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Umfrage

Teilnehmer: 11

Strafzinsen, sollen Leute die von anderer Arbeit leben bestraft werden ? ( Leute mit Geld, die von Zinsen leben )
Antworten   Stimmen Prozent
Ja
4 36 %
Nein
7 64 %

Rogoff fordert Notenbanken auf, weltweit Strafzinsen vorzubereiten

@ 0 #
0 schrieb:

Das heißt: seit den 70igern ist die Geld- und Finanzpolitik geschieden. Wie soll dann Stabilität garantiert werden?


Durch Marktpsychologie!

0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.08.17 um 01:41 Uhr.
@ tyr #
tyr schrieb:

Der Normalmensch erarbeitet sich das, was er, in seinem ganzen Leben an Zinsen bekommt, selber, linke Tasche/rechte Tascheprinzip.
Erst ab Anlagen jenseits der halben Million Euro steigen erhält man überhaupt einen realen Zinsgewinn........
Was wir brauchen sind keine Zinsen, sondern vernünftige Absicherungssysteme, die ohne diese, und den damit verbundenen Risiken, auskommen. Wir Deutschen hatten solche.........


Das stimmt so nicht ganz.
Zinsen federn unter anderem die Inflation ab.

Einen Gewinn erwirtschaftest du IMMER dann, wenn der Zins höher ist, als die jeweilige Inflationsrate.

Zur Absicherung kann Geld nur dienen, wenn der Zins höher ist als die Inflationsrate.

Da ist es egal, welche Summe du anlegst.

Größere Vermögen sind weit gestreut.... selten wird dabei Bargeld angelegt, um von den Zinsen zu leben.

0
 
@ 0 #
0 schrieb:

Das heißt: seit den 70igern ist die Geld- und Finanzpolitik geschieden. Wie soll dann Stabilität garantiert werden?


Wer sagt denn, außer ein paar Politikern, das es um Stabilität ginge?
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör..
Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt.
(W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
0
 
@ Huehnerliesel #
Huehnerliesel schrieb:

Das stimmt so nicht ganz.
Zinsen federn unter anderem die Inflation ab.

Einen Gewinn erwirtschaftest du IMMER dann, wenn der Zins höher ist, als die jeweilige Inflationsrate.

Zur Absicherung kann Geld nur dienen, wenn der Zins höher ist als die Inflationsrate.

Da ist es egal, welche Summe du anlegst.

Größere Vermögen sind weit gestreut.... selten wird dabei Bargeld angelegt, um von den Zinsen zu leben.



Inflation entsteht, wenn mehr Geld(Tauschmittel) im Umlauf ist, als es Nachfrage nach Waren Dienstleistungen gibt.
Letzten Endes ist der Zins, bzw der Zinseszins einer der großen Inflationstreiber, zumindest, wenn man sich die ASnsprüche aus dem Zins irgendwann auszahlen läßt. Dadurch muss auch die Geldmenge wachsen......und wenn die nachfrage/Angebot an Waren/Dienstleistung nicht mitwächst, entsteht Inflation.
deswegen benötigen Zins/Zinseszinssysteme Wachstum, immerwährendes Wachstum.
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Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör..
Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt.
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Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ tyr #
tyr schrieb:

Inflation entsteht, wenn mehr Geld(Tauschmittel) im Umlauf ist, als es Nachfrage nach Waren Dienstleistungen gibt.
Letzten Endes ist der Zins, bzw der Zinseszins einer der großen Inflationstreiber, zumindest, wenn man sich die ASnsprüche aus dem Zins irgendwann auszahlen läßt. Dadurch muss auch die Geldmenge wachsen......und wenn die nachfrage/Angebot an Waren/Dienstleistung nicht mitwächst, entsteht Inflation.
deswegen benötigen Zins/Zinseszinssysteme Wachstum, immerwährendes Wachstum.


Richtig.
Gewinn, Zins entsteht aus Wachstum.

Nun nochmal zu Anlageformen.

Große Vermögen in Millionenhöhe sind wohl so gut wie nie auf Sparbüchern angelegt.
Sie stecken in Fonds, Unternehmen, Immobilien und Gold ect. pp.
Nur das wenigste ist bar angelgt....

Also treffen Minuszinsen allein, die kleinen Sparer, die ihr Vermögen auf Sparbüchern anlegen.

Es ist die reine Heuchelei, zu behaupten, Minuszinsen würden verhindern, dass Millionäre auf Kosten der Allgemeinheit leben, weil diese ihr Kapital ganz anders streuen und nicht auf Sparbüchern anlegen.

Minuszinsen dienen dazu, das Volk zu verarmen... zu weiter nichts.
0
 
@ Huehnerliesel #
Huehnerliesel schrieb:

Richtig.
Gewinn, Zins entsteht aus Wachstum.

Nun nochmal zu Anlageformen.

Große Vermögen in Millionenhöhe sind wohl so gut wie nie auf Sparbüchern angelegt.
Sie stecken in Fonds, Unternehmen, Immobilien und Gold ect. pp.
Nur das wenigste ist bar angelgt....

Also treffen Minuszinsen allein, die kleinen Sparer, die ihr Vermögen auf Sparbüchern anlegen.

Es ist die reine Heuchelei, zu behaupten, Minuszinsen würden verhindern, dass Millionäre auf Kosten der Allgemeinheit leben, weil diese ihr Kapital ganz anders streuen und nicht auf Sparbüchern anlegen.

Minuszinsen dienen dazu, das Volk zu verarmen... zu weiter nichts.


