Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Rind
1821 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

DMK: 20ct bis Dezember?

Beitrag vom Autor bearbeitet am 06.06.18 um 00:29 Uhr.
@ altilla #
altilla schrieb:

Die wenigsten, da die meisten Molkereien in ihren Verträgen feststecken.

Meist Du die super Verträge, die die überragenden Verkäufer mit -7 bis -9 Cent durchgesetzt haben? Normalerweise sollten die Boykottiert werden. Auf dem Spotmarkt können sie sich doch eindecken. Wo ist der Spotpreis gerade? 36 oder 38 Cent? Klar hat die nur 3,8 Fett es gibt ja Sahne auch zu Kaufen. Sollte gerade ein Schnäppchen sein. Nur die dummen Bauern, die sind mit Restgeld zufrieden!
1
 
@ 0 #
0 schrieb:

Meist Du die super Verträge, die die überragenden Verkäufer mit -7 bis -9 Cent durchgesetzt haben? Normalerweise sollten die Boykottiert werden. Auf dem Spotmarkt können sie sich doch eindecken. Wo ist der Spotpreis gerade? 36 oder 38 Cent? Klar hat die nur 3,8 Fett es gibt ja Sahne auch zu Kaufen. Sollte gerade ein Schnäppchen sein. Nur die dummen Bauern, die sind mit Restgeld zufrieden!


Richtig, die Bauern sind mit dem Restgeld zufrieden. Sonst würden doch viel mehr Betriebe die Tore schließen, oder ihre Verträge mit den Molkereien kündigen. Achso nein, dann müsste man ja beweisen was man besser kann, wohl doch nicht der beste Weg
Hm, also was bleibt, wenn man selbst nichts verändern will? Jammern, und damit glücklich sein.
1
 
#
Nicht alle sind zufrieden! Es gibt nicht wenige die kämpfen jetzt schon 20 Jahre,
das sich an dem System, das die Milchbauern nur die Restgeldempfänger sind,
was ändert. Aber für zuviele, vor allem im nachgelagerten Bereich und in der
Berufsvertretung ist es recht komfortabel so wie es läuft. Deshalb werden alle
Vorschläge, die gemacht werden mit recht fragwürdigen Argumenten und oft
mit offensichtlichen Lügen gleich im Keim erstickt.
1
 
@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

Nicht alle sind zufrieden! Es gibt nicht wenige die kämpfen jetzt schon 20 Jahre,
das sich an dem System, das die Milchbauern nur die Restgeldempfänger sind,
was ändert. Aber für zuviele, vor allem im nachgelagerten Bereich und in der
Berufsvertretung ist es recht komfortabel so wie es läuft. Deshalb werden alle
Vorschläge, die gemacht werden mit recht fragwürdigen Argumenten und oft
mit offensichtlichen Lügen gleich im Keim erstickt.

Dann muss man eben etwas auf die eigenen Füße stellen. Ich kann doch nicht 20 Jahre erfolglos kämpfen und dann weiter machen wollen? 20 Jahre sind eine realistische Abschreibungsdauer einer Stalleinrichtung, die Hälfte vom Stall. Irgendwann muss es doch etwas zu ändern geben. Ich verstehe die Leute nicht, die so viel Mühe im Kampf gegen Windräder stecken und den eigenen Betrieb den Blick im eigenen Betrieb völlig verlieren.
0
 
#
Bei den wenigsten ist der Blick durch den Kampf verloren gegangen. Die sind auch
alle sehr realistisch. Die einen haben den kontrollierten Ausstieg bereits vollzogen,
bzw. bereiten in vor. Die anderen haben, bzw entwickeln ihre Betriebe sehr effizient,
weiter und hoffen das sie so zukünftig ein aktzeptables Einkommen erwirtschaften
können, oft mit einem oder mehreren Standbeinen zusätzlich um nicht ganz so vom
Milchpreis abhängig zu sein.
0
 
@ Kartoffelbluete #
Nicht alle sind zufrieden! Es gibt nicht wenige die kämpfen jetzt schon 20 Jahre,
das sich an dem System, das die Milchbauern nur die Restgeldempfänger sind,
was ändert. Aber für zuviele, vor allem im nachgelagerten Bereich und in der
Berufsvertretung ist es recht komfortabel so wie es läuft.

Offensichtlich gibt es noch zu viele Landwirte, die mit dem Restgeld zufrieden sind, sich genügend Profit erwarten und in größere Milchviehställe investieren. Daher kann sich der nachgelagerte Bereich gut und komfortabel einrichten.
2
 
#
Stimmt!, und solange genügend das Spiel mitmachen, wird sich auch nichts ändern.
0
 
@ altilla #
Es gibt Landwirte bei denen der Betrieb läuft, und Ersatzinvestitionen müssen halt irgendwann gemacht werden, bevor es dann nicht mehr läuft, und der Hof sich dann Stück für Stück auflöst.

Bestes Beispiel war ja der gesamte Ostblock, die hatten von oben herab ja beste Strukturen verordnet bekommen, trotzdem reichte dieser Vorteil nicht aus um nachhaltigeres und inovativeres als der Westen
hervorzubringen.
Was momentan Geld verdient wird ist für die Liquidität wichtig, für den Fortbestand aber zweitrangig.
0
 
#
Nun gereift das Wetter in den Markt ein. Angeblich, oder Tatsächlich? Oder geben mehr Lieferanten auf als geplant? Oder ist es ein Mix aus ganz vielen verschiedenen, teilweise gegenläufigen Entwicklungen, die einfach nicht einzuschätzen sind, auf welche Seite es fallen wird? (letzteres ist meine Meinung)
[www.elite-magazin.de]
0
 
@ 0 #
Das Größenwachstum der Milchviehbetriebe bei uns gerät gerade ins stocken.
Pachtpreise bis 1000 Euro/ha, zuwenig verfügbare Arbeitskräfte und die Düngeverordnung zeigen langsam Wirkung. Außerdem ist der Milchpreis für Kuhplatzkosten über 12000 Euro auch zu schlecht, um gewinnbringend Vollgas fahren zu können.
Aber keine Angst, dann wird die Milch halt in Rumänien oder Polen gemolken.
1
 
Werde Mitglied der Community Landwirtschaft, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang