Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
UploadForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitglieder
Fleckvieh
305 Themen, Moderator: Manu, Matthias, Susanne1
Forum: Fleckvieh

Schauen, Auktionen, Messen->die FLECKVIEHhöhepunkte in 2017!!

@ fuchsjaegerin #
Warum gibt’s dann überhaupt Eliteauktionen, wenn man sich dafür rechtfertigen muss und schräg angeschaut wird, sollte man aus diesen Verkaufstieren mal einen Bullen verkaufen.

Dann soll doch jeder seines behalten.

Oder darf der Züchter damit Geld verdienen und der Käufer aber Bitteschön nicht.
1
 
#
Recht hat wer Erfolg hat und der ist demjenigen zu gönnen. Alles Andere ist eine scheinheilige Neiddebatte.
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
2
 
#
Neid ist die höchste Form der Anerkennung, mehr kann man dazu nicht sagen, wirklich nicht.
Doch, eines noch:

Ob ich ein Tier züchte oder kaufe- das ist in meinen Augen völlig gleich. Wenn ich es selber züchte, hab ich mir bei der Anpaarung etwas gedacht- wenn ich es kaufe, hab ich mir beim Begutachten der Anpaarung ebenso etwas gedacht. Ganz einfach. Außerdem kann man Glück nicht kaufen. Und das benötigt man für jeglichen weiteren Werdegang immer. Sonst hilft dir auch fuffzig Jahre züchterischer Arbeit gar nichts
2
 
@ BerndDeuerling #
BerndDeuerling schrieb:

Warum gibt’s dann überhaupt Eliteauktionen, wenn man sich dafür rechtfertigen muss und schräg angeschaut wird, sollte man aus diesen Verkaufstieren mal einen Bullen verkaufen.

Dann soll doch jeder seines behalten.

Oder darf der Züchter damit Geld verdienen und der Käufer aber Bitteschön nicht.


lies bitte nochmal genau worum es ging - um den züchterischen Respekt
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 23.02.18 um 16:00 Uhr.
#
Langfristig wäre es doch viel befriedigender, aus den heimischen Kraxn nach 20, 30, 40 oder 50 Jahren Spitzentiere herauszubringen, allerdings mit ungewissem Ausgang! Das wäre Herausforderung und würde nebenbei der Linienverengung entgegenwirken!

Ich weiss ja nicht ob ich in 20 Jahren noch melke, geschweige denn lebe. Warum soll ich per fragwürdiger Moral dazu verpflichtet werden, irgendwelche züchterischen Erfolge frühestens dann zu haben?

Und abgesehen davon, ICH persönlich bin ganz glücklich wenn aus unseren "Kraxn" fitte, gesunde Kälber kommen, die zu produktiven und unauffälligen Kühen heranwachsen. Solche, bei denen man fast vergisst dass sie im Stall stehen, weil sie weder durch Krankheit noch durch andere Komplikationen auffallen. Ob die auf ner Eliteauktion Geld wert wären? Garantiert nicht.
2
 
@ Rohana #
Hmm.. also, ich weiß sicher, dass ich "in 20 Jahren" nicht mehr melke. Und vermutlich auch nicht mehr lebe. Deshalb baue ich seit vielen Jahren den Bestand langsam ab und löse ihn aktuell komplett auf. Mit der Folge, dass Produkte aus mehr als fünfzig Jahren Zuchtarbeit irgendwo untergebracht werden mussten (und zum kleinen Teil noch müssen). Sollte ich alles in den Schlachthof geben, damit sich kein anderer ambitionierter Züchter mit, wie weiter oben vermutet wurde, "mit fremden Federn schmücken" kann? Nein nein, ich freue mich über jeden aktiven Züchter, der mir Tiere abgenommen hat in der Erwartung, damit gutes Geld verdienen zu können. Und ich wünsche jedem viel Erfolg und freue mich, wenn mein lebenslanges Bemühen in der FV-Zucht ihren Niederschlag finden kann.
3
 
@ Chacco #
Genauso einen Fall habe ich demnächst auch im
Bekanntenkreis. Der will das seine besseren nicht irgendwo hin sondern zu ambitionierten Züchtern kommen, damit sein Lebenswerk nicht für die Katz war.
2
 
#
Mal ein paar Bespiele:
Die Mutter von Worldwide wurde mit Wille trächtig aus einer Bestandsauflösung zugekauft.
Ista die Romweintochter und Mutter von Versetto wurde als unauffälliges Zuchtkalb verkauft.
Der Betrieb Schweighofer hat seinen Z Kuhstamm auch zugekauft. Dieser wurde übrigens gerade Züchter des Jahres in Österreich.
[www.fleckvieh.at]
1
 
@ floriansilbereisen #

Auch wenn wir hier bei Fleckvieh sind,mal übern Tellerrand schauen schadet ja nicht- Schau der besten "Schmalrippen" in Verden,die 120000 Euronen welche für ein 6 Wochen altes Kälbchen gezahlt wurden oder die nun 3 fache Siegerin dieser Schau und vieler weiterer Titel,deren Ohrmarke fängt mit FR an...ich glaub da könnte man endlos drüber diskutieren,aber ändern wird es nichts...allseites schönes Wochenende
0
 
@ floriansilbereisen #
Rinderzucht war eigentlich mal als "OpenSource" Projekt gedacht, wo jeder mitmachen kann zum Wohle aller Rinderhalter, deswegen ja auch staatlich (in Bayern) und jeder der einen Blick fürs Vieh und 20 Jahre Geduld mitbrachte konnte daran teilnehmen, auch auf der Bullenseite.

Schlag dir das aus dem Kopf. Das war nur deshalb so, weil die Kosten für Zuchtunternehmen zu hoch waren. Heute sieht es etwas anders aus und wir werden da noch einiges erleben, eine Entwicklung, die man in der Geflügelhaltung schon längst erreicht hat.
2
 
Werde Mitglied der Gruppe Rinderzucht FLECKVIEH, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang