Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Rind
1821 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

DMK: 20ct bis Dezember?

@ 0 #
Nein!

Genau, dass meine ich auch. Mein Chef hätte so einen Verkäufer schon längst den Laufpass gegeben. Vielleicht sollte man bei denen mal mit Provisionsbasis arbeiten, damit mehr Eigeninteresse dahinter steht!
1
 
@ altilla #
Was ist die Alternative für die Molkerei dazu, einen ausreichend niedrigen Preis dem LEH zu bieten, damit sie zum Zug kommt?
Die Milch auf dem Spotmarkt herschenken oder trocknen und das Pulver herschenken.
Eine Privatmolkerei könnte noch hergehen und ausreichend Lieferanten kündigen, um nicht bei jedem Preis mitbieten zu müssen. (hat unsere zB gemacht)
Was zu viel ist, ist zu viel.


Lg
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
0
 
@ maxp #
Was ist die Alternative für die Molkerei dazu, einen ausreichend niedrigen Preis dem LEH zu bieten, damit sie zum Zug kommt?
Die Milch auf dem Spotmarkt herschenken oder trocknen und das Pulver herschenken.
Eine Privatmolkerei könnte noch hergehen und ausreichend Lieferanten kündigen, um nicht bei jedem Preis mitbieten zu müssen. (hat unsere zB gemacht)
Was zu viel ist, ist zu viel.

Das Dilemma ist klar und vorhanden. Aber dadurch, dass jeder Angst hat, schlecht zu verkaufen unterbietet man sich. Das ist zwar einerseits der Sinn jeglicher Marktwirtschaft, billige Preise zu schaffen, aber eben für die Erzeuger auch schlecht.
Eine ehemalige Mitschülerin, die sich selbstständig gemacht hat, sagt mal: man muss wissen, wann ein Geschäft kein Geschäft für sich selbst ist und die Finger davon lassen.
Doch daran fehlt es bei den Molkereien.
1
 
@ maxp #
maxp schrieb:

Was ist die Alternative für die Molkerei dazu, einen ausreichend niedrigen Preis dem LEH zu bieten, damit sie zum Zug kommt?
Die Milch auf dem Spotmarkt herschenken oder trocknen und das Pulver herschenken.
Eine Privatmolkerei könnte noch hergehen und ausreichend Lieferanten kündigen, um nicht bei jedem Preis mitbieten zu müssen. (hat unsere zB gemacht)
Was zu viel ist, ist zu viel.


Lg


Auf teurer Milch sitzen.
Jetzt nimm den Milchbauern doch nicht den Schuldigen auch noch, du zerstörst Weltbilder
0
 
@ altilla #
altilla schrieb:

Das Dilemma ist klar und vorhanden. Aber dadurch, dass jeder Angst hat, schlecht zu verkaufen unterbietet man sich. Das ist zwar einerseits der Sinn jeglicher Marktwirtschaft, billige Preise zu schaffen, aber eben für die Erzeuger auch schlecht.
Eine ehemalige Mitschülerin, die sich selbstständig gemacht hat, sagt mal: man muss wissen, wann ein Geschäft kein Geschäft für sich selbst ist und die Finger davon lassen.
Doch daran fehlt es bei den Molkereien.


Und was macht die genossenschaftsmolkerei, wenn der LEH kein Geschäft mehr ist?
Wo sind die lukrativen vermarktungskanäle?
Oder behält dann der Erzeuger seine Milch? Ist aber vermutlich für diesen auch kein besseres Geschäft
0
 
@ maxp #
maxp schrieb:

Was ist die Alternative für die Molkerei dazu, einen ausreichend niedrigen Preis dem LEH zu bieten, damit sie zum Zug kommt?
Die Milch auf dem Spotmarkt herschenken oder trocknen und das Pulver herschenken.
Eine Privatmolkerei könnte noch hergehen und ausreichend Lieferanten kündigen, um nicht bei jedem Preis mitbieten zu müssen. (hat unsere zB gemacht)
Was zu viel ist, ist zu viel.


Lg

[www.elite-magazin.de]
Wer verschenkt da was?!?
0
 
@ 0 #
https://www.elite-magazin.de/news/newsticker/spotmilchpreise-halten-sich-bei-35-5-cent-10086376.html
Wer verschenkt da was?!?

Der Spotmilchpreis ist aber auch volatil. In vier Wochen kann es wieder ganz anders aussehen.
1
 
@ nurich #
Und was macht die genossenschaftsmolkerei, wenn der LEH kein Geschäft mehr ist?
Wo sind die lukrativen vermarktungskanäle?
Oder behält dann der Erzeuger seine Milch? Ist aber vermutlich für diesen auch kein besseres Geschäft

Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer!
Der Erzeuger erzeugt ohne Limit und die Molkerei muss es verkaufen. Die Rückkopplung erfolgt zwar über den Preis aber erst spät, wenn sich die Produktion nicht mehr lohnt.
Genausowenig wie die meisten Erzeuger Verantwortung für den Verkauf übernehmen übernehmen sie Verantwortung für den Verkäufer.
0
 
@ altilla #
altilla schrieb:

Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer!
Der Erzeuger erzeugt ohne Limit und die Molkerei muss es verkaufen. Die Rückkopplung erfolgt zwar über den Preis aber erst spät, wenn sich die Produktion nicht mehr lohnt.
Genausowenig wie die meisten Erzeuger Verantwortung für den Verkauf übernehmen übernehmen sie Verantwortung für den Verkäufer.


Was soll der einzelne Landwirt machen? Teure Produktionskapazität ruhen zu lassen, kostet auch viel Geld.
Wer sich das wirtschaftlich leisten kann, braucht nicht über niedrige Preise jammern.

Die Phasen in denen sich die Produktion nicht mehr lohnt, muß der Landwirt einkalkulieren, das kennen ander Bereiche doch schon immer.
0
 
@ nurich #
Was soll der einzelne Landwirt machen? Teure Produktionskapazität ruhen zu lassen, kostet auch viel Geld.
Wer sich das wirtschaftlich leisten kann, braucht nicht über niedrige Preise jammern.

Die Phasen in denen sich die Produktion nicht mehr lohnt, muß der Landwirt einkalkulieren, das kennen ander Bereiche doch schon immer.

Genossenschaften sind Zusammenschlüsse von Erzeugern, darum haben die auch andere Möglichkeiten.
Andere Unternehmen produzieren auch nicht unbegrenzt auf Halde und nehmen u. U. auch geringere Auslastungen der Anlagen in Kauf.

Aber wir kommen dann wieder in die alte Diskussion rein: was ist besser, Produktionsbegrenzung oder Preisverfall?
0
 
Werde Mitglied der Community Landwirtschaft, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang