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Fleckvieh
304 Themen, Moderator: Manu, Matthias, Susanne1
Forum: Fleckvieh

Weiß jemand genaueres ?

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 27.02.18 um 09:29 Uhr.
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Projekt FoKUHS wurde die weibliche Lernstichprobe beim Fleckvieh getauft und gilt für Holstein, Braunvieh und Fleckvieh.
Wichtigste Voraussetzung ist ein hoher Anteil an Jungstierbesamungen.
Betriebe die bei den Stieren nicht auf GS vertrauen werden kaum ihre Kalbinnen untersuchen.

Von den Phänotypen wird folgendes erhoben: Abstammung, Leistungsdaten Milch, FRW, Kp..., Exterieurbeurteilung aller 1. Laktierenden, Gesundheitsmerkmale, Klauenpflegedaten und die Messung von Ketosen zweimal nach der Abkalbung.
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Jetzt frag ich mal ganz ketzerisch: Wird auch erhoben wie's in der 2. und 3. Laktation aussieht? Ob die überhaupt erlebt wird? Ich möchte keine Kuh für eine Laktation, genausowenig wie den Überfliegerjungstier der nach einem Jahr wieder in der Versenkung verschwindet.
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@ Rohana #
Rohana schrieb:

Jetzt frag ich mal ganz ketzerisch: Wird auch erhoben wie's in der 2. und 3. Laktation aussieht? Ob die überhaupt erlebt wird? Ich möchte keine Kuh für eine Laktation, genausowenig wie den Überfliegerjungstier der nach einem Jahr wieder in der Versenkung verschwindet.

Ja auf jeden Fall!
Von den typisierten Tieren werden dann alle Milchleistungsergebnisse und Gesundheitsdaten mit dem Genomtest abgeglichen und so kann man in fünf Jahren noch genauer sagen von welchen GJV die ältesten und gesündesten Kühe zu erwarten sind.
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@ Jungzuechter #
Jungzuechter schrieb:

Projekt FoKUHS wurde die weibliche Lernstichprobe beim Fleckvieh getauft und gilt für Holstein, Braunvieh und Fleckvieh.
Wichtigste Voraussetzung ist ein hoher Anteil an Jungstierbesamungen.
Betriebe die bei den Stieren nicht auf GS vertrauen werden kaum ihre Kalbinnen untersuchen.

Von den Phänotypen wird folgendes erhoben: Abstammung, Leistungsdaten Milch, FRW, Kp..., Exterieurbeurteilung aller 1. Laktierenden, Gesundheitsmerkmale, Klauenplegendaten und die Messung von Ketosen zweimal nach der Abkalbung.

Bedingung sind mindestens 75 % aller Bes. mit gen. Stieren und ein riesiger Bürokratischer Aufwand für den teilnehmenden Betrieb . Ich befürchte das unter diesen Bedingungen wieder nur einige Spitzenbetriebe teilnehmen werden und am Ende kein repräsentativer Querschnitt über die gesamte Population herauskommt.
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@ grimmig #
grimmig schrieb:

Bedingung sind mindestens 75 % aller Bes. mit gen. Stieren und ein riesiger Bürokratischer Aufwand für den teilnehmenden Betrieb . Ich befürchte das unter diesen Bedingungen wieder nur einige Spitzenbetriebe teilnehmen werden und am Ende kein repräsentativer Querschnitt über die gesamte Population herauskommt.

Die 75% werden nicht halten, da es ansonsten zu wenige Betriebe gibt.
Wo siehst du den großen bürokratischen Aufwand? In der nächsten Ausgabe die östereichischen Fleckviehzeitung erscheint ein großer Bericht darüber.
Beim efficient cow konnte man auch sehr unterschiedliche Betriebe ansprechen. Über den langen Zeitraum kann es leider passieren, dass in zwei Jahren nicht mehr so genau gearbeitet wird.
Wenn Topbetriebe mit vielen nahen Verwandten teilnehmen, kann es den Vorteil bringen, dass die Auswirkungen von sehr kleinen Unterschieden am Genom ganz exakt beschrieben werden...
Vertrauen wir auf die Wissenschaft und hoffen auf viele Vorteile für den kleinen Züchter!
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Bist du wirklich so naiv und glaubst du das all diese Angaben von den Landwirten dann der Wahrheit entsprechen. , wenn so viel Geld am Spiel steht ?
Kein potenzieller Bullenzüchter wird irgendwelche negativen Angaben von seinen erfolgreichen Kuhfamilien machen .
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Bei der Ketose z.B. wirds keinen Spielraum wenn der LKV die Messungen macht.
Ich glaube und hoffe, dass alle teilnehmenden Betriebe genügend Verantwortung besitzen, um korrekte unverfälschte Daten zu liefern.
Selbst wenn geschoben wird was das Zeug hält, kommt man durch die Erfassung bei den Weiblichen viel schneller dahinter als bei der Nachkommensprüfung.
Von einem Betrieb der nichts brauchbares liefert, müssen die ganzen Betriebsauswertungen verworfen werden und das bringt dem Züchter garnichts für seine guten Linien!
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@ grimmig #
Bedingung sind mindestens 75 % aller Bes. mit gen. Stieren

Ich musste vor kurzem schmunzeln, als ein Zuchtleiter wegen eines "nachkommengeprüften Bullen" meckerte, dass dieser aktuell nur 9 Töchter in Milch habe und damit eine viel zu geringe Sicherheit habe, er rate vom Einsatz jetzt ab. Offensichtlich hat er noch nicht bemerkt, dass genomische Jungvererber noch geringere Sicherheiten haben
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@ altilla #
altilla schrieb:

Ich musste vor kurzem schmunzeln, als ein Zuchtleiter wegen eines "nachkommengeprüften Bullen" meckerte, dass dieser aktuell nur 9 Töchter in Milch habe und damit eine viel zu geringe Sicherheit habe, er rate vom Einsatz jetzt ab. Offensichtlich hat er noch nicht bemerkt, dass genomische Jungvererber noch geringere Sicherheiten haben

Mit 9 Töchtern schon vom neuen NK-Star am Fleckviehhimmel zu sprechen wäre ebenso fatal.
Erst ab 100 Töchtern wird die Spreu vom Weizen getrennt.
Mittlerweile dürfte wohl keiner mehr aufgrund der Sicherheiten zu GJV greifen.

Kurzes Update zum Fokuhs:
Ab 1.6. wird typisiert und die Daten erhoben. 24€ inkl. kostet die Typisierung der Nachkommen min 75% der weiblichen Nachzucht müssen typisiert werden und jede die ab 1.6. in Milch geht. Jungkühe bis 200 Laktationstage werden gratis mittypisiert damit schnell viele Daten vorhanden sind. Zusätzlich noch auf Grund der Gesundheit interessante Tiere, die von der Zuchtdata in Wien ausgesucht werden. Mindestens 75% der Besamungen mit GJV, die Typisierungen laufen bis 1.6.2021 und die Datenerhebung bis 2023.
Bei jeder Kuh muss einmal jährlich eine Klauenpflege durchgeführt und dokumentiert werden ein passendes Programm wird leider erst entwickelt somit sind am Anfang viele Zetteln zu schreiben. :(
Ketosetest wird mittels Milchtest vom Landwirt selbst durchgeführt und die Teilnahme am Gesundheitsmonitoring mit Datenlieferung ist verpflichtend.
Spannend wird zu beobachten, wie sich die vielen Genomtests langfristig auf die Vermarktung, genauer auf die Preisgestaltung auswirken?
Wie ist der aktuelle Stand in Deutschland?
Ein großes Rätsel ist für mich noch wie es nach 2023 weiter geht? Kommt ein neues Programm zu welchen Preisen wird typisiert oder geht der Genomtest dann schon mit dem Einziehen der Ohrmarke mit?

Hat KuhVision oder Braunviehvision schon Auswirkungen auf die aktuellen Zuchtwerte der jeweiligen Rinderrassen?
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