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Klage gegen Deutschland wegen Völkermords

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Klage gegen Deutschland wegen Völkermords
Die Geschichte holt Deutschland ein, warum nicht England Frankreich Spanien Portugal?

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, fordern zwei Nachkommen vor einem Gericht in New York Entschädigungen. Sie wehren sich gegen die Haltung der Bundesregierung, kein Geld an einzelne Opfer der deutschen Kolonialherrschaft, sondern Entwicklungshilfe zu zahlen. Aus Sicht der Kläger ist aber unklar, ob diese die damals betroffenen Minderheiten erreicht. Sie verlangen daher eine gesonderte Entschädigung für tausende Nachkommen der Opfer.

Anfang des 20. Jahrhunderts schlugen deutsche Soldaten in Namibia Aufstände der Herero und Nama nieder, mit mehr als 100.000 Toten. Seit 2014 führt die Bundesregierung mit der namibischen Regierung Gespräche über eine Aufarbeitung des Völkermords.

Mehr als 100 Jahre hat es gedauert, bis Deutschland sich dazu bekannte, dass das Land schon Anfang des 20. Jahrhunderts für einen Völkermord verantwortlich war. 1904 bis 1908 löschten deutsche Kolonialtruppen die Herero und die Nama nahezu aus. 2004 hatte sich die damalige Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul erstmals vorsichtig dafür entschuldigt. Doch erst 2015 verwendete Außenminister Frank-Walter Steinmeier erstmals den Begriff „Völkermord“ im Zusammenhang mit den Massakern an den beiden ethnischen Gruppen im Südwesten Afrikas.

Seit 2015 verhandeln die deutsche und die namibische Regierung darüber, wie die Ereignisse bewertet werden sollen – und was daraus für Namibia und die Nachfahren der Herero und Nama folgt. Dass es ein Genozid war, bestreitet niemand mehr. Aber auf individuelle Entschädigungszahlungen will sich Deutschland nicht einlassen. Genau das versuchen Herero-Chef Vekuii Rukoro und Nama-Chef David Frederick nun mit einer Sammelklage gegen Deutschland in New York zu erreichen.

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@ Ru #
Warum nur Deutschland? Obwohl viele andere Länder viel mehr Völkermord "betrieben" haben.
Weil nur die Deutschen so blöd sind!!! Den vielfachen Völkermord an ihrem, dem deutschen, Volk haben sie immer klaglos weggesteckt, und sobald "jemand" schreit/anklagt öffnet man den großen Geldbeutel und läßt unseren Journalisten jeden "Mist" schreiben.
Die anderen Länder verhalten sich still, geben nichts zu und halten ihren Geldbeutel geschlossen!!
(Was müßte allein Großbritannien an Indien bezahlen!!)
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@ Orest #
Wo kein Kläger da kein Richter.
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@ fuchsjaegerin #
fuchsjaegerin schrieb:

Wo kein Kläger da kein Richter.

Das stimmt so nicht.
Nur: Die anderen Länder wiegeln ab, leugnen oder verhalten sich einfach "still".......
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@ Orest #
So traurig der Anlass auch ist, irgendwo anders ist halt nichts zu holen weil die Länder nicht so im Reichtum zu Hause sind wie hier in Deutschland.
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@ Seebauer #
ja wenn der !!! KLIENGELBEUTEL !!! kliengelt dann zahlt der dumme deutsche Jockel .

hat auch mal ein Politiker gesagt und weg war er !!!
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@ Ru #
Ru schrieb:

Die Geschichte holt Deutschland ein, warum nicht England Frankreich Spanien Portugal?

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, fordern zwei Nachkommen vor einem Gericht in New York Entschädigungen. Sie wehren sich gegen die Haltung der Bundesregierung, kein Geld an einzelne Opfer der deutschen Kolonialherrschaft, sondern Entwicklungshilfe zu zahlen. Aus Sicht der Kläger ist aber unklar, ob diese die damals betroffenen Minderheiten erreicht. Sie verlangen daher eine gesonderte Entschädigung für tausende Nachkommen der Opfer.

Anfang des 20. Jahrhunderts schlugen deutsche Soldaten in Namibia Aufstände der Herero und Nama nieder, mit mehr als 100.000 Toten. Seit 2014 führt die Bundesregierung mit der namibischen Regierung Gespräche über eine Aufarbeitung des Völkermords.

