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Fleckvieh
302 Themen, Moderator: Manu, Matthias, Susanne1
Forum: Fleckvieh

Schauen, Auktionen, Messen->die FLECKVIEHhöhepunkte in 2017!!

#
Servus
hätte mal ne Frage zu dem teuren Imperativrind für ich glaube 27.000 €
mir ist nämlich zu Ohren gekommen das beim Kauf der CRV seine Finger im Spiel hat. weis da jemand genaueres? Das Kalb soll ja ein Käufer aus dem Chiemgau erworben haben
mfg
Maddl
Fleckvieh ist für mich das GRÖßTE!!!!

[www.facebook.com]
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@ Maddl #
Na dass ist schon ein stattlicher Preis für ein Kalb.....
Wer sollte das Ge- bzw Verkauft haben?
Welche gen. Werte hat dieses Kalb?
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@ maulwurf74 #
maulwurf74 schrieb:

Na dass ist schon ein stattlicher Preis für ein Kalb.....
Wer sollte das Ge- bzw Verkauft haben?
Welche gen. Werte hat dieses Kalb?

Es war eine Imperativtochter aus der Vollschwester zu Possmann mit gGzw 139.
Das Kalb ist im August geboren und es wurden schon Embryonenverträge mit über 9000€ dafür abgeschlossen.
CRV kann leicht sein. Ohne Rücksprache mit der Besamungsstation zu halten wird kaum ein Landwirt dieses Geld ausgeben. Es geht dann auch drum einen Profi für den ET im Boot zu haben.
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@ Jungzuechter #
Jungzuechter schrieb:

Es war eine Imperativtochter aus der Vollschwester zu Possmann mit gGzw 139.
Das Kalb ist im August geboren und es wurden schon Embryonenverträge mit über 9000€ dafür abgeschlossen.
CRV kann leicht sein. Ohne Rücksprache mit der Besamungsstation zu halten wird kaum ein Landwirt dieses Geld ausgeben. Es geht dann auch drum einen Profi für den ET im Boot zu haben.



Das ist doch alles nur noch pervers! für 27000 € könnte man auf den Märkten 54 der besten Kuhkälber kaufen. Ich bin mir sicher dass da mehr als ein besseres dabei wären!
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@ floriansilbereisen #
Da bin ich ganz deiner Meinung.
Fakt ist jedoch, dass CRV eine Vielzahl ihrer besten Vererber aus einem einzigen Betrieb ankaufen.
Die Imperativtochter kann den Grundstein für ein ähnliches Projekt legen.

Es wurde hier im Forum auch schon diskutiert 90% Jungvererber einzusetzen, für den Zuchtfortschritt und gegen solche extremen Preise für Einzeltiere!
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@ floriansilbereisen #
floriansilbereisen schrieb:

Das ist doch alles nur noch pervers! für 27000 € könnte man auf den Märkten 54 der besten Kuhkälber kaufen. Ich bin mir sicher dass da mehr als ein besseres dabei wären!


Halt mal den Ball flach! Wenn beim normalen Zuchtkälbermarkt wirklich so hoch typisierende Tiere angeboten werden, dann hindert dich doch niemand daran, das zu tun! Also ran an den Speck, 50 Moggel kaufen, typisieren, die besten spülen, alles kein Problem. Finanzieren lässt sich das durch den Verkauf der weniger Guten in den JR-Export in die Türkei.

Aber du oder ich wären doch nicht die Einzigen, die solche Ideen haben. Trotzdem drängeln sich die Spekulaten nicht um die Marktringe in Mühldorf, Miesbach oder Weilheim. Woran liegt es? Weil das System so eben nicht funktioniert! Das Kalb in Alsfeld mit dem gGZW, gMW und Linearblatterl ist einfach was Besonderes, sowas gibts nicht jeden Monat auf jedem südbayrischen Marktflecken. Da ist eine Linie dahinter, die entsprechende Zuchtwerte garantiert, da ist der Vollbruder mit 146/139, immerhin das höchste in 2017 getestete Kalb im gesamten System und dazu kommt noch ein blitzsauberes Erscheinungsbild das Kalbes am Markt.

Man kann darüber streiten, wie sich Fleckviehzucht in Zukunft entwicklen wird, aber sicher wird man bestimmte Entwicklungen nicht aufhalten. Zum Beispiel der Trend zu Anpaarungsverträgen, der Trend zur Jungrinderspülung, der Trend zu sicheren Linien, trotz "junger Ahnen" im Pedigree.
Mich hätte es gefreut, wenn wie 2017 der Topseller der Auktion in Hessen geblieben wäre, leider war das angesichts der Nachfrage aus dem Süden nicht möglich. Trotzdem wünsche ich dem neuen Besitzer viel Erfolg mit der Genetik, ich plane schon die Auktion für 2019, vermutlich nicht so extrem teuer, aber sicher wieder interessant.

Übrigens war ein Holsteinkalberl am gleichen Tag einem Kunden 30.000€ wert. Und dieser Kunde hat Erfahrungen im Kauf von wertvollen Kälbern, er verdient Geld damit (und reinvestiert das auch wieder!), ist immer noch ein netter Kerl und ein Spitzen-Landwirt (und Ausbilder!).Warum sollen wir in der Fleckviehzucht da zurückstecken, warum soll es "unmoralisch" sein, Spitzengenetik zu erzeugen und auch auf dem Markt zu bringen? Die Käufer solcher Tiere wissen sehr genau, was sie da tun, und niemanden wird es verboten, es ihnen gleich zu tun!

MfG, HFlv
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