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Schlachten trächtiger Rinder: Ein Kommentar

Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Schlachten trächtiger Rinder: Ein Kommentar
@ tyr #
Ähm, habe nach 6 Klasse abgebrochen , Senior hatte keinen Lehrling mehr.
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@ tyr #
Landwirtschaft, inklusive Tierhaltung, wird von Menschen seit mindestens 12.000 Jahren betrieben, also gibt es auch seit dieser Zeit die oben genannte Problematik.
Und genau seit dieser Zeit, seit der Sesshaftwerdung, ohne Sesshaftigkeit keine Landwirtschaft, entwickelte sich die arbeitsteilige Gesellschaft.
Das ist übrigens Geschichtswissen 7./8.Klasse.

Nur dürften die Tiere vor 12000 Jahren so wertvoll gewesen sein, dass sie eher im Ausnahmefall oder im Alter geschlachtet wurden.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Nur dürften die Tiere vor 12000 Jahren so wertvoll gewesen sein, dass sie eher im Ausnahmefall oder im Alter geschlachtet wurden.


Vielleicht, vielleicht auch nicht, wir wissen es nicht.
Wenn, wurde garantiert alles verwertet, also auch Wurst gemacht.
In Zeiten des Überflusses an Fleisch, wie im Hochmittelalter, als der ProKopfverbrauch in Mitteleuropa deutlich über dem heute lag, war es nicht nötig, alles zu verwerten.........deswegen hat man sich in dieser zeit weder um Kochkunst, noch um die Kunst der Verwurtstung gekümmert, allein Masse zählte. Wie heute.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen."
(George Santayana)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ DWEWT #
Was macht denn der "Private" im Sommer mit der Verarbeitungsware? Schon mal Dauerwurst im Sommer hergestellt? Gerade die "Privaten" möchten doch traditionell hergestellte Wurstwaren, wenn möglich ohne die in der Fleischindustrie verwendeten Hilfsmittel.

Werde mal meinen Bekannten fragen, wie er das genau macht mit seinem Biobetrieb und kleiner Direktvermarktung.
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@ tyr #
Vielleicht, vielleicht auch nicht, wir wissen es nicht.
Wenn, wurde garantiert alles verwertet, also auch Wurst gemacht.

Ob die damals schon Wurst gemacht haben, halte ich für zweifelhaft. Man kann auch so alles verwerten, Wurst ist gewissermaßen soch die nächste Stufe der Verwertung.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.07.17 um 21:00 Uhr.
@ altilla #
altilla schrieb:

Ob die damals schon Wurst gemacht haben, halte ich für zweifelhaft. Man kann auch so alles verwerten, Wurst ist gewissermaßen soch die nächste Stufe der Verwertung.


Wer weiß, aber Fleisch kochen, zerkleinern, und mit Wasser und/oder Getreide strecken, zu würzen und zu salzen, dann in ein Behältnis zu bringen um es zu lagern, oder es zum trocknen aufzuhängen, ist eher naheliegend. Zumal von Menschen, die Bauwerke wie Stonehenge und Vorgänger exakt nach dem Lauf von Mond und Sonne ausrichten konnten.
Ich vermute eher, diese Verwertungsmethode kannten schon die Jäger und Sammler, auch diese waren gezwungen möglichst alles vernünftig zu verwerten, und Vorräte aufzubauen, vor allem leicht transportierbare Vorräte. Und was ist leichter zu transportieren, bei hohem Nahrungsgehalt, als haltbare Wurst.
Die menschen damals waren nicht dümmer als wir, sie hatten die selben Gehirnkapazitäten und grundlegenden Fähigkeiten, wie wir heute auch. Es waren die selben Menschen.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
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Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ tyr #
Für dümmer halte ich die Leute nicht, aber manchmal fehlt es an den Umständen.
Demestizierung vor ca. 10000 Jahren, aber Stonehenge erst vor ca. 5000 Jahren, da blieb viel Zeit zum ausprobieren!
Ausserdem, das habe ich von Indianern gelesen, die , so weit ich weiss, keine Wurst kannten: Pemmikan
[de.wikipedia.org]

Aber teilweise zurück zum Thema:
Vor Jahrtausenden haben die Menschen sicher auch (hoch)trächtige Tiere gejagt und getötet, genauso wie Raubtiere keine Rücksicht auf den Trächtigkeitsstatus eines Tieres nehmen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 16.07.17 um 22:14 Uhr.
@ altilla #
altilla schrieb:

Für dümmer halte ich die Leute nicht, aber manchmal fehlt es an den Umständen.
Demestizierung vor ca. 10000 Jahren, aber Stonehenge erst vor ca. 5000 Jahren, da blieb viel Zeit zum ausprobieren!
Ausserdem, das habe ich von Indianern gelesen, die , so weit ich weiss, keine Wurst kannten: Pemmikan
[de.wikipedia.org]


Es gab Vorgängerversionen zu Stonehange, die weitaus älter sind, eines haben sie in Sachsen Anhalt ausgegraben und rekonstruiert, soviel dazu.
Wurst ist schriftlich seit der Antike belegt, also seit ca. 3000 Jahren, davor gab es leider keine Schrift, aber starke Indizien, und auch logisch ist davon auszugehen, das die menschen schon sehr lange im Bilde darüber sind, wie man Fleisch haltbar macht, bei gleichzeitiger ökonomischer verwertung.
Was die Indianer in Amerika so trieben, ist eine andere Geschichte, schon auf Grund der besonderen bedingungen dort seinerzeit, vor allem im Punkt Landwirtschaft und Ernährung. Die sunterscheidet sich massiv von den Bedingungen in Europa und Asien.

altilla schrieb:Aber teilweise zurück zum Thema:
Vor Jahrtausenden haben die Menschen sicher auch (hoch)trächtige Tiere gejagt und getötet, genauso wie Raubtiere keine Rücksicht auf den Trächtigkeitsstatus eines Tieres nehmen.


Tolle Erkenntnis^^
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
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„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen."
(George Santayana)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ tyr #
Tolle Erkenntnis^^

Klar, das ist keine große Weisheit, die ich verbreite, sollte eigentlich jedem klar sein.
Aber ich befürchte, es ist trotzdem nicht jedem klar und spontan geläufig! Deshalb nochmal der Hinweis, dass das Töten hochträchtiger Tiere in der Natur auch vorkommt und so wahrscheinlich auch als "natürlich vorgesehen" klassifiziert werden kann.
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#
Das Töten auch höchstträchtiger Tiere, scheint doch nicht so ein großes Problem zu sein. Für ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Naturnahe Waldbewirtschaftung (ANW), gab es eine Ausnahmegenehmigung für den Abschuss von nicht führendem Schalenwild, für die Zeit vom 01.04. bis zum 31.05. Bekanntlich ist das die Zeit des Setzens bzw. kurz vor dem Setzen. Pikant ist auch, dass dieses Projekt maßgeblich vom Bundesumweltministerium (Hendricks) gefördert wird. Es geht um das BioWild-Projekt. Ziemlich verlogen, würde ich mal sagen.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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