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Fleckvieh
305 Themen, Moderator: Manu, Matthias, Susanne1
Forum: Fleckvieh

Schauen, Auktionen, Messen->die FLECKVIEHhöhepunkte in 2017!!

@ HessenFleckvieh #
HessenFleckvieh schrieb:

Halt mal den Ball flach! Wenn beim normalen Zuchtkälbermarkt wirklich so hoch typisierende Tiere angeboten werden, dann hindert dich doch niemand daran, das zu tun! Also ran an den Speck, 50 Moggel kaufen, typisieren, die besten spülen, alles kein Problem. Finanzieren lässt sich das durch den Verkauf der weniger Guten in den JR-Export in die Türkei.

Aber du oder ich wären doch nicht die Einzigen, die solche Ideen haben. Trotzdem drängeln sich die Spekulaten nicht um die Marktringe in Mühldorf, Miesbach oder Weilheim. Woran liegt es? Weil das System so eben nicht funktioniert! Das Kalb in Alsfeld mit dem gGZW, gMW und Linearblatterl ist einfach was Besonderes, sowas gibts nicht jeden Monat auf jedem südbayrischen Marktflecken. Da ist eine Linie dahinter, die entsprechende Zuchtwerte garantiert, da ist der Vollbruder mit 146/139, immerhin das höchste in 2017 getestete Kalb im gesamten System und dazu kommt noch ein blitzsauberes Erscheinungsbild das Kalbes am Markt.

Man kann darüber streiten, wie sich Fleckviehzucht in Zukunft entwicklen wird, aber sicher wird man bestimmte Entwicklungen nicht aufhalten. Zum Beispiel der Trend zu Anpaarungsverträgen, der Trend zur Jungrinderspülung, der Trend zu sicheren Linien, trotz "junger Ahnen" im Pedigree.
Mich hätte es gefreut, wenn wie 2017 der Topseller der Auktion in Hessen geblieben wäre, leider war das angesichts der Nachfrage aus dem Süden nicht möglich. Trotzdem wünsche ich dem neuen Besitzer viel Erfolg mit der Genetik, ich plane schon die Auktion für 2019, vermutlich nicht so extrem teuer, aber sicher wieder interessant.

Übrigens war ein Holsteinkalberl am gleichen Tag einem Kunden 30.000€ wert. Und dieser Kunde hat Erfahrungen im Kauf von wertvollen Kälbern, er verdient Geld damit (und reinvestiert das auch wieder!), ist immer noch ein netter Kerl und ein Spitzen-Landwirt (und Ausbilder!).Warum sollen wir in der Fleckviehzucht da zurückstecken, warum soll es "unmoralisch" sein, Spitzengenetik zu erzeugen und auch auf dem Markt zu bringen? Die Käufer solcher Tiere wissen sehr genau, was sie da tun, und niemanden wird es verboten, es ihnen gleich zu tun!

MfG, HFlv


Es gab aber doch gerade im Holstein- wie auch im Pferdebereich schon Insolvenzen und Hofaufgaben wegen überzogenem züchterischem Engagement (teure Embryonen aus Übersee, überteuerte Zuchttiere die die Erwartungen nicht erfüllten usw.) Müssen wir uns beim Fleckvieh wirklich auch auf diesen Pfad begeben? Wenn diese Entwicklung weitergeht, dann wird man auch nur noch mit hohem finanziellen Einsatz "interessanteste" Tiere züchten können, was dann die Basis von der Zucht abkoppelt und internationalen Heuschrecken wie in diesem Fall CRV die Tür öffnet.

Ist die Grundidee von Zucht nicht, dass man die Tiere verbessert? Wer mit tollen fiktiven Zahlen Spekulanten anlocken will, der ist vielleicht in Frankfurt, London oder New York besser aufgehoben.

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@ Hubabua #
Hubabua schrieb:

Schade dass nur die Elite der Züchter, evtl. die mit Beziehungen dann von dem Vollbruder und seinen Werten erfahren. Würde die normalen Züchter auch interessieren wie die Werte sind.....


Das verstehe ich jetzt nicht? Sollten alle Testergebnisse sofort veröffentlicht werden? Da hätten aber einige Züchter- zu Recht- etwas dagegen. Im Falle des Verkaufsrindes von Alsfeld gab es konkrete Nachfragen bezüglich der Vollbrüder im Vorfeld der Auktion, da habe ich dann Auskunft gegeben. Es ist immer ein Balance-Akt mit der Öffentlichkeit und den Zuchtwerten, in Österreich werden die besten 20 getesteten weiblichen Jungrinder veröffentlicht, in Bayern haben einige ZVs schon Bedenken, die Kuhzuchtwerte in den Jahresbericht zu setzen.
Ich verstehe auch die Kollegen, die Züchter vor Häme und Schadenfreude schützen wollen, wenn einzelne Tiere im Verlauf der Aufzucht von extrem hohen Werten auf ein sehr normales Niveau abgeschrieben werden. Sowas kommt eben schon mal vor.
Bezogen auf die Vollbrüder der Imperativ werden wir die dann aktuellen Zuchtwerte zur ZW 8/2018 veröffentlichen, das ist ja auch die normale Praxis, die andere Stationen auch umsetzen.

MfG, HFlv
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@ floriansilbereisen #
floriansilbereisen schrieb:

Es gab aber doch gerade im Holstein- wie auch im Pferdebereich schon Insolvenzen und Hofaufgaben wegen überzogenem züchterischem Engagement (teure Embryonen aus Übersee, überteuerte Zuchttiere die die Erwartungen nicht erfüllten usw.) Müssen wir uns beim Fleckvieh wirklich auch auf diesen Pfad begeben? Wenn diese Entwicklung weitergeht, dann wird man auch nur noch mit hohem finanziellen Einsatz "interessanteste" Tiere züchten können, was dann die Basis von der Zucht abkoppelt und internationalen Heuschrecken wie in diesem Fall CRV die Tür öffnet.

Ist die Grundidee von Zucht nicht, dass man die Tiere verbessert? Wer mit tollen fiktiven Zahlen Spekulanten anlocken will, der ist vielleicht in Frankfurt, London oder New York besser aufgehoben.



Insolvenzen gabs im Fleckviehbereich schon genauso und die wirds auch weiterhin geben, weil bei manchen immer die Gier das Hirn frisst. Freilich ist es schön wenn ich eine Super Bullenmutter oder Schaukuh habe, meinetwegen auch 3 oder 4. Aber die alleine verdienen nicht das ganze Geld, sondern nur einen Teil davon. Das haben immer wieder Leute vergessen.

Freilich mag die Grundidee von Zucht sein die Tiere zu verbessern, aber was dachte man als man planlos Rave auf alles besamt hat oder genauso vor 20 Jahren Report. Da wollte jeder einfach nur die höchsten Zahlen weils dafür am Meisten Geld gibt.

Versucht einfach nicht die Zeit anzuhalten. Wenn der Markt so ist, ist das so.

Wer das nicht akzeptieren will, soll doch weiterhin die ganzen alten Bullen besamen, ist doch kein Problem, gibt doch genug.

Ich selber habe auch schon ettliche Kälber für bis zu 25000€ gekauft. Ich spiel das Spielchen halt mal mit, bisher ist es immer gut ausgegangen.
Ich verstehe nicht was daran pervers ist.
Wenn einer was gut kann soll er doch damit Geld verdienen.
Es ist doch auch nicht pervers das ein Porsche 150000€ kostet und ein Dacia 15000€.
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@ Special_Trick #
Du kannst so ein Tier doch versichern lassen.
Meistens besteht auf der Versteigerung bzw. auf dem Transportweg zum neuen Besitzer sowieso eine Versicherung, die kann man ohne weiteres verlängern lassen.

Versichern kann man vieles, auch des ist eine rein wirtschaftliche Rechnung, umsonst ist die Versicherung eben auch nicht.
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@ BerndDeuerling #
Dem ist recht wenig hinzuzufügen
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@ altilla #
altilla schrieb:

Versichern kann man vieles, auch des ist eine rein wirtschaftliche Rechnung, umsonst ist die Versicherung eben auch nicht.


Mein Rind für 25000€ hat glaube ich für 6 Monate 2500€ gekostet.
Das muss man eigentlich machen. Hört sich zwar nach viel Geld an, aber bei der Steigerungssumme macht das das Kraut auch nicht mehr fett.

