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Teilnehmer: 15

Sind die erneuerbaren Energie Zukunftssicher ? oder verschwinden diese in ein paar Jahren in der Versenkung?
Antworten   Stimmen Prozent
Nein,hier wird nur Geld mit Hilfe des Staate vom Verbraucher erwirtschaftet ohne feste Vergütung werden die Anlagen bald auf der Müllhalde der Geschichte landen.
12 80 %
Ja, die Verbraucher sind bereit für eine " Umweltschonende Energieerzeugung " ihren Lebensstyl zu ändern
3 20 %

Erneuerbare Energien , die Große Lüge ?

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Beitrag vom Moderationsteam bearbeitet am 20.03.17 um 12:31 Uhr.
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Erneuerbare Energien , die Große Lüge ?
zum Jahresbeginn 2017 nach mehreren Tagen ohne Wind und Sonnenschein bei knackiger Kälte hat gezeigt, wie abhängig die deutsche Stromversorgung noch von fossilen Kraftwerken ist. Gas und Kohle mussten an diesen Tagen fast die gesamte Stromlast stemmen

Energiebranche hat schwarzes Jahr hinter sich
Essen / Düsseldorf - Milliarden-Abschreibungen, Rekordverluste und obendrein Flaute für teure neue Windkraftwerke durch ungünstiges Wetter: Die Energiebranche hatte 2016 ein rabenschwarzes Jahr.
Das zeigt die Bilanzsaison der Stromkonzerne, die am Mittwoch mit dem 16-Milliarden-Euro-Minus bei Eon einen Höhepunkt erreichte. Offen ist von den großen Anbietern noch EnBW, wo erst zum Monatsende Daten vorliegen. Für die ersten drei Quartale gab es auch dort Verluste.

>>> Weiterlesen hier: Bilanz 2016: Ein rabenschwarzes Jahr für die Energeibranche

Anmerkung Mod: Vollzitat entfernt und Artikel verlinkt - lt. Urheberrecht sind Vollzitate nicht erlaubt

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Erneuerbare Energie soll verschwinden? Wunschdenken von RWE? Betrachtet man die Situation weltweit, sind sie klar im Aufwind. Eine internationale Vernetzung könnte Engpässe abmildern, was dann noch an Lücke bleibt müssen Gaskraftwerke, BGA, Pumpspeicher und Batterien bewerkstelligen, und zwar in dieser Reihenfolge. Um die Stromspitzen zu brechen eignet sich zudem die Wärme- oder Wasserstoffproduktion. Und auch temporäre Strompreissonderangebote (bei Überschüssen) könnten Verbräuche in die Zeiten lenken, in denen zu viel eingespeist wird.

Im Kleinen geht die Energiewende auch hierzulande weiter. Wir planen gerade eine Eigenverbrauchsanlage auf dem neuen Stalldach, um Kosten zu sparen. Das funktioniert sogar trotz der EEG-Umlage, die auf selbst erzeugten und selbst verbrauchten Strom fällig wird, diese wurde eingeführt um konzernkonform die Selbstversorgung zu bremsen, denn sie ist eine existenzielle Gefahr für die alten Versorger. Ich könnte mir für meinen Betrieb aber mittelfristig auch eine Vollautarkie vorstellen, mittels PV, Batteriespeicher und Dieselaggregat. Das wäre mein Ausweg, wenn die Abgaben so hoch werden, dass sich PV nicht mehr rentiert,bzw. dass Bezugsstrom noch etwas teurer wird. Solarstrom vom Dach kostet ohne Batterie für Selbstverbraucher zwischen 8 und 13 Cent/kwh.
Wahr ist: Die sog. Energiewende hat einen massiven Fehler in der Organisation. So ist es schon grotesk, dass ein PV-Einspeiser 11-12 Cent/kwh kriegt, während sein Nachbar (ohne nennenswerte Netznutzungskosten) diesen Strom für einen Endpreis von knapp 30 Cent bezieht. In diesem Fall ist es nicht die Solaranlage, die den Strom teuer macht, sondern die Netzbetreiber die sich die Taschen füllen, nicht zu vergessen der Fiskus, der über die Umsatzsteuer ordentlich von den höheren Grundpreisen profitiert.

Thema Stromlücke: Frankreich, das Musterland der Atomkraft hat im vergangenen Winter viel Strom aus Deutschland bezogen, weil dort die AKW vollkommen unterfinanziert (dank nicht kostendeckender, niedriger Verbraucher-Strompreise) sind und schlicht wegen technischer Mängel massenhaft ausgefallen sind. Ein reeller Strompreis würde in F dazu führen, dass man die AKW in Schuss halten könnte, allerdings auch dazu, dass die Franzosen mehr zahlen müssten als wir deutschen "Energiewendler".

