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Haus, Hof, Familie und Büro
Forum: Haus, Hof, Familie und Büro
Über den Hofhund bis zum Leben auf dem Land.

Generationskonflikt wie habt ihr das gemacht

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Generationskonflikt wie habt ihr das gemacht
Guten Tag
ich bin 27 Jahre alte und habe schon seit einem Jahr vor mit meiner Freundin zusammen zu ziehen.
Wir haben ein großes Bauernhaus und würden gerne eine Etage für uns ausbauen, nur meine Eltern meinen das Lohnt nicht weil wir noch 2 andere Altenteilerhäuser haben die aber bewohnt sind!.. Ich hab mittlerweile aber echt kein Bock mehr auf getrenntes Wohnen und meine Freundin auch nicht. Wir haben einen Vorschlag gemacht wie wir ausbauen würden. Passte meinen Eltern nicht, sie meinen einfach in das alte Zimmer eine Küche rein und fertig. Nun habe ich heute gesagt wenn wir nicht ins Haus investieren, möchte ich gerne mit meiner Freundin in einen Wohnung in der Nachbarschaft ziehen liegt dicht beim Betrieb.
Darauf hin kam von meinen Eltern die Aussage das wir gar nicht gewollt sind mit ihnen in einem Haus zu Wohnen. Anschließend kam dann wenn ich wegziehe dann richtig ! Also Mahlzeiten brauch ich dann auch nicht mehr auf dem Betrieb zu mir nehmen, obwohl alle Angestellten das auch machen... das war eine Aussage von meiner Mutter. Mein Vater meinte denn noch das meine Freundin meine Eltern eh nicht mögen würde und sie sich nicht für den Betrieb interessiert. Was völliger Schwachsinn ist...
Ich weiß im Moment echt nicht weiter, ich weiß nur das meine Freundin so nicht mit in das Haus ziehen wird, es muss wenigstens jeder sein eigenes Reich haben. Und wenn sich nicht bald was tut nimmt sie sich eine Eigene Wohnung und zieht dort alleine ein und denn wars das auch mit der Beziehung.
Vlt hat ja jemand ähnliche Erfahrung und weiß einen Rat.
Mfg

Schlagwörter dieses Themas: genration familie betrieb konflikt wohnen ärger, hinzufügen »

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@ Kuh112 #
Hallo Kuh112,
wegziehen, Abstand gewinnen und eine glückliche Beziehung führen. Wenn deine Eltern so eine Macht über dein Privatleben und dein eigenes Glück haben und schon mit "Essensentzug" auf dem Betrieb drohen, dann wird es zusammen mit deinen Eltern und deiner Freundin kein glückliches Miteinander in getrennten Wohneinheiten im gleichen Haus geben.
Das, was du beschreibst, passiert in so vielen Landwirtsfamilien und es kommt nicht von ungefähr, dass es viele alleinstehende Landwirte gibt(die Eltern sind natürlich nicht immer der alleinige Grund, gar keine Frage!).
Sollst du den Betrieb denn in Zukunft übernehmen oder wird das immer wieder vor sich hergeschoben?
Plant your hope with good seeds. Don't cover yourself with thistle and weeds.
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Nehmt euch beide zusammen eine eigene Wohnung in der Nachbarschaft.... deine Eltern beruhigen sich irgendwann wieder.

Kuh112 schrieb:
Darauf hin kam von meinen Eltern die Aussage das wir gar nicht gewollt sind mit ihnen in einem Haus zu Wohnen. Anschließend kam dann wenn ich wegziehe dann richtig ! Also Mahlzeiten brauch ich dann auch nicht mehr auf dem Betrieb zu mir nehmen, obwohl alle Angestellten das auch machen... das war eine Aussage von meiner Mutter.
Mfg

Das war von deiner Mutter eine Trotzreaktion, ähnlich war es bei meiner Mutter damals auch.
Als Frau würde ich da niemals einziehen wollen, da ist ja schon Stunk zwischen deinen Eltern und deiner Freundin vorprogrammiert. Und deine Freundin würde sich da vermutlich auch nie wohl fühlen, was wiederum zu Beziehungsproblemen zwischen euch beiden führt....

Macht euer eigenes Ding


"Jeder kann von jedem lernen, aber einer muss den Anfang machen."
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Eindeutig wegziehen! Hör auf mit einer Wohnung in der Nachbarschaft, das wird keinen Konflikt lösen. Deine Eltern werden über deine Freundin schimpfen, und du kommst aus dem Spannungsfeld nicht raus.
Wenn du es unbedingt willst, dann Reihe dich in den Kreis der angestellten ein. Komme morgens und gehe abends. Aber vermutlich wäre es sinnvoller einen kompletten Schlussstrich zu ziehen.
Du mußt dich entscheiden, für deine Freundin oder die marionette deiner Eltern zu bleiben.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.01.17 um 23:04 Uhr.
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Verbenas Ansatz ist nicht verkehrt, wir kennen ja seine Eltern nicht und vielleicht war es wirklich eine zugespitzte Trotzreaktion. Meine Mutter hat auch bei jedem getrotzt, der ausgezogen ist. Was spricht dagegen, es erst einmal mit einer (Miet)Wohnung in der Nachbarschaft zu versuchen? Wenn das nicht funktioniert, dann kann er immer noch ganz weggehen. Und die Mahlzeiten sind ja nun wirklich das kleinste Problem, das schafft auch Mann... mal abgesehen davon, daß die Freundin ja wohl kaum allein in der Wohnung essen mag während er bei Muttern sitzt, das würde sich ohnehin von selber erledigen.