Spülen muss das Rind trotzdem und dagegen kann man nicht versichern
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@ BerndDeuerling #
BerndDeuerling schrieb:

Freilich mag die Grundidee von Zucht sein die Tiere zu verbessern, aber was dachte man als man planlos Rave auf alles besamt hat oder genauso vor 20 Jahren Report. Da wollte jeder einfach nur die höchsten Zahlen weils dafür am Meisten Geld gibt.

Versucht einfach nicht die Zeit anzuhalten. Wenn der Markt so ist, ist das so.

Wer das nicht akzeptieren will, soll doch weiterhin die ganzen alten Bullen besamen, ist doch kein Problem, gibt doch genug.

Ich selber habe auch schon ettliche Kälber für bis zu 25000€ gekauft. Ich spiel das Spielchen halt mal mit, bisher ist es immer gut ausgegangen.
Ich verstehe nicht was daran pervers ist.
Wenn einer was gut kann soll er doch damit Geld verdienen.
Es ist doch auch nicht pervers das ein Porsche 150000€ kostet und ein Dacia 15000€.


Man kann die Zeit nicht anhalten, aber Fehlentwicklungen sollte man schon ansprechen dürfen und vermeiden.

Hier gehts doch primär gar nicht um die Besamung mit genomischen Bullen aber dass du das so schreibst dass man alte Bullen besamen soll und Ruhe geben damit die Plätze in den Stationen euch Elitezüchter bleiben lässt schon tief blicken.

Rinderzucht war eigentlich mal als "OpenSource" Projekt gedacht, wo jeder mitmachen kann zum Wohle aller Rinderhalter, deswegen ja auch staatlich (in Bayern) und jeder der einen Blick fürs Vieh und 20 Jahre Geduld mitbrachte konnte daran teilnehmen, auch auf der Bullenseite.

Wenn die Entwicklung jetzt dahin geht, dass nur noch Bernd oder CRV, denen 25000 € für ein "Spielchen" kein Loch in den Haushalt reißen, an der Zucht partizipieren können, dann sehe ich hier schon eine perverse Entwicklung. Zumal der Milchlieferant mit Faible für die Rinderzucht, der dann aus dem System ausgeschlossen ist, trotzdem über höhere Spermapreise die Zeche für diese Spekulation zahlen muss.

Und gut können muss man dabei gar nichts. Im Ring sitzen, die Hand heben und anschließend ein Überweisungsformular ausfüllen kann auch meine Oma! Ist meine Oma damit jetzt auch plötzlich Fleckvieh-Spitzenzüchterin?
Und doch, es ist pervers dass der Porsche 150000 € kostet, aber solange es genug Perverse gibt die das bezahlen funktioniert das.

Aber in diesem Forum sind glaube ich eh alle Mühen umsonst, ich könnte ja auch in einem Investmentbanker-Forum dafür plädieren die Hedge-Fonds abzuschaffen und die Finanzmärkte besser zu regulieren :)


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@ floriansilbereisen #
floriansilbereisen schrieb:

Hier gehts doch primär gar nicht um die Besamung mit genomischen Bullen aber dass du das so schreibst dass man alte Bullen besamen soll und Ruhe geben damit die Plätze in den Stationen euch Elitezüchter bleiben lässt schon tief blicken.

Rinderzucht war eigentlich mal als "OpenSource" Projekt gedacht, wo jeder mitmachen kann zum Wohle aller Rinderhalter, deswegen ja auch staatlich (in Bayern) und jeder der einen Blick fürs Vieh und 20 Jahre Geduld mitbrachte konnte daran teilnehmen, auch auf der Bullenseite.

Wenn die Entwicklung jetzt dahin geht, dass nur noch Bernd oder CRV, denen 25000 € für ein "Spielchen" kein Loch in den Haushalt reißen, an der Zucht partizipieren können, dann sehe ich hier schon eine perverse Entwicklung. Zumal der Milchlieferant mit Faible für die Rinderzucht, der dann aus dem System ausgeschlossen ist, trotzdem über höhere Spermapreise die Zeche für diese Spekulation zahlen muss.

