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Umfrage

Teilnehmer: 35

Sind die erneuerbaren Energie Zukunftssicher ? oder verschwinden diese in ein paar Jahren in der Versenkung?
Antworten   Stimmen Prozent
Nein,hier wird nur Geld mit Hilfe des Staate vom Verbraucher erwirtschaftet ohne feste Vergütung werden die Anlagen bald auf der Müllhalde der Geschichte landen.
25 71 %
Ja, die Verbraucher sind bereit für eine " Umweltschonende Energieerzeugung " ihren Lebensstyl zu ändern
10 29 %

Erneuerbare Energien , die Große Lüge ?

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@ Ru #
Wenn die Träumer ( Grüne / SPD ) nichts mehr zu sagen haben kommen vielleicht die Atommeiler und Moderne Kohlekraftwerke wieder( oder bleiben ) Betrieb. Wahrscheinlich wird der Druck der Hohen Strompreise und die Zuverlässigkeit der Stromversorgung die Richtung vorgeben.
Das die Windenergie Lobbyisten das schaffen ist mir klar, aber mit deutlich weniger Vergütung und Auflagen zur Versorgungssicherheit so bequeme wie bisher wird es nicht mehr werden.

In Deutschland sehe ich keinerlei politische und gesellschaftliche Mehrheit für Atommeiler mehr. So billig kann der Atomstrom gar nicht werden...
Bei Kohlekraftwerken mag es etwas anders sein, zumal die Reserven bei Kohle noch ca. 500 Jahre reichen werden. Nur das Problem der Luftverunreinigug ist nicht zu unterschätzen.
Aber vielleicht sind wir in 10 oder 20 Jahren mit den ganzen Erneuerbaren Energien genauso teuer, wie mit Kohlekraftwerke.
Wenn sich aber in 100 Jahren wirklich definitiv herausstellen sollte daß die CO2-Emmission für eine exorbitante, für den Menschen negative Klimaerwärmung verantwortlich sind, dann haben wir uns mit den Kohlekraftwerken auch ins Knie geschossen: Das ist Risiko. Müssen oder wollen wir dieses Risiko eingehen?
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@ Doptrebo90 #
In den nächsten Jahren kommen nicht nur Windräder "auf die freien Märkte" sondern auch Biogas und Photovoltaik. Bei Windrädern könnte ich mir vorstellen, dass evtl. einige gegen größere/effizientere ausgetauscht werden weil eine Genehmigung einfacher zu realisieren ist?!

Auch hier denke ich, dass sich die Politik was überlegt, die abgeschriebenen, aber funktionsfähigen Anlagen möglichst lange noch im Betrieb zu halten.
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@ Ru #
Das Scheinheilige Deutschland zieht über Trump USA her und gleichzeitig:

Dampf über Kraftwerk Datteln: Uniper bereitet Start vor


So, 04.06.17 09:07
Der Energiekonzern Uniper bereitet in Datteln am Rand des Ruhrgebiets den Start des wohl letzten Kohlekraftwerksneubaus in Deutschland vor.
Seit einigen Tagen wird der Kessel des 1100-Megawatt-Großkraftwerks mit Ölbrennern von außen erhitzt, um den Stahl zu «entspannen», wie eine Sprecherin erklärte. Außerdem werde Druckluft durch Rohre am Kessel geblasen. Ölgeruch und leichte Rauchentwicklung an der Anlage seien dabei nicht zu vermeiden, brächten aber nach Erfahrungen an anderen Anlagen keinerlei Gesundheitsgefahr, betonte die Sprecherin. Über die Pfingsttage würden die Arbeiten abgeschlossen.
Mitte Juni soll an dem Kraftwerk das erste Kohleschiff anlegen. Dann wollen die Betreiber auch das Entladesystem am Dortmund-Ems-Kanal, die Förderbänder und die Kohlebunker testen. Für den Herbst hofft Uniper auf den Beginn des Probebetriebs. Die Klagen rund um das Kraftwerk laufen derweil weiter: Die Umweltschutzorganisation BUND, die Nachbarstadt Waltrop und Privatpersonen kämpfen beim Oberverwaltungsgericht Münster in insgesamt sechs Verfahren gegen das Baurecht und die Betriebsgenehmigung für die Anlage.
Bei den Baurechtsklagen plane der zuständige Senat noch in diesem Jahr eine Entscheidung, sagte eine Gerichtssprecherin. Keine der Klagen habe aufschiebende Wirkung. Sie stehen einer Inbetriebnahme also kurzfristig nicht im Weg. Dennoch müsse Uniper natürlich reagieren und möglicherweise nachträglich Änderungen vornehmen oder die Anlage sogar zurückbauen, falls die Klagen für das Unternehmen verloren gingen, sagte die OVG-Sprecherin. «Alles, was Uniper macht, läuft auf Widerruf», betonte BUND-Sprecher Dirk Jansen.
Uniper setzt auf die Gültigkeit der aktuellen Genehmigung, eine Inbetriebnahme des Kraftwerks noch 2018 und einen «positiven Ergebnisbeitrag», wie ein Sprecher sagte. Neue Kohlekraftwerke plant der Konzern - wie praktisch die gesamte Branche - angesichts der abgestürzten Börsenstrompreise und der verstärkten Klimaschutzdebatte aber nicht mehr. Zu den laufenden Prozessen rund um Datteln wollte sich der Sprecher nicht äußern.
Uniper hatte Mitte Januar dieses Jahres nach jahrelangen rechtlichen Auseinandersetzungen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für das Kraftwerk bekommen. Der Konzern darf die mehr als eine Milliarde Euro teure Anlage damit vollenden und in Betrieb nehmen. Datteln 4 soll neben Strom für den allgemeinen Markt auch Fernwärme und rund ein Viertel des deutschen Bahnstroms produzieren.
Kraftwerksgegner verweisen auf den Schadstoffausstoß von - nach ihrer Rechnung - 8,5 Millionen Tonnen CO2 im Jahr, zu geringe Abstände zur Stadt und einem Naturschutzgebiet und die Verschattung durch den Dampf aus dem knapp 180 Meter hohen Kühlturm.
Quelle: dpa-AFX
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Mit dieser Entwicklung hat wohl niemand gerechnet, nämlich dass auf der einen Seite Strom quasi so billig ist wie noch nie, der Verbraucher in diesem Land aber exorbitant hohe Preise bezahlen muss, da Frau Merkel eine Energiewende völlig ohne jedes Konzept hastig vom Zaune brach.

Deshalb wird es spannend sein, wie man die in die marktwirtschaftliche Freiheit entlassenen Faulgaser, Windmüller und Pholtaikfritzen, weiter mit Subventionen einigermassen bei der Stange halten kann, und gleichzeitig die Verbraucher zu beruhigen, die nicht mehr für diese Fehlentwicklung in die Tasche gegriffen haben wollen!!!
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@ CarpeDiem #
Mit dieser Entwicklung hat wohl niemand gerechnet, nämlich dass auf der einen Seite Strom quasi so billig ist wie noch nie, der Verbraucher in diesem Land aber exorbitant hohe Preise bezahlen muss, da Frau Merkel eine Energiewende völlig ohne jedes Konzept hastig vom Zaune brach.

Das eine ist aber nicht ohne das andere zu sehen: die Börsenpreise für Strom sind nur wegen der erneuerbaren Energien so gering und die Preise für den Kunden ebenso nur wegen der ganzen EEG-Regelungen so hoch.
Aber ich bin davon überzeugt: auch wenn es das EEG nicht gäbe, wären die Strompreise nur unwesentlich niedriger.. zumindest für den Verbraucher. Aber die Konzerne könnten sich über höhere Gewinne freuen!
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Beitrag vom Moderationsteam bearbeitet am 23.08.17 um 11:40 Uhr.
@ Ru #
Hier ein interessanter Bericht :

[hd.welt.de]

Edit: Copyright!!!!
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@ Ru #
Hier ein interessanter Bericht :

[hd.welt.de]

Edit: Copyright!!!!

Schon interessant, diese Einschätzung. Doch was machen wir mal, wenn es kein Öl mehr gibt, das Gas gefördert ist und die Kohle auch nicht mehr reicht?
Gut, dass passiert erst in 50 oder 100 oder 500 Jahren, aber es kommt!
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