WKA speisen übrigens für unter 5 Cent den Strom ins Netz, und sind damit nur marginal teurer als die Einspeisepreise von Kohle- und Kernkraftwerken. Dabei sollte man bedenken: WKA-Betreiber gehen Rückbauverpflichtungen ein, die bei KKW vom Staat übernommen werden, zudem versichern sich WKA-Betreiber gegen Haftpflichtschäden, die bei KKW ebenfalls großzügig vom Staat zu tragen sind. Würde man die Stromkonzerne zu einer Vollhaftpflichtversicherung ihrer KKW zwingen, würden diese ihre Anlagen sofort vom Netz nehmen müssen, weil kein Versicherer weltweit AKW absichert. Versicherungskonzernen sichern nur Risiken ab, nach deren Eintritt und Abgeltung sie noch zahlungsfähig sind. Das wäre im KKW-Geschäft nicht gegeben.
Zudem haben wir noch ein Arbeitsplatzargument, das in sicher irgendwann wieder schlechteren Zeiten klar für PV, Windkraft und BGA spricht, zudem ein Strukturargument, das ich besonders wichtig finde. Mir ist es lieber viele kleine Unternehmen sorgen für den Strom als ein paar Konzerne, die sich um Steuern drücken und zuweilen Politikern beim Unterschreiben von Gesetzen und Verordnungen die Hand führen!
Die dicksten Bauern haben die dümmsten Kartoffeln...
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@ Ru #
Mein Mitleid hält sich sehr in Grenzen, den du gegenüber diesen Konzernen hast. Durch die Verschlungenen firmeninternen Geldgeschäfte mit Luxemburg entgehen dem Staat Millionen an Steuereinnahmen und die Konzerne verdienen Millionen, was aber in den Bilanzen ausgewiesen wird. denn das verdienen die Tochterfirmen die in den Steueroasen sitzen.
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@ rocknrolldirk #
rocknrolldirk schrieb:




Welcome BACK
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Wer meint die erneuerbaren seien so schlecht, der soll mal inne Kinderkrebsklinik gehen,
und sich angucken wie die Kinder unter Leukämie leiden und sterben!

Danach seht ihr dann wie "toll" der Atomstrom ist.
Und immer drann denken, es könnte auch eure Tochter oder eure Sohn sein, der da liegt und leidet!

[www.youtube.com]


Deutsche Landwirte, bei der Nachhaltigkeit weltweit die Nummer 1:
[www.agrarheute.com]
2
 
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Das Atomkraftwerk oder Endlager will auch keiner als Nachbarn.
Und ich möchte nicht mit den Leuten tauschen,deren Heimat dem Braunkohleabbau im Weg ist und die einfach weggebaggert werden.Da hilft auch keine Entschädigungszahlung!
Und als ich so ritt im rasengedämpften Schritt,da wars mir:Fiel ich jetzt von meinem Schimmel,fiel ich in den Himmel!

With a host of furious fancies;
There I am commander;
With a burning spear and a horse of air
to the wilderness I wander.
With knights of ghost and shadow
I summoned am to turney,
ten leagues beyond the wide world`s end:
Methinks it is no journey !
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@ Ru #
Ru schrieb:

zum Jahresbeginn 2017 nach mehreren Tagen ohne Wind und Sonnenschein bei knackiger Kälte hat gezeigt, wie abhängig die deutsche Stromversorgung noch von fossilen Kraftwerken ist. Gas und Kohle mussten an diesen Tagen fast die gesamte Stromlast stemmen

Energiebranche hat schwarzes Jahr hinter sich
Essen / Düsseldorf - Milliarden-Abschreibungen, Rekordverluste und obendrein Flaute für teure neue Windkraftwerke durch ungünstiges Wetter: Die Energiebranche hatte 2016 ein rabenschwarzes Jahr.
Das zeigt die Bilanzsaison der Stromkonzerne, die am Mittwoch mit dem 16-Milliarden-Euro-Minus bei Eon einen Höhepunkt erreichte. Offen ist von den großen Anbietern noch EnBW, wo erst zum Monatsende Daten vorliegen. Für die ersten drei Quartale gab es auch dort Verluste.