Und gut können muss man dabei gar nichts. Im Ring sitzen, die Hand heben und anschließend ein Überweisungsformular ausfüllen kann auch meine Oma! Ist meine Oma damit jetzt auch plötzlich Fleckvieh-Spitzenzüchterin?
Und doch, es ist pervers dass der Porsche 150000 € kostet, aber solange es genug Perverse gibt die das bezahlen funktioniert das.

Aber in diesem Forum sind glaube ich eh alle Mühen umsonst, ich könnte ja auch in einem Investmentbanker-Forum dafür plädieren die Hedge-Fonds abzuschaffen und die Finanzmärkte besser zu regulieren :)




Ich hab kein Problem damit wenn jemand total gegen die Genomik ist oder meinetwegen auch nur zum Teil.
Mit was ich ein Problem hab sind Leute, die immer nur dagegen schimpfen, aber selbst aktiv null komma null dagegen machen. Wie viele Leute schimpfen über Politik, aber wenns drum geht sich für den Gemeinerat oder Kreistag aufstellen zu lassen, sieht man keinen von denen.

Was machst du dagegen. Sich im Internet hinter einem Fakenamen zu verstecken und nur dagegen sein, find ich vielleicht nicht pervers aber schon recht billig.

Ich bin züchte auch schon seit 20 Jahren gezielt und würde mal behaupten, unsere Herde zuhause hat sich schon ein wenig verbessert, wobei ich schon sehr lange realisiert habe, dass ich mit eigenen Tieren niemals den Erfolg habe den ich mit einer Kuhfamilie, die schon 50 Jahre züchterisch bearbeitet wurde erreichen werde.
Deshalb habe ich mir irgendwann mal ein Rind für 3000€ gekauft, hatte damit gleich Erfolg, kaufte das nächste und irgendwann hatte ich mit dem Verkauf von EY, weiblichen und männlichen Tieren soviel erlöst dass ich das teurere Tier gekauft. Also nix da mit externen Geld......

Eigentlich nenne ich nicht gerne Namen, aber schau doch mal die Familie Obermeier an.
Ich kenne die persönlich überhaupt nicht. Der hat irgendwann mal ein paar EY und ein Rind auf einem Elitemarkt gekauft und verkauft aus deren Nachkommen reihenweise Bullen in die Besamung.
Ich wüsste nicht, dass das die vorher groß in der "Zucht" aktiv waren.
Aber was ist daran verwerflich, wenn sich der Junior viel mehr für die Zucht interessiert als die Generationen davor. Und wenn zuhause dann nicht die entsprechende Genetik vorhanden ist, muss man einkaufen wenn man mitspielen will.
Ich habe davor allen Respekt wenn junge Leute egal ob reich oder nicht so reich, Geld in die Hand nehmen und was bewirken wollen.


Ich persönlich habe rießiges Interesse an der Rinderzucht und weshalb sollte ich das nicht mit einer "Geldanlage" verbinden. Mir z.B. geben Aktien überhaupt nichts. Wieso soll ich mich stundenlang durch Zeitungen und Internetberichte quälen, wenn mir das keinen Spaß macht.
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@ BerndDeuerling #
BerndDeuerling schrieb:

Ich hab kein Problem damit wenn jemand total gegen die Genomik ist oder meinetwegen auch nur zum Teil.
Mit was ich ein Problem hab sind Leute, die immer nur dagegen schimpfen, aber selbst aktiv null komma null dagegen machen. Wie viele Leute schimpfen über Politik, aber wenns drum geht sich für den Gemeinerat oder Kreistag aufstellen zu lassen, sieht man keinen von denen.

Was machst du dagegen. Sich im Internet hinter einem Fakenamen zu verstecken und nur dagegen sein, find ich vielleicht nicht pervers aber schon recht billig.

Ich bin züchte auch schon seit 20 Jahren gezielt und würde mal behaupten, unsere Herde zuhause hat sich schon ein wenig verbessert, wobei ich schon sehr lange realisiert habe, dass ich mit eigenen Tieren niemals den Erfolg habe den ich mit einer Kuhfamilie, die schon 50 Jahre züchterisch bearbeitet wurde erreichen werde.
Deshalb habe ich mir irgendwann mal ein Rind für 3000€ gekauft, hatte damit gleich Erfolg, kaufte das nächste und irgendwann hatte ich mit dem Verkauf von EY, weiblichen und männlichen Tieren soviel erlöst dass ich das teurere Tier gekauft. Also nix da mit externen Geld......