Mehr als 100 Jahre hat es gedauert, bis Deutschland sich dazu bekannte, dass das Land schon Anfang des 20. Jahrhunderts für einen Völkermord verantwortlich war. 1904 bis 1908 löschten deutsche Kolonialtruppen die Herero und die Nama nahezu aus. 2004 hatte sich die damalige Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul erstmals vorsichtig dafür entschuldigt. Doch erst 2015 verwendete Außenminister Frank-Walter Steinmeier erstmals den Begriff „Völkermord“ im Zusammenhang mit den Massakern an den beiden ethnischen Gruppen im Südwesten Afrikas.

Seit 2015 verhandeln die deutsche und die namibische Regierung darüber, wie die Ereignisse bewertet werden sollen – und was daraus für Namibia und die Nachfahren der Herero und Nama folgt. Dass es ein Genozid war, bestreitet niemand mehr. Aber auf individuelle Entschädigungszahlungen will sich Deutschland nicht einlassen. Genau das versuchen Herero-Chef Vekuii Rukoro und Nama-Chef David Frederick nun mit einer Sammelklage gegen Deutschland in New York zu erreichen.


Ist schon ein bißchen merkwürdig, die Herreros bemühen ausgerechnet einen Staat der selbst genügend Dreck am Stecken hat.
Die Amis haben im 19. und 20. Jahrhundert die Indianer ausgedünnt!
Es gibt kaum einen Staat in der Welt der nicht andere Völker massakriert hat. Da fällt mir gerade Spanien und Portugal ein, die haben die Hochkulturen in Mittelamerika vernichtet. Die Sowjets haben in ihren Republiken unter Stalin rund 30 Millionen Menschen umgebracht.
Die Türken haben die Kurden umgebracht, die Engländer in Indien, Kenia und Südafrika zugeschlagen, die Japaner haben die Chinesen massakriert, usw, usw.
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@ Orest #
Orest schrieb:

Warum nur Deutschland? Obwohl viele andere Länder viel mehr Völkermord "betrieben" haben.
Weil nur die Deutschen so blöd sind!!! Den vielfachen Völkermord an ihrem, dem deutschen, Volk haben sie immer klaglos weggesteckt, und sobald "jemand" schreit/anklagt öffnet man den großen Geldbeutel und läßt unseren Journalisten jeden "Mist" schreiben.
Die anderen Länder verhalten sich still, geben nichts zu und halten ihren Geldbeutel geschlossen!!
(Was müßte allein Großbritannien an Indien bezahlen!!)


Die Hererogeschichte war kein Völkermord, nicht im Ansatz. Die Zahlen der Opfer sind weit übertrieben und entstammen einer britischen Propagadaschrift aus dieser Zeit.
Weiterhin sind die herero selber Invasoren in dem land gewesen, bevor die Deutschen dort auftauchten, und für ihre Brutaliträt gegenüber den besiegten Völkern berüchtigt.

Wir WOLLEN, aus ideologischen Gründen, schuldig sein, historisch ist die Geschichte so nicht haltbar.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Frage an Radio Eriwan: "Stimmt es, dass in der Ukraine das Getreide so hoch wie Telegrafenmasten wächst?"
Antwort: "Im Prinzip schon. Nur nicht so hoch, sondern so weit auseinander."

Im Süden sagt man "Du bist nicht meinesgleichen, aber setze dich ruhig zu mir",
im Norden sagt man "Du bist meinesgleichen, aber bleibe mir vom Leibe".
(amerikanisches Sprichwort)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ Orest #
Orest schrieb:

Warum nur Deutschland?...



Weil erst mit Erlangung der Souveränität vor etwas mehr als 25 Jahren die Schuldscheine präsentiert werden können. Und ... wir haben den Krieg verloren!

Es war schon immer so, dass Politiker ohne mit der Wimper zu zucken, die Zukunft der Kinder und Enkel versauen. Das funktioniert sogar mit Volksbefragungen, wo die Mehrheit der eigentlich Betroffenen überstimmt wird (Brexit)
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@ Seebauer #
So traurig der Anlass auch ist, irgendwo anders ist halt nichts zu holen weil die Länder nicht so im Reichtum zu Hause sind wie hier in Deutschland.

Auch andere europäishcen Länder sind nicht arm. auch da gibt es genügend zu holen.
Aber wir haben halt ein völlig skrupulöses Verhältnis zu unserer Geschichte. Darum lassen wir uns leichter dazu bewegen, hier Geld zu geben.
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