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Rind
1765 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

Melken umstellen- Nachmelken abstellen

@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

Genauso machen wir es und nachgemolken wird keine einzige. Ohne Probleme.
Ich bin der Meinung, die Kühe gewöhnen sich ans Nachmelken und warten darauf.
Hab aber schon gehört, das es unter den Rassen schon Unterschiede gibt. Bei den
Fleckis scheint das ein wenig problematischer zu sein.

Wir machens auch so,aber einige haben wir schon,welche nach gemolken werden.Sind einige sehr alte mit meist 7 und mehr Kälbern,da ist das Euter meist nicht mehr so toll,als bei einer Jungkuh.Aber dafür Zellzahl meist unter 100000.
0
 
@ Kartoffelbluete #
Ich bin der Meinung, die Kühe gewöhnen sich ans Nachmelken und warten darauf.
.

Da bin ich voll deiner Meinung! Die Tiere passen sich an.
Würde jedenfalls versuchen das Nachmelken zu begrenzen und bei Rindern so weit möglich, gar nicht mehr anzufangen.
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@ 0 #
Das war mein Plan 😉 ich melke ja schon was länger 😉.
Stimulation ist das A und O, der Rest läuft dann normalerweise.

Was mir eben Sorgen macht: das "nicht leer werden ohne Nachmelken" ist ja antrainiert. Kann ich ihnen das auch wieder abtrainieren...
0
 
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Ja, das sind Fleckis, der Bauer meint wohl, ohne würden die nicht leer.
Ich habe seiner Frau das schon gesagt, dass das nicht so bleiben kann und sie hat mit ihm direkt darüber geredet.
Ich hab halt drei Jahre auf einem staatlichen Lehr/Versuchsbetrieb gearbeitet, da auch mal ein bisschen Melkeinweisung gemacht, war paar Jahre im Außendienst in Sachen Melkhygiene und auch automatische Melksysteme... bloss das hier ist für mich auch eine neue Geschichte....
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@ soerli #
Dann bist ja Top- Kraft,
machst da Betriebshilfe für längere Zeit ?
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Dein Erfahrungsbericht mit dem Abtrainieren würde mich interessieren, hier siehts ähnlich aus - aber da ich nicht regelmässig im Melkstand bin hab ich keinerlei Mitspracherechte.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.05.17 um 09:41 Uhr.
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An sich macht nachmelken schon Sinn, je nach Rasse, Euterform und Laktationsstand können durchaus mehr als die durchschnittlich 400g im Euter verbleiben was eine Gefahr für die Eutergesundheit darstellen kann. Wichtig wäre bei manuellem nachmelken dann allerdings, dass bei Unterschreiten eines gewissen Milchflusses das Melkvakuum ausgeschaltet wird sodass das Melkzeug zwar an den Zitzen bleibt aber nicht mehr blind gemolken wird. Der nächste Schritt wäre die technische Umsetzung mit einer Nachmelkautomatik.

Aber wie schon von den Vorpostern beschrieben: Die grundlegende Melkarbeit muss passen! Sprich Anrüsten, Technik (Melkvakuum, Pulsation, Abnahmezeitpunkt) und Liegeboxen- bzw. Melkhygiene dann sollte es zumindest bei den meisten Tieren auch so gehen.


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[www.google.de]


PS:
Du suchst dir ja immer "spezielle" Betriebe wenn man sich so deine vergangenen Posts ansieht. Warum bist du nicht beim Staatsbetrieb bzw. in der Beratung geblieben?
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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Moin,
So... heute mein zweiter offizieller Arbeitstag.

Erstens: ich habe keine Ahnung, wer das Nachmelken warum eingeführt hat.
Ja, Nachmelken kann Sinn machen. Aber nicht, in dem man minutenlang am Euter zieht (!), und ich meine: zieht, dabei noch das Melkzeug in alle Richtungen dreht, bis "wirklich nichts mehr kommt".
Der Stallarbeiter bzw. Melker spricht kein Deutsch und hat meiner Meinung nach keine Ausbildung. Er zerrt und zerrt, selbst wenn die Kühe anfangen zu treten. Ich habe mich heute Morgen ein paar mal mit ihm gestritten, weil ich gesagt habe, es reicht, die ist leer- nein, nein, da kommt noch!
Ja sicher, so lange ich ziehe, kommt was- und nachher sind die Zitzen blau und haben Einschnürungen.
Das ich vormelke, fand er total komisch und hat sich kaputt gelacht, dass er warten soll, bevor er die Kuh anhängt, kann er nicht verstehen.
Es dauert ja auch alles so lange und er ist so ungeduldig.
Ich wollte, dass er, während ich vormelke - was die Kühe nicht kennen und offenbar wollen sie auch nicht am Euter angefasst werden (kein Wunder) -auf der anderen Seite abnimmt. Kapiert er nicht, und es passt zeitlich nicht, weil er eben 3 Minuten oder länger an jeder Kuh zieht.
Am Wochenende melkt sein Sohn mit. Der spricht deutsch, und entweder er kapiert es dann oder er melkt nicht mehr (der Chefin ist an tiergerechter Arbeit gelegen).

Ich habe jetzt nur kurz nachgemolken, weil sie es ja kennen. Mal sehen.

PS Staatsbetrieb war befristet, Beratung/ Vertrieb ja nicht so mein Ding, brachte aber eine Menge Fortbildung. Außerdem- bei Lely gelten 65 Stunden/ Woche als "zu wenig Engagement".
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@Seebauer: das soll jetzt fest sein. Hab in den letzten Jahren viel als Aushilfe/ Springer gearbeitet, aber das hier ist jetzt langfristig gedacht.
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Na dann viel Erfolg.

Ohne klugscheissen zu wollen... aber das die Kühe vernünftig abgerüstet werden gehört eigentlich zum kleinen 1 mal 1 des melkens. Ich hoffe für dich und die Mädels das ihr das geändert kriegt. Denn die Melkakrobatik die du beschrieben hast hört sich wirklich nicht gut an....
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