Eigentlich nenne ich nicht gerne Namen, aber schau doch mal die Familie Obermeier an.
Ich kenne die persönlich überhaupt nicht. Der hat irgendwann mal ein paar EY und ein Rind auf einem Elitemarkt gekauft und verkauft aus deren Nachkommen reihenweise Bullen in die Besamung.
Ich wüsste nicht, dass das die vorher groß in der "Zucht" aktiv waren.
Aber was ist daran verwerflich, wenn sich der Junior viel mehr für die Zucht interessiert als die Generationen davor. Und wenn zuhause dann nicht die entsprechende Genetik vorhanden ist, muss man einkaufen wenn man mitspielen will.
Ich habe davor allen Respekt wenn junge Leute egal ob reich oder nicht so reich, Geld in die Hand nehmen und was bewirken wollen.


Ich persönlich habe rießiges Interesse an der Rinderzucht und weshalb sollte ich das nicht mit einer "Geldanlage" verbinden. Mir z.B. geben Aktien überhaupt nichts. Wieso soll ich mich stundenlang durch Zeitungen und Internetberichte quälen, wenn mir das keinen Spaß macht.


Ich schimpfe nicht auf die Genomik sondern auf übertriebene Auswüchse! Was soll ich denn dagegen machen? Dein Vergleich mit der Politik passt doch ganz gut! Wer gegen den Strom schwimmt wird wohl kaum zur Wahl gestellt werden, weil man die Listen lieber mit Ja-Sagern füllt, wenn doch dann wird er nicht gewählt und wenn er dann doch gewählt wird dann findet er im Gremium kein Gehör! Zum Thema Fakename: ich glaube das Internet weiß schon genug von jedem von uns, man muss es nicht unnötig füttern!

Ist doch gut wenn du und Obermeier fleißig züchten! Was ich aber nicht verstehe, wenn man von seiner eigenen Zucht überzeugt genug ist zu wissen, dass die nie was reißen, dass man sich dann auf Eliteauktionen Rinder zukauft. Das hat mit Geduld und mit Zucht wiederum rein gar nichts zu tun sondern eben nur wieder mit Spekulation und sich mit fremden Federn schmücken! Und wenn der Junior einen Landestierzuchtmelkbetrieb vorfindet und sich dann mit Kauf eines Eliterindes auf den Züchterthron setzt, dann bringt er die entscheidende Geduld nicht mit. Langfristig wäre es doch viel befriedigender, aus den heimischen Kraxn nach 20, 30, 40 oder 50 Jahren Spitzentiere herauszubringen, allerdings mit ungewissem Ausgang! Das wäre Herausforderung und würde nebenbei der Linienverengung entgegenwirken!

Der der das Rind auf die Eliteauktion bringt verdient den züchterischen Respekt, sofern es aus seiner eigenen Zucht stammt. Derjenige der mit etwas Spielgeld aus dem Zuchtprodukt eines anderen den maximalen Profit herausholt verdient zwar betriebswirtschaftlich Respekt aber ganz bestimmt nicht züchterisch!

Es sollen sich eben weiterhin Menschen an der Zucht beteiligen können, die keine "Geldanlage" brauchen, weil sie einfach kein Geld übrig haben! Rinderzucht soll keine Frage des Geldes sein!
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@ floriansilbereisen #
floriansilbereisen schrieb:

Der der das Rind auf die Eliteauktion bringt verdient den züchterischen Respekt, sofern es aus seiner eigenen Zucht stammt. Derjenige der mit etwas Spielgeld aus dem Zuchtprodukt eines anderen den maximalen Profit herausholt verdient zwar betriebswirtschaftlich Respekt aber ganz bestimmt nicht züchterisch!

Es sollen sich eben weiterhin Menschen an der Zucht beteiligen können, die keine "Geldanlage" brauchen, weil sie einfach kein Geld übrig haben! Rinderzucht soll keine Frage des Geldes sein!




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