Wichtig ist nur, daß er jetzt mal Nägel mit Köpfen macht, allein um den Eltern zu signalisieren, daß sie nicht über ihn bestimmen können. Reicht manchmal schon
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@ Fuchsfrau #
Wenn es den Eltern ernst ist, mit dem besten für ihren Sohn, werden sie nie die Türen ganz verschließen. Dann wird immer ein zurück möglich sein.
Bei einem Umzug in die Nachbarschaft, setzt er, meines Erachtens, kein eindeutiges Zeichen, sondern zeigt das er sich für keine Seite entscheiden will. Und somit immer Spielball der Eltern bleiben wird.
Wenn er auf Augenhöhe mit seinen Eltern verhandeln will, mus er auch zeigen, das er sein eigenes Leben leben kann.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.01.17 um 20:05 Uhr.
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Ich verstehe die Diskussion nicht, Fakt die Eltern wollen nicht, dass die Jungen im selben Haus wohnen, also besser geht es doch nicht. Mutter will dass die Jungen Ihren eigenen Haushalt machen, mit Waschen Kochen mit allem halt, also richtig ausziehen, endlich mal Eltern, die wissen wie der Hase läuft, die Nägel mit Köpfen haben in diesem Fall die Eltern gemacht. Also richtig ausziehen so wie das normal auch sein soll und das muss nicht ewig weit weg sein, die Eltern wollen nur nicht dass alt und jung aufeinander hockt. Deshalb auch kein Etagenausbau. Zudem kommen bei einem richtigen eigenen Haushalt Dinge zum Vorschein, die so manches Paar getrennt hat, absolut richtig, wenn die Eltern da nix damit zu tun haben wollen

Nachtrag:
Man könnte noch hinzufügen , dass es ja um eine Übergangslösung geht , deshalb der Einwurf der Eltern , ein großartiger Umbau rentiert sich nicht, da ja Austragswohnungen vorhanden sind , man kann davon ausgehen , dass die Eltern bei Rückzug aus dem Hauptgeschäft eine dieser Wohnungen beziehen wollen. Es ist nicht selten , dass sich junge Paare zuerst im Obergeschoß umbauen und aufwendig einrichten , nach ein paar Jahren wird dann den Alten das Haus unten zu groß, zeihen wo möglich sogar in die Austragswohnung und gleichzeitig müssen die Jungen mit Kind und Kegel dauernd die Treppe noch, manchmal gleich zwei Treppen , ein Umzug nach unten fällt schwer weil die schönen teuren Möbel unten nicht so passen. Besser, wenn die Hauptbetriebsleiterwohnung noch nicht frei ist, erst mal provisorisch niederlassen. Eben wie der Vater meinte Küche hinein geklatscht und gut bei drei, oder eben gleich mal komplett in eine andere Wohnung, wo man sich da eben auch derweil nur provisorisch einrichtet.
Ist die Zeit gekommen bezieht man die Haupt- Betriebsleiterwohnung.

Wie es allerdings genau funktioniert soll, müssen die Parteien selber ausmachen
Der Stacheldraht, das ist ein Draht, der Stacheln hat.


Bauernstolz; ein niedriger Stolz, welcher sich auf nichtswürdige Dinge gründet, und welcher sich niedriger, verächtlicher Mittel zu seiner Befriedigung bedient.
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Was ist mit den beiden Altenteilerhäusern? Könnt ihr da nicht eines nehmen?
Wenn die Eltern deine Freundin nicht mögen, dann ist es egal, ob ihr 20 m auseinander wohnt oder 2000 km. Für eine saubere Trennung reicht eine abgetrennte Wohnung im selben Haus, am besten mit eigenen Eingang!
Du musst dich entscheiden was dir wichtiger ist - Freundin oder Eltern. Dann ganz klar sagen was du willst: wegziehen, eigener Haushalt und den Betrieb auch später übernehmen. Wenn das Übernehmen ein Problem werden sollte, dann muss man den Eltern schlimmstenfalls adieu sagen. Meine Erfahrung: Eltern, die nicht übergeben wollen, werden auch nie aufhören, zu versuchen, überall ungefragt reinzureden und zu befehlen. Das führt zu permanenten Konflikten und nicht zu einem gedeihlichen miteinander.
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Hallo danke für die vielen Rückmeldungen!
Nun ist es ja so das meine Eltern ja nicht wollen das ich in eine Mietwohung ziehe sondern oben ausbaue, da spricht ja auch nichts gegen aber ich weiß defintiv das ich da dann mindestens 5 Jahre in Wohnen werde und denn reicht es halt nicht mit Küche rein und fertig.
Mein Vater kann eigentlich sehr gut abgeben wir haben eine GbR nach meiner Meisterschule gegründet und haben auch geplant jetzt demnächst den nächsten Stall für 400 Kühe dazu zu bauen ...
Bei dem Stress derzeit nicht einfach.
Sie reden jetzt nicht mehr mit mir und meinen, das der Vorschlag von mir in einen Wohnung zu ziehen nur deshalb kommt weil meine Freundin nichts mit dem Betrieb zu tun haben möchte .. Sie ist fast jeden Tag nach Feierabend hier, nur ist der Feierabend bei ihr genauso wie bei mir nicht immer um 18-19 uhr, da sie selber einen Betrieb bewirtschaftet, keinen Viehbetrieb aber das spielt ja auch keine Rolle.
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Beitrag vom Moderationsteam gesperrt am 13.01.17 um 15:46: Netiquette
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