Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Rind
1821 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

DMK: 20ct bis Dezember?

@ 0 #
0 schrieb:

[www.elite-magazin.de]
Wer verschenkt da was?!?


Hm langfristige Lieferverträge mit 3 Wochen stabilem spotmarkt zu verrechnen
Halt ich für eine sehr gewagte Kalkulation. Aber das sind wohl die kleinen aber feinen Unterschiede im unternehmerrisiko
0
 
@ maxp #
maxp schrieb:

Was ist die Alternative für die Molkerei dazu, einen ausreichend niedrigen Preis dem LEH zu bieten, damit sie zum Zug kommt?
Die Milch auf dem Spotmarkt herschenken oder trocknen und das Pulver herschenken.
Eine Privatmolkerei könnte noch hergehen und ausreichend Lieferanten kündigen, um nicht bei jedem Preis mitbieten zu müssen. (hat unsere zB gemacht)
Was zu viel ist, ist zu viel.


Lg

Ja so läuft´s, und wenn man dann doch noch Milch braucht ist es ja kein Problem ein paar Züge zu organisieren.

Das Rauswurfrisiko hat man bei den Genossen nicht so, da könnte man doch fragen warum müssen wir immer noch welche annehmen.
Gerade dieses ständige wachsen hat doch einigen das Aus gebracht.
0
 
#
Aber mal ehrlich, wenn man so ein extremes Wettergeschehen, das mehr oder
weniger bei jedem Bürger angekommen ist, nicht in €, sprich deutlich höhere
Preise für Milchprodukte umsetzen kann, ja wann denn dann?? Ich denke der
Bürger hätte es verstanden und aktzeptiert. Selbst Karsten Schmal, Milchpräsident
des BV hat schon 6 Cent mehr Milchgeld je Ltr. zu Weihnachten gesehen.
Ich mag mir den Milchpreis gar nicht vorstellen, wenn wir mal wieder überall
optimale Bedingungen für die Milchproduktion haben.
1
 
#
Was mich aber am meisten stört, sind die langen Laufzeiten, wenn man doch weiß
das sich das Futterproblem, auch was die Qualität betrifft, sich Anfang nächstes
Jahr noch verschärfen wird.
1
 
@ nurich #
nurich schrieb:

Hm langfristige Lieferverträge mit 3 Wochen stabilem spotmarkt zu verrechnen
Halt ich für eine sehr gewagte Kalkulation. Aber das sind wohl die kleinen aber feinen Unterschiede im unternehmerrisiko

Für die, die keine Durschnittsrechnungen beherreschen schon! Da sind wir wieder bei Mathematik und Molkereien.
0
 
@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

Was mich aber am meisten stört, sind die langen Laufzeiten, wenn man doch weiß
das sich das Futterproblem, auch was die Qualität betrifft, sich Anfang nächstes
Jahr noch verschärfen wird.

Es hat bis jetzt kaum Auswirkungen, und so wird es bleiben. Zu mindesten glauben die Mokereien dies.
0
 
@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

Aber mal ehrlich, wenn man so ein extremes Wettergeschehen, das mehr oder
weniger bei jedem Bürger angekommen ist, nicht in €, sprich deutlich höhere
Preise für Milchprodukte umsetzen kann, ja wann denn dann?? Ich denke der
Bürger hätte es verstanden und aktzeptiert. Selbst Karsten Schmal, Milchpräsident
des BV hat schon 6 Cent mehr Milchgeld je Ltr. zu Weihnachten gesehen.
Ich mag mir den Milchpreis gar nicht vorstellen, wenn wir mal wieder überall
optimale Bedingungen für die Milchproduktion haben.


Sicher würde es der Verbraucher verstehen, der Verbraucher würde es auch generell verstehen, wenn die Milch einen Euro kosten würde. Das ist überhaupt kein Problem.
Was der Verbraucher nicht versteht ist warum er einen Euro zahlen soll, wenn er auch Milch für die Hälfte kaufen kann. Denn für die Masse ist Milch halt einfach Milch. Und das Mitleid mit den Armen Milchbauern hält nur sehr begrenzte Zeit an.
1
 
#
Genau hier liegt das Problem! Welche Molkerei hat ohne Not die Milch so billig
angeboten? Gute Verkäufer hätten die guten Argumente, die sich zur Zeit
bieten für bessere Preise genutzt! Deren Provision sollte nicht nur am Umsatz
honoriert werden, sondern auch an den Preisen für Milchprodukte!!!!!
Denn wenn ich möglichst viel Umsatz erbringen muss, geht das am einfachsten
auf Kosten der Zulieferer, in diesem Fall eben die Milchbauern!
0
 
@ Kartoffelbluete #
Mehr Umsatz hat man auch durch höhere Preise,
denk mal an´s Holstein Sperma, die ganzen fliegenden Samenverteiler vekaufen dir genau aus dem Grund
am liebsten den schwarz-weißen Jackpott.
0
 
@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

Genau hier liegt das Problem! Welche Molkerei hat ohne Not die Milch so billig
angeboten? Gute Verkäufer hätten die guten Argumente, die sich zur Zeit
bieten für bessere Preise genutzt! Deren Provision sollte nicht nur am Umsatz
honoriert werden, sondern auch an den Preisen für Milchprodukte!!!!!
Denn wenn ich möglichst viel Umsatz erbringen muss, geht das am einfachsten
auf Kosten der Zulieferer, in diesem Fall eben die Milchbauern!



Die Milchbauern sind zu schwach, weil sie sich nicht einig sind was sie gemeinsam wollen.
Dem einen ist es ganz wichtig in der Zucht ne große Rolle zu spielen (Ansehen). Dem nächste ist es wichtig größer als der Nachbar zu sein, der andere will es möglichst gemütlich und trotzdem Geld verdienen.

Das ist es einfacher für Arbeitnehmer, gleiche Ziele (höherer Lohn und mehr Freizeit) festzusetzen.

Darum bringen Milchpreise an die 40 Cent, oder darüber nur einen kurzen positiven Effekt, da dann alle sofort aufs Gas steigen, Ihre Ställe spiegeln und auf Teufel komm raus losmelken.
Das funktioniert vielleicht gute sechs Monate bis das Angebot die Nachfrage übersteigt.
Was dann kommt wisse wir alle aus der Erfahrung heraus.
Abstürzen der Preise auf oder unter 25 Cent und dann gleich für zwei Jahre.
Eine Kalkulation der Milchviehhaltung ist bei diesen Preissprüngen schlicht unmöglich.
Vielleicht ist es momentan besser bei einem Niveau von 35 Cent zu bleiben und so den Milchmarkt einmal für längere Zeit zu stabilisieren.
1
 
Werde Mitglied der Community Landwirtschaft, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang