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Forum: Wind
Hier weht eine frische Redseligkeit

Bau des Windparks Münsterwald kann fortgesetzt werden

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Bau des Windparks Münsterwald kann fortgesetzt werden
Das OVG Münster hat entschieden, dass die Genehmigungen für sieben Windenergieanlagen im Aachener Münsterwald vollziehbar bleiben.
Die Stadt Aachen genehmigte am 23.11.2015 den Betrieb von sieben Windenenergieanlagen im Windpark Münsterwald. Gegen die Genehmigung beantragte der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen e.V. vorläufigen Rechtsschutz.
Das VG Aachen hatte den Eilantrag abgelehnt. Der Verein legte gegen den Beschluss Beschwerde ein.
Das OVG Münster hat die Beschwerde zurückgewiesen.

Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts – nach Auswertung der rund 900 Seiten umfassenden Gerichtsakten im Eilverfahren und ca. 3.000 Seiten Verwaltungsakten – stehen den Genehmigungen insbesondere keine naturschutzrechtlichen Gründe entgegen. Die für den Ausbau der Versorgung mit Windenergie erteilte Befreiung von dem im Landschaftsschutzgebiet geltenden Bauverbot begegne voraussichtlich keinen Bedenken.

Insbesondere werde das Landschaftsbild durch die etwa 196 m hohen Windenergieanlagen zwar verändert, aber nicht in einem erheblichen Maße beeinträchtigt. Zudem sei nicht erkennbar, dass die Erholungsfunktion des Münsterwaldes durch das genehmigte Vorhaben merklich beeinflusst werde. Die Genehmigungen verstießen auch weder hinsichtlich der Waldschnepfe noch bezüglich des Schwarzstorchs gegen die artenschutzrechtlichen Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes.

Eine Beeinflussung der vom Geologischen Dienst des Landes betriebenen Erdbebenmessstation durch die Windenergieanlagen sei ausgeschlossen. Art und Umfang etwaiger Beeinträchtigungen der von der Universität Köln betriebenen seismologischen Messstationen an der Dreilägerbach-Talsperre und der Messstation im belgischen Ternell seien bisher nicht bekannt. Es sei nicht feststellbar, dass tatsächlich Störungen der Messergebnisse zu erwarten seien, die nicht durch Gegenmaßnahmen verhindert werden könnten. Auch seien die beiden möglicherweise betroffenen Messstationen nicht Teil des Erdbebenalarmsystems des Landes Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Pressemitteilung des OVG Münster v. 14.06.2017

Ihnen zu verfügung gestellt von der Rechtsanwaltskanzlei Schäfer
[annette-schaefer.de]

Schlagwörter dieses Themas: wind, windkraft, hinzufügen »

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@ raschaefer #
raschaefer schrieb:

Das OVG Münster hat entschieden, dass die Genehmigungen für sieben Windenergieanlagen im Aachener Münsterwald vollziehbar bleiben.
Die Stadt Aachen genehmigte am 23.11.2015 den Betrieb von sieben Windenenergieanlagen im Windpark Münsterwald. Gegen die Genehmigung beantragte der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen e.V. vorläufigen Rechtsschutz.
Das VG Aachen hatte den Eilantrag abgelehnt. Der Verein legte gegen den Beschluss Beschwerde ein.
Das OVG Münster hat die Beschwerde zurückgewiesen.

Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts – nach Auswertung der rund 900 Seiten umfassenden Gerichtsakten im Eilverfahren und ca. 3.000 Seiten Verwaltungsakten – stehen den Genehmigungen insbesondere keine naturschutzrechtlichen Gründe entgegen. Die für den Ausbau der Versorgung mit Windenergie erteilte Befreiung von dem im Landschaftsschutzgebiet geltenden Bauverbot begegne voraussichtlich keinen Bedenken.

Insbesondere werde das Landschaftsbild durch die etwa 196 m hohen Windenergieanlagen zwar verändert, aber nicht in einem erheblichen Maße beeinträchtigt. Zudem sei nicht erkennbar, dass die Erholungsfunktion des Münsterwaldes durch das genehmigte Vorhaben merklich beeinflusst werde. Die Genehmigungen verstießen auch weder hinsichtlich der Waldschnepfe noch bezüglich des Schwarzstorchs gegen die artenschutzrechtlichen Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes.

Eine Beeinflussung der vom Geologischen Dienst des Landes betriebenen Erdbebenmessstation durch die Windenergieanlagen sei ausgeschlossen. Art und Umfang etwaiger Beeinträchtigungen der von der Universität Köln betriebenen seismologischen Messstationen an der Dreilägerbach-Talsperre und der Messstation im belgischen Ternell seien bisher nicht bekannt. Es sei nicht feststellbar, dass tatsächlich Störungen der Messergebnisse zu erwarten seien, die nicht durch Gegenmaßnahmen verhindert werden könnten. Auch seien die beiden möglicherweise betroffenen Messstationen nicht Teil des Erdbebenalarmsystems des Landes Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Pressemitteilung des OVG Münster v. 14.06.2017

Ihnen zu verfügung gestellt von der Rechtsanwaltskanzlei Schäfer
[annette-schaefer.de]


Na prima, verspargeln wir Deutschland weiter!
Wäre mal interessant zu erfahren nach wieviel Jahren Laufzeit die Kosten für Planung, Transport, Bau usw. reingeweht sind? Und die Abwrackkosten dann Jahre später ebenfalls!
Die doofen Deutschen werden von ihren Politikern vielfältig vera......, hier aber ganz besonders!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.06.17 um 15:48 Uhr.
@ Dackelfan #
Dackelfan schrieb:
Die doofen Deutschen werden von ihren Politikern vielfältig vera......, hier aber ganz besonders!



Ne, die Deutschen sind einfach doof..., das hat in dem Fall wenig mit der Politik zu tun...

Zu Zeiten von Fukushima hat die Bevölkerung rumgemiezt, dass sie keine Atomkraft mehr möchte und blabla. Ich bin wahrhaftig kein uneingeschränkter Freund der erneuerbaren Energien..., aber wenn man keine Atomenergie mehr möchte brauchts eben Alternativen..., und da gefällt mir die Windkraft noch von Allem am Besten.

Und da kommen wir wieder zur Blödheit der Deutschen..., man will keine Atomkraftwerke, keinen Smog von Kohlekraftwerken, keine Windräder vor der Haustür..., aber jede erwartet rund um die Uhr mit Strom versorgt zu werden.


Dackelfan schrieb:
Wäre mal interessant zu erfahren nach wieviel Jahren Laufzeit die Kosten für Planung, Transport, Bau usw. reingeweht sind? Und die Abwrackkosten dann Jahre später ebenfalls!


nunja..., dasssind aber keine spezifischen Argument gegen Windkraft. Das sind grundsätzliche Fragen die man sich bei jeder der oben angeführten Alternativen stellen muss.


Ich bin nur verantwortlich für das, was ich schreibe. Jedoch nicht für den Blödsinn den so mancher versucht in die Beiträge hinein zu interpretieren...;)
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Erhaltet den Hambacher Forst... holzt statt dessen den Aachener Münsterwald ab!
Wo sind die Umweltterroristenaktivisten???
Hat der Jäger nix geschossen,
hat er dennoch frische Luft genossen!
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@ Dackelfan #
Dackelfan schrieb:

Na prima, verspargeln wir Deutschland weiter!
Wäre mal interessant zu erfahren nach wieviel Jahren Laufzeit die Kosten für Planung, Transport, Bau usw. reingeweht sind? Und die Abwrackkosten dann Jahre später ebenfalls!
Die doofen Deutschen werden von ihren Politikern vielfältig vera......, hier aber ganz besonders!

Nun bereits 2019 werden die ersten den Spruch begreifen: mit Subventionen hinnen gelockt, bei den Folgekosten alleine gelassen.

Bei der letzten Vergabe von Lizenzen war eine Bewerbung aus BW die ohne Subvention angeboten hat. Die Fa hat Erfahrung in Offschor mit Baltic 1 vor dem Darß in der Ostsee.

Da werden sich die Binnen-Windmüller warm anziehen müssen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.06.17 um 17:38 Uhr.
@ Hochfeld #
Hochfeld schrieb:

Nun bereits 2019 werden die ersten den Spruch begreifen: mit Subventionen hinnen gelockt, bei den Folgekosten alleine gelassen.

Bei der letzten Vergabe von Lizenzen war eine Bewerbung aus BW die ohne Subvention angeboten hat. Die Fa hat Erfahrung in Offschor mit Baltic 1 vor dem Darß in der Ostsee.

Da werden sich die Binnen-Windmüller warm anziehen müssen.



Bei Onshore Anlagen gilt ab 2017 das Ausschreibungsmodell ( das heißt, der günstigste darf Liefern also einspeisen) das Ergebnis ist, das der Windstrom für ca. 5,7 € Cent/ kw (für einen 100 % Standort ) produziert wird und so eingespeiste werden darf, in Deutschland, in Spanien ist der Windstrom preis für neuanlagen auf 4,3 € Cent/ kw gefallen, Windstrom preis wird wahrscheinlich noch weiter fallen damit auch die Anlagenpreise/ Pachtpreise / Wartungsereignis/ Steuerberater u.s.w.

kann mir nicht vorstellen das Offshore Anlagen da mithalten können, da die neuen Onshore Anlagen 4000 Vollast stunden im Jahr leisten ( bei 140 m Narbenhöhe )
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Wegen einem Windpark muss ja kein ganzer Wald abgeholzt werden. Direkt in meiner
Nachbargemeide wurde in einem großen Waldgebiet 2016 ein Windpark mit 16 großen
Anlagen errichtet. Ok. für die Standorte und Zufahrten musste schon ein paar Bäume
gefällt werden, aber ich schätze, das war nicht einmal 1 % der gesamten Waldfläche.
Die Wildschweine waren in Aufruhr wegen den Fundamentarbeiten (Fels) und sind für
ein Jahr zu uns rüber ausgewichen. Aber inzwischen ist wieder alles sauber hergerichtet
und das Wild hat sich daran erstaunlich schnell gewöhnt (Aussage von einem Vogelkundler
der das Gebiet vor, während und jetzt nach der Bauphase begleiten und beobachten durfte
bzw. musste. Und von wegen Landschaft verschandeln, ich finde die sehen richtig mayestätisch
stolz aus. Ok, bei Nacht wenn alles rot blinkt könnte man schon meinen Stuttgart oder
München ist jetzt direkt vor unserer Haustüre. Wirtschaftlichkeit: Die werden sich das
schon ausrechnen bevor man so ein Millionenprojekt in Angriff nimmt und so schlecht können
die Ergebnisse der bestehenden Anlagen nicht sein wenn ich sehe wieviele kleine Windparks
mit drei oder vier Anlagen allein in meiner weiteren Region zur Zeit wieder gebaut und auch
noch geplant werden???
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Sehe ich wie Kartoffelbluete. Woher soll denn unser Strom kommen? Für mich ist Windkraft ein relativ geringer Einschnitt in die Natur und vor allem sauber. Das ist wie bei Lebensmitteln durch die Intensivierung der Landwirtschaft wurden erst die Lebensmittel so günstig wie sie sind, jetzt will man mit den Folgen nicht mehr leben - Stichwörter "Massentierhaltung", "Monokulturen", "Düngen". Aber die Leute haben sich an die Preise gewöhnt und wollen davon auch nicht mehr abrücken. Das gleiche gilt für Strom. Atomkraft hat doch erst Strom so günstig und verfügbar gemacht. Jetzt müssen eben Alternativen auf den Tisch. So ein Atomkraftwerk ist eben relativ klein zur produzierten Leistung. Jetzt hat eben jeder eine Biogasanlage, Windrad, oder Platten vor der Türe. Auch das Verhalten beim Stromverbrauch wird sich ändern und vor allem ändern müssen!
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@ Dackelfan #
Na prima, verspargeln wir Deutschland weiter!

Braunkohletagebaulöcher sind aber auch keine landschaftlichen Schönheiten. Steinkohle wird in Australien im Tagebau abgebaut, aber dass ist Gott sei dank weit weg.
Uran fällt auch normal nicht vom Himmel, aber auch dass ist weit weit weg.

Sankt Florian, beschütz mein Haus, zünd andere an.
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@ Kartoffelbluete #
Wirtschaftlichkeit: Die werden sich das
schon ausrechnen bevor man so ein Millionenprojekt in Angriff nimmt und so schlecht können
die Ergebnisse der bestehenden Anlagen nicht sein wenn ich sehe wieviele kleine Windparks
mit drei oder vier Anlagen allein in meiner weiteren Region zur Zeit wieder gebaut und auch
noch geplant werden???

Da muss man aber vorsichtig sein, weil so manche Wirtschaftlichkeitsberechnungen sich schon in der Realität aufgelöst haben. Nicht jede Windkraftanlage ist wirtschaftlihc - am Ende.
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