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Echa-Gutachten: Glyphosat nicht krebserregend

Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Echa-Gutachten: Glyphosat nicht krebserregend
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Echa-Gutachten: Glyphosat nicht krebserregend
Die ECHA Entscheidung war vorhersehbar, denn die ECHA Wissenschaftler haben wohl auch Interessenskonflikte mit den Glyphosatproduzenten:
[blog.campact.de]
Das heißt, dass die ECHA anscheinend ebenfalls keine Auswertung der Rohdaten vorgenommen hat, sondern wie das BfR, einfach die Zusammenfassungen der nicht-öffentlichen Industriestudien von Monsanto bewertet, denn um angeblich 1200 Studien auszuwerten brauchen Wissenschaftler viel länger.

[de.euronews.com]

Zum Vergleich: Die 17 Wissenschaftler der Krebsagentur IARC haben insgesamt 1 Jahr lang über 200 veröffentlichte Studien ausgewertet, bis sie gesagt haben, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist:

[www.zeit.de]



Daher verwundert es auch nicht, dass Monsanto aktuell in einem Ermittlungsverfahren der US Gerichte steckt, denn nun veröffentlichte interne Emails dokumentieren, dass der Glyphosathersteller jahrelang auf die EPA, also die US Umwelt- und Zulassungsbehörde, und einige Wissenschaftler massiv Einfluss genommen hat:


[www.sueddeutsche.de]

Genauso wie die EU Behörden JMPR und FAO, die Glyphosat ebenfalls als harmlos bezeichnen, denn die werden ebenfalls von den Glyphosatproduzenten mit großen Summen finanziell unterstützt wie u.a. die ARD berichtet hat:


http://www.ardmediathek.de/tv/FAKT/Glyphosat-Gremium-unter-Industrieeinflus/Das-Erste/Video?bcastId=310854&documentId=35696344

Oder das BfR, in dessen Pestizid Kommission allein 3 von 13 Experten für die Glyphosathersteller BAYER und BASF arbeiten.

[www.bfr.bund.de]

Das ist so wissenschaftlich, also ob die Ingenieure von AUDI und PORSCHE den VW Abgasskandal untersuchen würden.


Und das war auch anscheinend nötig, denn es ist in knapp 100 Studien belegt, dass Glyphosat Tier und Mensch massiv schädigt. Denn diese Studien belegen, dass Roundup und Co Darmbakterien angreift, Hormone beeinflusst, krebserregend ist, Leber- und Nieren schädigt: 


[www.umweltinstitut.org]


Das heißt, dass nun die EU Bürgerinitiative ein Verbot von Glyphosat und für mehr Transparenz bei der Zulassung von Pestiziden öffentlich einfordern, damit dieser gefährliche Industrielobbyismus der Chemiekonzerne auf Kosten der Gesundheit von über 500 Mio. EU Bürgern endlich aufhört:


[www.umweltinstitut.org]

Denn die Glyphosathersteller BASF, Syngenta, Bayer, Dow Chemical…verdienen dreifach an der Zulassung: Einmal beim Verkauf der Pestizide, dann an den Düngern, die durch den Einsatz von Glyphosat nötig sind, und nochmal Milliarden Euro jedes Jahr an den Medikamenten gegen die wissenschaftlich erwiesenen gesundheitlichen Folgen.

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Hobbys sind toll..., sucht euch mal eins...

Und nein...zu glauben man ist irgendein Comic-Superheld mit dem Auftrag die Welt zu retten ist kein Hobby...nur ne dumme Angewohnheit...
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Ich bin wahrlich kein Freund von Glyphosat. Die öffentliche Diskussion um G., ist allerdings eine Beleidigung für den normalen menschlichen Intellekt. Ich hoffe nun, dass die entsprechenden Gremien eine mittelfristige Vereinbarung für die G.-Anwendung zustande bringen, damit die Diskussion mal für längere Zeit ausgesetzt werden kann. Aber, es wird sich sicher ein neues Betätigungsfeld für die Weltverbesserer auftun.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Ich bin wahrlich kein Freund von Glyphosat. Die öffentliche Diskussion um G., ist allerdings eine Beleidigung für den normalen menschlichen Intellekt. Ich hoffe nun, dass die entsprechenden Gremien eine mittelfristige Vereinbarung für die G.-Anwendung zustande bringen, damit die Diskussion mal für längere Zeit ausgesetzt werden kann. Aber, es wird sich sicher ein neues Betätigungsfeld für die Weltverbesserer auftun.


Weltverbesserer sind wichtig! Aber Weltverbesserer sollten nicht ohne Sachkenntnis agieren, sonst kann das nach hinten losgehen. Wenn ich da oben schon lese, dass durch Glyph mehr Dünger nötig ist.... wie blöd kann man eigentlich sein? Ich mach mir Sorgen um meine Welt, wenn solche Nullnummern versuchen sie zu "verbessern"....
Die dicksten Bauern haben die dümmsten Kartoffeln...
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.03.17 um 10:33 Uhr.
@ rocknrolldirk #
rocknrolldirk schrieb:

Weltverbesserer sind wichtig! Aber Weltverbesserer sollten nicht ohne Sachkenntnis agieren, sonst kann das nach hinten losgehen. Wenn ich da oben schon lese, dass durch Glyph mehr Dünger nötig ist.... wie blöd kann man eigentlich sein? Ich mach mir Sorgen um meine Welt, wenn solche Nullnummern versuchen sie zu "verbessern"....


