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Beladung und Transport
Forum: Beladung und Transport
Wie kriege ich es von A nach B?

Alle Transporte im Lohnunternehmen sind gewerblich

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Hab heute mit einem Baggerfahrer geredet. Der meinte das wenn er die Zündung anmacht die Stunden digital aufgezeichnet und ins Büro der Firma gesendet werden. Somit sind sie voll überwacht.
Somit kann man sie ganz leicht überprüfen, ob sie die tägliche Arbeitszeit einhalten.

Wenn das in alle Maschinen kommen sollte wird es ganz schön teuer für alle.
Das einzig positive wäre, das wir dann keine Arbeitslosen mehr hätten!!!
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@ Andi24 #
Die Möglichkeit die Arbeitszeiten der Maschinen oder Fahrzeuge auszuwerten ist heute sicherlich fast überall über die verbaute Elektronik gegeben. In vielen Fällen kann man diese Zeiten dann auch einzelnen Personen zuordnen .... die Frage ist nur ob diese Zeiten dann später ausgewertet werden bzw. überhaupt ausgewertet werden sollten ?

Man sollte sich vielleicht doch mal überlegen ob man dieses Fass ( Arbeitszeitgesetz ) speziell im Hinblick auf z. B. landwirtschaftliche Erntearbeiten überhaupt aufmachen sollte ! Man könnte auch "schlafende Hunde" wecken ....
Hier wird gerudert und nicht geschludert !
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@ TAB #
Im Bereich ausländische Erntehelfer, ist das Thema doch schon recht aktuell.
Wir haben doch nur das Glück, das in den meisten betrieben zu wenig beschäftigte sind, damit der kontrollaufwand auch wirtschaftlich gerechtfertigt ist.
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@ nurich #
nurich schrieb:

Wo ist das Problem?
Wenn etwas jeder braucht, sind auch wieder alle gleich vor dem Herrn
Sind unser Problem nicht normal die gleichen, und die etwas gleicheren?


Das Problem?
Weil es den Scaleneffekt gibt...
der kleine muß eine voll-AK zusätzlich auf ein Gespann rechnen, die große Spedition auf 100LKW's...

wie war das... es trifft alle gleich?
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@ TAB #
TAB schrieb:

Ich sehe da überhaupt kein Problem - ist doch im Grunde alles so wie ´s immer war:

Transporte von Getreide, Häckselgut, Substrat etc. sind landwirtschaftliche Transporte = kein Fahrtenschreiber, keine Berufskraftfahrerqualifikation, keine Fach- und Sachkunde = wie schon immer : Transporte die auf landwirtschaftlichem Betrieb/Fläche beginnen oder enden sind von den Vorschriften der Güterkraftverkehrsgesetze ausgenommen !

Transporte von z. B. Baustellenaushub bei Straßenbau mit 50 km/h Schlepper und Muldenkipper = volles Programm: Sach- und Fachkunde für Betriebsleiter ( aber nicht zwingend Vollzeit ), Fahrtenschreiber, Berufskraftfahrerqualifikation etc. Das Ganze ist schließlich ein komplett anderer Geschäftsbereich - früher war das offensichtlich weil man dafür LKWs brauchte !

Das die Arbeiten in jedem Fall steuerlich korrekt abgerechnet werden müssen ist klar !

Just my two cent.


Nachdem was ich gelesen hab, ist alles was Biogas betrifft nicht mehr LOF sondern gewerblich.... und Transporte von Landwirt zum Lagerhaus werden noch geprüft, sofern sie nicht direkt vom Feld zum Lagerhaus gehen.
Das kann ja wohl nur in Deutschland so kommen...
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Jaaa .... was wären deutsche Gesetze/Vorschriften ohne Ausnahmen oder Sonderregelungen ?

Als ich in den 1970´ern meine erste Ausbildung in der öffentlichen Kommunalverwaltung gemacht habe, gab es einen ehernen Grundsatz: Für jedes neue Gesetz/Vorschrift ist ein altes aufzuheben !

Dieser Grundsatz scheint schon lange keine Gültigkeit mehr zu haben ! Als "kleiner Bürger" hat man oft den Eindruck wir würden nur noch als Daseinsberechtigung und Finanziers für den riesen Beamtenapparat dienen.

... man könnte beinahe resignieren !
Hier wird gerudert und nicht geschludert !
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Die täglichen Arbeitszeiten hat man sowieso einzuhalten - Stundenliste oder Stempelkarte als Beispiel genannt. Natürlich sieht die Transportbranche das Treiben der Lohnunternehmen nicht gerne, dafür habe ich auch Verständnis. Was unterscheidet ein Lohnunternehmen der Kies spazieren fährt noch von einer Spedition?
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@ Notill #
Notill schrieb:

Nachdem was ich gelesen hab, ist alles was Biogas betrifft nicht mehr LOF sondern gewerblich.... und Transporte von Landwirt zum Lagerhaus werden noch geprüft, sofern sie nicht direkt vom Feld zum Lagerhaus gehen.
Das kann ja wohl nur in Deutschland so kommen...

Die Meisten rechnen ab Siloplatte ab, d.h. der Landwirt bezahlt den Transport. Ist ja rechtlich kein Unterschied ob Feld -> Lagerhaus oder Feld -> Siloplatte.
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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@ Notill #
Und, wo ist jetzt das Problem?
Die Effizienz Vorzüge hat man auch im Gewerbe. Da sehr ich keinen Benachteiligung der Landwirtschaft.
Und wenn du dich zu klein siehst, diese Bürokratie zu meistern, mußte du halt wachsen oder weichen.
Wenn ich nachher vom gewerblichen LKW, von denen unsere Firma auch nur zwei hat, auf den Mähdrescher umsteigen, kann ich mir ja Mal überlegen, ob ich mit lu Mitleid haben muß, denen man an ihre priveligierungen geht.
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@ TAB #
Als ehemaliges Verwaltungsmitglied müsstest gerade du wissen, dass die Verwaltungen jeglicher Ebene ein Interesse an möglichst vielen Gesetzen haben, damit sie dazu die Verwaltungsvorschriften bzw. - verordnungen erlassen können um damit nicht nur die Existenzberechtigung nachzuweisen, sondern mehr Ämter und Stellen einrichten zu können. Und es sind nicht nur die Lobbyisten, sondern auch der Bürger selbst, der ständig nach der Staatsgewalt ruft, wenn Nachbar die Mauer zu weiß gestrichen hat oder gegen die Hundeköttelverordnung verstößt.
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