "Krise" reden und selbst Gas geben und Bestände zum Teil verdreifachen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 17.05.18 um 18:04 Uhr.
@ altilla #
altilla schrieb:

NZ ist jetzt Spätherbst, keine so gute Zeit für die Milchproduktion. USA kann sicher nicht große Mengen nach Europa liefern. Ich sehe momentan auch keine so große Kapazitäten, wenn in Europa eine echte Dürre kommt. Wobei das "dicke Futterende" in Europa wohl erst kommen wird, wenn NZ wieder liefern kann. Und damit globaler Mangel eher "Mangelware" sein wird.

NZ hat auch noch andere Probleme. [www.vetion.de] Das könnte ein richtiger Hemmschuh werden! USA behindern die Währungsentwicklung. Die Niederschläge in Deutschland und Europa sind (nach meinen Wissensstand) unausgewogen.
Liest man den Marktbericht, sieht es gar nicht so aus, als würden die Verarbeiter in Ware ersticken. [www.butterkaeseboerse.de]
Paßt gerade dazu: Brüssel verkauft fast 42.000 t Magermilchpulver
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@ 0 #
Mich ärgert das furchtbar! Vor allen gibt es keinen Grund dafür! [www.butterkaeseboerse.de] Es ist leicht, Preiszugeständnisse zu machen und die Zeche dafür anderen zu präsentieren. Vermutlich schreien die größten Versager am lautesten wir sind gut aufgestellt für den freien Markt! Normaler weise gehörten bei den Molkereien das gesamte Führungspersonal vor die Tür gesetzt. Das hätte auch auf andere "Geschäftsführer/Verkäufer" eine motivierende Wirkung!

Gerade die Genos sollte das irgendwann mal machen. In anderen Unternehmen wäre das wohl schon längst passiert, keine Vertragsverlängerung wegen Erfolglosigkeit. Oder Freisetzung aus diesem Grund.
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@ Miche #
Gäbe es für Milch Kauf- und Lieferverträge mit einzuhaltenden Mengen und Preisen, wie das in allen anderen Branchen üblich ist, könnten die Molkereien sich beim Handel nicht gegenseitig unterbieten und die Verluste dann voll auf die Bauern abschieben.

Das wäre zumindest ein denkbarer Ansatz, aber nicht unbedingt die Lösung. Molkereien wollen ihre Produktionseinrichtungen auslasten und damit viel Milch verarbeiten. Warum sollte die Molkerei mit den Verträgen von diesem bisher erfolgreichen Modell für die Molkereien abweichen? Folge: zu viel Milch und geringe Preise. Gerade so hoch, dass es noch genügend gibt, die dafür arbeiten wollen.
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@ 0 #
NZ hat auch noch andere Probleme. [www.vetion.de] Das könnte ein richtiger Hemmschuh werden!

Könnte schon, aber es betrifft nur 1 Prozent des Rinderbestandes. Schlimm genug, aber bin mir nicht sicher, ob das eine entsprechende Milchmengenverringerung auslöst.
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