An der Aussage mehr Dünger ist schon was dran. denn durch die höheren Erträge die durch Glyp. zu erreichen sind wird auch mehr vom Feld abgefahren.Fährst Du mehr Viehfutter ab, mußt Du mehr Mist, Jauche und Gülle zurück fahren. Fährst Du mehr menschliche Nahrung vom Feld, bekommst Du fast Nichts zurück und mußt es durch mehr Mineraldünger ersetzen....
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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@ Ali #
Ali schrieb:

An der Aussage mehr Dünger ist schon was dran. denn durch die höheren Erträge die durch Glyp. zu erreichen sind wird auch mehr vom Feld abgefahren.Fährst Du mehr Viehfutter ab, mußt Du mehr Mist, Jauche und Gülle zurück fahren. Fährst Du mehr menschliche Nahrung vom Feld, bekommst Du fast Nichts zurück und mußt es durch mehr Mineraldünger ersetzen....

Mehr Ertrag durch Glyphosat?
Wenn´s Leben nicht so schön wär, wär´s echt nicht schön.
Beleidigungen zwecklos, ich bin schmerzfrei!
Ich Chef du nix. Niemandes Herr, niemandes Knecht
Rechne mit dem Schlimmsten und hoffe das Beste!
Die Glocke ist laut, weil sie leer ist!
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3
 
@ StefanS #
Hat der Jäger nix geschossen,
hat er dennoch frische Luft genossen!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.03.17 um 11:08 Uhr.
@ Ali #
Ali schrieb:

An der Aussage mehr Dünger ist schon was dran. denn durch die höheren Erträge die durch Glyp. zu erreichen sind wird auch mehr vom Feld abgefahren.Fährst Du mehr Viehfutter ab, mußt Du mehr Mist, Jauche und Gülle zurück fahren. Fährst Du mehr menschliche Nahrung vom Feld, bekommst Du fast Nichts zurück und mußt es durch mehr Mineraldünger ersetzen....


Aha...

Demnach könnte man auch argumentieren man sollte Veganer verbieten?!?!...

Damit prozentual gesehen auf die Gesamtfläche mehr Veredlung betrieben wird, entsprechend mehr Wirtschaftsdünger anfällt und der Stoffkreislauf besser geschlossen wird?

Technisch gesehen hängt deine beschriebene Argumentationskette nicht von der Frage menschliche Nahrung "ja/nein" sondern von der Art der Nahrung ab.

Solche Diskussionen an nem verregneten Sonntag sind doch toll...
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Das mit dem Glyphosat ist doch alles Politisch gesteuert.
Erst wollen sie es verbieten und versuchen es um jeden Preis schlecht zu machen damit es verboten wird.
Dann fällt ihnen ein, das ohne es keine Mulchsaat und Direktsaat mehr möglich ist und plötzlich ist es nicht mehr so gefährlich.
Sicher muss man die Anwendung einschränken, den der Einsatz kurz vor der Ernte wie es im Osten viel gemacht wird, damit das Dreschen besser geht muss und darf nicht sein.
Aber wenn ich Rüben oder Mais in Mulchsaat oder Direktsaat mache zum schutz des Bodens am Hang dann muss ich eben im Frühjahr absptitzen.
Zudem muss ich bei milden Wintern das Greening im Frühjahr bekämpfen, sonst habe ich von der Aussaat bis zur Ernte mit dem zeug zu kämpfen. Den dann ist es teurer und aufwendiger den Bestand sauber zu halten.

Hoffen wir mal das die Politiker ihr Hirn einschalten und eine gute Lösung für alle dabei raus kommt.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.03.17 um 11:31 Uhr.
@ Andi24 #
Andi24 schrieb:
Hoffen wir mal das die Politiker ihr Hirn einschalten und eine gute Lösung für alle dabei raus kommt.


Die Politik weiß doch schon lange nicht mehr wie sie dem Verbraucher Umweltschutz in Verbindung mit der Landwirtschaft kommunzieren soll.

Einerseits gibt es da diese schönen Pauschalargumente, die ja von unserer geliebten Frau Hendricks erst kürzlich auf Vorschulniveau präsentiert wurden, gemäß dem Motto Dünger bäääh, Pflanzenschutz noch mehr bääääh und wenn uns gar nix mehr einfällt sind halt mal die Landwirte Schuld.
Aber dann im gleichen Zug kommts gelegentlich zu gewissen Ereignissen, die z.B. auf Naturgewalten zurückzuführen sind wie eben letztes Jahr in Niederbayern. Da ist dann natürlich auch erstmal ALLEINIG die Landwirtschaft schuld..., wie ich das es letzte Jahr am Schlepper im Radio gehört hab war ich geneigt das Radio aus dem Fenster zu schmeißen. Aber egal.

Der Punkt ist nur der...zuerst wird dem Verbraucher vermittelt Glyphosat is was ganz ganz böses...und paar Monate/Jahr später muss man ihn eigentlich vermitteln, das man in manchen Situationen das böse Glyphosat braucht um z.B. noch bösere Erosionen zu verhindern. Klar, dass da im Kopf vom 0815 Verbraucher im Kopf paar Zahnräder überspringen und die Rauchwolken aufsteigen..., gemäß dem Motto "ja was denn jetzt".

Da wird eine Gratwanderung betrieben die kaum mehr zu kontrollieren ist, und dabei in erster Linie mit den Landwirten gespielt, aber auch mit dem Wohlwollen der Verbraucher. Aber auf das genannte "Hirn" einschalten der Politik zu hoffen ist in meinen Augen vergebene Hoffnung..., wie gesagt, selbst wenn die Politiker aufwachen würden..., dafür ist die ganze Situation schon viel zu verworren um ne einfache Lösung zu erreichen. Und da ja die Wahlen bevor stehen..., bzw. der Wahlkampf Fahrt auf nimmt befürchte ich da eher schlimmeres als ne Verbesserung.
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