Eon, RWE, Uniper, Vattenfall - alle Energieriesen mit Ausnahme von Innogy mussten roten Zahlen hinnehmen und viele Milliarden auf ihre Gas- und Kohlekraftwerke abschreiben, weil die staatlich geförderte Konkurrenz von Wind- und Sonnenstrom sie aus dem Markt drückte. Hinzu kamen die Lasten des Atomausstiegs. Besonders spektakulär traf es zuletzt Eon. Ein Fehlbetrag von 16 Milliarden Euro ist einer der höchsten Verluste überhaupt in der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

Das dürfte auch Eon-Chef Johannes Teyssen persönlich unter Druck setzen, der mit der Aufspaltung des Unternehmens als einer der ersten Spitzenmanager auf die Veränderungen der Energiewende reagiert hatte.

«Herr Teyssen wird eine schwere Zeit haben in den nächsten Wochen», sagt Thomas Deser von der Fondsgesellschaft Union Investment, die knapp ein Prozent an Eon hält. Dabei liegt nicht alles am politischen Rahmen. Teyssen räumte auch eigene Fehler etwa bei den Auslandsengagements ein: «Der Einstieg in Brasilien war ein Flop.»

Auch wenn der Eon-Vorstand immer wieder von einem «Schlussstrich» unter die Vergangenheit und einem «Befreiungsschlag» spricht, auf das gut verlaufende Tagesgeschäft und die Zukunft verweist - derartige Verluste hält keine Firma lange aus. Teyssen musste sich kritischen Fragen stellen, ob er unter diesen Umständen nicht - wie RWE - die Dividende besser hätte ausfallen lassen sollen. Eon will die Ausschütung in den kommenden Jahren aber möglichst noch steigern, genauso wie die RWE-Zukunftstochter Innogy.

Für die Eon-Beschäftigten steht dagegen Personalabbau an. Allein 1.000 Stellen sollen sozialverträglich in Deutschland wegfallen, konzernweit 1.300. Gespart wird auch bei der Abspaltung Uniper. Innogy hat für vorerst zwei Jahre Abbauprogramme ausgeschlossen, Experten halten diese aber für möglich. Bei RWE sinkt die Beschäftigtenzahl mit der Überführung von Braunkohleblöcken in eine Sicherungsreserve.

Insgesamt ist RWE etwas besser durch das Krisenjahr 2016 gekommen. Zwar meldeten auch die Essener mit 5,7 Milliarden Euro ihren bisher höchsten Verlust. Die Einnahmen aus dem Börsengang von Innogy brachten dem Konzern aber dringend benötigtes Geld in die Kasse.

Die ganze Branche fragt sich, ob mit den harten Abschreibungen die Anpassung an die Energiewende nun abgeschlossen sein könnte und es wieder aufwärts geht. Immerhin gibt es einige positive Anzeichen.

Der Strompreis im Großhandel an der Börse - wichtigster Gradmesser für die Branche - hat nach Meinung vieler Experten mit rund 2 Cent pro Kilowattstunde Anfang 2016 seinen vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Seitdem ist er bereits wieder auf 3 bis 3,5 Cent gestiegen.

Für die Endverbraucher spielt der Preis dabei allerdings in einer ganz anderen Liga. Er steigt und steigt und hat zum Jahresbeginn die 30-Cent-Marke pro Kilowattstunde erreicht. Verbraucherschützer haben deshalb für Klagen der Konzerne nur begrenztes Verständnis. Sie halten den Versorgern vor, dass sie die stark gefallenen Börsen-Strompreise nur teilweise an die Endkunden weitergeben.
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Ist ja einerseits nicht schlecht mit 30 cent,da wird wenigstens mal ans sparen gedacht,wenn ich sehe wie so manche mit dem Strom umhauen
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Energiewende.................. gut gemeint, schlecht gemacht.................. so bringt man eine gute Idee in Misskredit.
Unsere alternativlose Kanzlerin hat das ohne Hirn und Verstand angeleiert und auf halben Weg wird es nun vermodern.........................
RRDirk kann ich nur zustimmen.
Wenn´s Leben nicht so schön wär, wär´s echt nicht schön.
Beleidigungen zwecklos, ich bin schmerzfrei!
Ich Chef du nix. Niemandes Herr, niemandes Knecht
Rechne mit dem Schlimmsten und hoffe das Beste!
Die Glocke ist laut, weil sie leer ist!
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@ Blasi #
Blasi schrieb:

Ist ja einerseits nicht schlecht mit 30 cent,da wird wenigstens mal ans sparen gedacht,wenn ich sehe wie so manche mit dem Strom umhauen

Das Problem ist nur, da wo die Stromzähler so richtig rattern ist Strom so billig wie noch nie. Der ist dort so gar so billig, dass Mitarbeiter kostenlos das Auto tanken dürfen.
Menschenrechte statt Rechte Menschen
Frei statt Bayern
Gutmenschen statt Kriegs-Gauck'ler
Täter statt Opfer
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@ rocknrolldirk #
Du hast uns gefehlt.
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