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Klage gegen Deutschland wegen Völkermords

@ Varroazuechter #
Varroazuechter schrieb:

Das funktioniert sogar mit Volksbefragungen, wo die Mehrheit der eigentlich Betroffenen überstimmt wird (Brexit)


Selbst schuld wenn man nicht zur Wahl hingeht!
Deutsche Landwirte, bei der Nachhaltigkeit weltweit die Nummer 1:
[www.agrarheute.com]
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Das einzige was ich beim Brexit befürchte.... daß er nicht umgesetzt wird.... oder erst in einigen jahren....
Solange die dabei sind, haben ihre kollonialgebiete ungebremsten Zugang zu den EU-Agrarmärkten....
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.01.17 um 11:57 Uhr.
@ tyr #
tyr schrieb:
Die Hererogeschichte war kein Völkermord, nicht im Ansatz. Die Zahlen der Opfer sind weit übertrieben und entstammen einer britischen Propagadaschrift aus dieser Zeit.


Völkerrechtlich wurde der Begriff "Völkermord" 1948 von der UNO definiert. Im Sinne dieser Definition war es ziemlich eindeutig Völkermord in Deutsch-Südwest. Selbst wenn die Absicht wie in in diesem Falle nicht vollständig umgesetzt wurde, denn da zählen nicht nur die erreichten Vernichtungszahlen, sondern auch die Vernichtungsabsicht (die ist nachgewiesen) und die Systematik (übrigens gab es dort bereits so etwas wie Konzentrationslager).

Sehr fraglich ist eher, ob man diesen Völkerrechts-Bestand auch rückwirkend anwenden kann. Die Bundesregierung hat Entwicklungshilfe sowieso in der Politik, da kann sie diese auch wohlfeil als "Wiedergutmachung" deklarien. Insofern haben einige Vorschreiber hier nur ahnungslose Polemik geliefert mit der merkwürdigen Leier, D. würde sich dauernd freiwillig als Opfer hingeben.

Entwicklungshilfe ist natürlich keine individuelle Entschädigung. Die Nachfahren der beiden Völkerschaften sind Minderheiten in ihrem Land und befürchten sicher aus Erfahrung, dass von europäischer Hilfe bei ihnen nichts ankommt. Deswegen dieser Klageversuch, dem die BRD aber nicht nachgeben will.
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@ jakobleipzig #
jakobleipzig schrieb:

Völkerrechtlich wurde der Begriff "Völkermord" 1948 von der UNO definiert. Im Sinne dieser Definition war es ziemlich eindeutig Völkermord in Deutsch-Südwest. Selbst wenn die Absicht wie in in diesem Falle nicht vollständig umgesetzt wurde, denn da zählen nicht nur die erreichten Vernichtungszahlen, sondern auch die Vernichtungsabsicht (die ist nachgewiesen) und die Systematik (übrigens gab es dort bereits so etwas wie Konzentrationslager).


Und da scheitert die Völkermordtheorie schon, bis auf ein paar schwammige Äußerungen von Trothas gibt es keine Absichtserklärungen für eine Ausrottung der Herero.
Die Vorwürfe stützen sich naxchweislich auf eine britische Propagandaschrift, die solches suggieriert.
In der interantionalen Fachwelt ist das Thema, zumindest, hochumstritten, mit Tendenz zu der Sichweise, das man hier nicht von Völkermord sprechen kann. Das heißt nicht, das in Ordnung war, was da abgelaufen ist, aber Völkermord ist äußerst hoch gegriffen.
Und warum wir uns unbedingt jeden Schuh freiwillig anziehen müssen, gerenzt an politischer Selbstkasteiung, auch das kann übrigens zur Sucht werden.......
KZ haben die Spanier auf Kuba erfunden, zumindest schreibt man es ihnen zu, und sie sind auch nicht immer Ausdruck des Vernichtungswillens der Insassen, das ist erst seit den Nazis so.


jakobleipzig schrieb:Sehr fraglich ist eher, ob man diesen Völkerrechts-Bestand auch rückwirkend anwenden kann. Die Bundesregierung hat Entwicklungshilfe sowieso in der Politik, da kann sie diese auch wohlfeil als "Wiedergutmachung" deklarien. Insofern haben einige Vorschreiber hier nur ahnungslose Polemik geliefert mit der merkwürdigen Leier, D. würde sich dauernd freiwillig als Opfer hingeben.

Entwicklungshilfe ist natürlich keine individuelle Entschädigung. Die Nachfahren der beiden Völkerschaften sind Minderheiten in ihrem Land und befürchten sicher aus Erfahrung, dass von europäischer Hilfe bei ihnen nichts ankommt. Deswegen dieser Klageversuch, dem die BRD aber nicht nachgeben will.


Das Problem mit dieser Entwicklungshilfe ist, was ist mit den anderen Völkern in ehemals deutsch-westafrika, z.B. mit denen, die von den Herero und Nama umgebracht wurden? Beides waren bekannte normadische Kriegerstämme, die ob ihrer Brutalität gefürchtet und verhasst waren und sind.
Eine Bevorzugung dieser Stammesgruppen bringt auch keinen Frieden in dieses land.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Frage an Radio Eriwan: "Stimmt es, dass in der Ukraine das Getreide so hoch wie Telegrafenmasten wächst?"
Antwort: "Im Prinzip schon. Nur nicht so hoch, sondern so weit auseinander."

Im Süden sagt man "Du bist nicht meinesgleichen, aber setze dich ruhig zu mir",
im Norden sagt man "Du bist meinesgleichen, aber bleibe mir vom Leibe".
(amerikanisches Sprichwort)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.01.17 um 14:53 Uhr.
@ tyr #
Nun, ich kenne die Aussage eines hiesigen Prof., der aus einem sehr eindeutigen Befehl des von Trotha zitiert. Aber ich würde mich im Historikerstreit nicht zu weit herauslehnen wollen (selber habe ich das Dokument nicht gesehen).

Mir geht es eher darum, dass außenpolitisches Engagement der BRD, ob nun "Hilfe" oder "Entschädigung" oder Militär immer das Ergebnis eines Abwägungsprozesses von wirtschaftlichen und politischen Interessen (nicht unbedingt von historischen Wahrheiten) ist. "Freiwillig" oder aus Sucht oder wegen anderen abwegigen Gründen rückt auch unsere Regierung nicht so leicht etwas heraus.
Nur weil ich deren Entscheidungen nicht immer verstehe oder gut finde, würde ich nicht denken (und schon gar nicht posten), dass die nur mal so aus einer Laune heraus über Geld entscheiden.
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"Innerhalb der deutschen Grenze wird jeder Herero mit oder ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber und keine Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zurück oder lasse auch auf sie schießen." Lothar von Trotha

Wirklich sehr schwammig, muss man schon sagen. Dass das Thema jetzt wieder aufkommt, liegt daran, dass man es ihm Juni plötzlich sehr eilig hatte, den Völkermord der Türken an den Armeniern in einer Resolution zu verurteilen, während es bis heute keine offizielle Entschuldigung Deutschlands für die damaligen Geschehnisse gibt. Da war man in Namibia etwas verstimmt. Nicht ganz abwegig finde ich. Zu Reparationszahlungen wird es wohl nie kommen, juristisch eher nicht durchsetzbar.
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@ explicit #
explicit schrieb:

"Innerhalb der deutschen Grenze wird jeder Herero mit oder ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber und keine Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zurück oder lasse auch auf sie schießen." Lothar von Trotha

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wennst schon zitierst ,dann bitte komplett


Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
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@ Mett #
Mett schrieb:

Selbst schuld wenn man nicht zur Wahl hingeht!


Geht wählen und wenn ihr den Zettel ungültig macht!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.01.17 um 13:01 Uhr.
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Um den Politikern zu zeigen das man sogar zu dumm ist den Wahlzettel richtig auszufüllen?
Deutsche Landwirte, bei der Nachhaltigkeit weltweit die Nummer 1:
[www.agrarheute.com]
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