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Pflanzenbau
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Forum: Pflanzenbau
Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz...

Gülle einpflügen oder in Saatbett einarbeiten?

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Gülle einpflügen oder in Saatbett einarbeiten?
Hallo, ich möchte die nächsten Tage meine Greeningzwischenfrucht (Senf/Ölrettich) aussäen. Heuer möchte ich den Acker vorher pflügen, um dadurch einen schnelleren und gleichmäßigeren Feldaufgang zu erreichen (das dieses Verfahren nicht jeder einsieht ist mir klar, bitte keine Diskussionen darüber).
Jetzt meine Frage an die Pflanzenbauprofis: Ich möchte 18 m³ Gülle vor der Saat ausbringen. Hat es einen Nachteil wenn ich die Gülle flach einpflüge (ca 15-20cm). Kommen die Pflanzen genauso an die Nährstoffe wie wenn ich die Gülle in das Saatbett einarbeite?
Danke schon mal für die Antworten

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Wenn du es oben drauf fährst dann einarbeitest dann hat die Zwichenfrucht auf jeden Fall gute Bedingungen zum Start.
Sonst kommen die Wurzel halt erst später ran.
Gülle eingearbeitet zur Saat, hat bei uns immer beste Ergebnisse erzielt.
Haben allerdings immer genug Niederschläge

Momentan pflügen wir nicht mehr, mals sehen wie lange wir´s aushalten.
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@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Wenn du es oben drauf fährst dann einarbeitest dann hat die Zwichenfrucht auf jeden Fall gute Bedingungen zum Start.
Sonst kommen die Wurzel halt erst später ran.
Gülle eingearbeitet zur Saat, hat bei uns immer beste Ergebnisse erzielt.
Haben allerdings immer genug Niederschläge

Momentan pflügen wir nicht mehr, mals sehen wie lange wir´s aushalten.


das mit dem Verzicht auf dem Pflug ist auszuhalten... wir haben Flächen die 68 das letzte mal gepflügt wurden....
seit 94 kein Pflug mehr im Betrieb....

Aber zur Anfangsfrage: schon mal über Güllegrubber nachgedacht?
da kommt der Lohner meist billiger als selbst Fahren und grubbern.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.08.17 um 12:53 Uhr.
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Der Lohner wird aber nicht billiger fahren als er bei schon vorhandener Eigenmechanisierung. ;)

Wenn der Boden trocken ist würde ich nach dem Pflügen reinfahren, ansonsten macht man zu viel Schaden mit dem schweren Faß -> davor.


Lg
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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@ golely #
Wir fahren die Gülle fast immer auf die Stoppel der Vorfrucht, wird dann mit der Scheibenegge flach eingearbeitet! Das Ausfallgetreide keimt schnell und nimmt den Stickstoff auf und zur Strohrotte ist die Gülle auch sehr gut bzw. das Verrottende Stroh bindet auch den Stickstoff. Dann ein paar Wochen später Pflügen und Säen ( egal ob Zwischenfrucht, oder Raps oder Gerste)

Kommst Du mit 18 m³ noch unter die von der Düngeverordnung geforderte Höchstmenge an N ?
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@ 2011 #
2011 schrieb:

Wir fahren die Gülle fast immer auf die Stoppel der Vorfrucht, wird dann mit der Scheibenegge flach eingearbeitet! Das Ausfallgetreide keimt schnell und nimmt den Stickstoff auf und zur Strohrotte ist die Gülle auch sehr gut bzw. das Verrottende Stroh bindet auch den Stickstoff. Dann ein paar Wochen später Pflügen und Säen ( egal ob Zwischenfrucht, oder Raps oder Gerste)

Kommst Du mit 18 m³ noch unter die von der Düngeverordnung geforderte Höchstmenge an N ?


.....und während des Pflügens mit dem Schneckenkornstreuer säen! Der Senf entwickelt sich auf der rauen Scholle besser und die Grobporen werden für´s Frühjahr erhalten.
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@ Blasius #
Blasius schrieb:

.....und während des Pflügens mit dem Schneckenkornstreuer säen! Der Senf entwickelt sich auf der rauen Scholle besser und die Grobporen werden für´s Frühjahr erhalten.


keine schlechte Idee für Zwischenfrucht Senf oder Raps . Frage wo genau hast du den Streuer positioniert ? Auf dem Drehpflug wohl schlecht möglich .
Ich habe so ein Ding schon öfters abgedreht aber ich habe noch nie das hinbekommen was ich wollte . Wie machst du das ?
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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Den Streuer in der Fronthydraulik um 90° gedreht und etwas schräge montiert, so das
wenn der Schlepper in der Furche steht, der Streuer waagrecht steht. Wenn mit einem
Drehpflug gepflügt wird, streuen wir immer nur in eine Richtung, so wie der Streuer halt
montiert ist. Bei der Rückfahrt bleibt der Streuer aus. Abdrehen? Mit der Menge haben wir
uns einfach rangetastet, sind jetzt Erfahrungswerte. Ist bei Senf auch nicht so dramatisch,
ob das jetzt 10 kg oder 12kg oder mal 14 kg sind. Ein Kollege hat einen Drehkranz von einem
kleinen Wagen senkrecht an die Fronthydraulik montiert und kann jetzt mit einer Spindel
den Streuer in der Furche stufenlos schön waagrecht einstellen.
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@ Kartoffelbluete #
Genau so geht es! Auf ein paar Kilo pro Hektar kommt es nicht an. 15 - 17 kg reichen. Hauptsache nicht zu dicht, damit sich viel Masse mit einem dicken Stängel bilden kann, was das Kreiseln im Frühjahr wesentlich erleichtert. Ein kräftiger Stängel bricht leichter und wickelt nicht.
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@ Kartoffelbluete #
So ähnlich hab ichs mir fast gedacht . Irgendwie seitlich jedenfalls , weil sonst würde man ja die Hälfte des Saatgut vergraben . Und auf dem Drehpflug so ein Lehner streuer , das macht sich auch nicht gut .
Danke
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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