Minuszins betreffen doch nicht nur Sparbücher, sonder alle Anlagen, direkt oder indirekt.
Der negativzins führt z.B, in eine Flucht in realere Anlageformen, Edelmetalle, Immobilien und vor allem Bodeneigentum. Letzteres führt zu einer steigerung der Bodebnrente, oder Pachtzins........zumindest am Anfang der Blase.
Wie gesagt, da unten erster Link im Signum, für das verständnis.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
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Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör..
Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt.
(W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ tyr #
tyr schrieb:

Minuszins betreffen doch nicht nur Sparbücher, sonder alle Anlagen, direkt oder indirekt.


Das stimmt nicht.
Minuszins betrifft nur bar angelegtes Geld.... üblicherweise sind das Sparbücher oder Sparbriefe oder Sparkonten.

Ein Minuszins hat aber Auswirkungen auf alle anderen Anlageformen, das stimmt.

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.08.17 um 22:14 Uhr.
@ Huehnerliesel #
Huehnerliesel schrieb:

Das stimmt nicht.
Minuszins betrifft nur bar angelegtes Geld.... üblicherweise sind das Sparbücher oder Sparbriefe oder Sparkonten.

Ein Minuszins hat aber Auswirkungen auf alle anderen Anlageformen, das stimmt.


Es gibt kein "bar" angelegtes Geld. Anlagen, wie Sparbuch oder priv. Rentenversicherung sind reine Ansprüche, Buchgeld.
Du gibst Dein Bargeld der bank und erwirbst Ansprüche gegenüber der Bank.
Du wirst nirgends einen Tersor finden, in dem Dein Geld ist.
Im, derzeitigen, Mindestreservesystem gilt die Zinshöhe auf alle Anlageformen. Natürlich ist der Zins nicht gleich, denn erstens, unterliegt er auch dem verhältnis von Nachfrage und Angebot, zweitens, wichtiger, beinhaltet das, was wir so landläufig Zins nennen, mehrere Posten........neben dem eigendlichen Zins (oder urzins[Gesell], Liquiditätsprämie[Kaynes]) noch z.B. eine Risikoprämie und/oder vielfältige Gebühren.









Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
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Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör..
Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt.
(W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 22.08.17 um 17:14 Uhr.
@ Ru #

in deutschen Landen herrscht ja derzeit wieder mal Bundestagswahlkampf. Und bekanntlich wird ja vor Wahlen, nach der Jagd und in Kriegen massiv gelogen. Das wusste schon Reichskanzler Bismarck.
Wie auch immer, Herr Schäuble, der oberste Kassenwart des Landes, macht in diesen Tagen Wahlkampf u.a. in Thüringen. Und dort sagte er dem Wahlvolk, dass er sich nicht über die Nullzinspolitik der EZB freuen würde. Gleichzeitig gestand er aber auch ein, im Bundeshaushalt von der Politik der Draghi-EZB profitiert zu haben 240 Milliarden Euro eingespart
Apropos Zinsersparnis, die Bundesbanker haben in jüngster Vergangenheit insofern den Bleistift gespitzt und genau ermittelt, wie viel der deutsche Staat durch die Nullzinspolitik der EZB bisher an Zinskosten einsparen konnte. Gemessen am Stand des Vorkrisenjahres 2007 kam es laut Bundesbank-Monatsbericht beim deutschen Staat zu einer Halbierung der Zinsausgaben. Betrug die durchschnittliche Verzinsung im Jahr 2007 etwa vier Prozent, lag sie im Jahr 2016 nur noch bei knapp zwei Prozent.
Allein im vergangenen Jahr betrug die mit dem aktuellen Schuldenstand ermittelte, gesamtstaatliche Ersparnis demnach 47 Milliarden Euro. Kumuliert erreichen die Zinsentlastungen nach 2007 bisher eine Größenordnung von 240 Milliarden Euro. Wohl gemerkt, bisher! Von dieser Entlastung profitieren laut Monatsbericht sowohl der Bund als auch insbesondere hoch verschuldete Länder und Gemeinden. Letztere hätten im Vergleich zu einer gegenüber dem Jahr 2007 unveränderten Durchschnittsverzinsung demnach 17 Milliarden Euro im Jahr 2016 eingespart.
So weit zu den harten Fakten. Nun äußerte Schäuble jedenfalls die Hoffnung, dass die ultralockere Geldpolitik der EZB allmählich zu Ende gehe. Die meisten Experten rechneten bereits damit, dass bei der nächsten Ratssitzung der Notenbank im September eine Entscheidung in diese Richtung fallen werde.
Allerdings müsse die EZB sehr vorsichtig vorgehen, wenn sie den Kurs ändere. Herr Schäuble hofft jedenfalls, dass die Wende gelingen möge. Aber, im selben Kontext gestand er auch, dass das aktuelle Zinsniveau für die starke deutsche Wirtschaft zu gering sei, zugleich aber für Euro-Staaten in Südeuropa nötig. Aufgrund dieses Dilemmas kritisiere er die Politik von Herrn Draghi auch nicht.
Unter dem Strich steht selbst eine winzige Zinswende unter konjunkturellem Vorbehalt. Sollte die Wirtschaft – warum auch immer – wieder lahmen, wird die EZB die ultra-lockere Geldpolitik weiter forcieren. Und dann werden Strafzinsen für Kleinsparer extrem schnell auf die Agenda kommen.
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@ tyr #
das ist nunmal nicht die Regel, sondern eher die absolute Ausnahme.

Dann solltest du mal ganz unvoreingenommen hinterfragen, warum es schon seit Jahrhunderten nicht mehr so ist!
Dann würdest du bemerken, dass in einer arbeitsteiligen, technisierten Gesellschaft diese Möglichkeit immer schwieriger wird.
In der Jungsteinzeit war das noch kaum ein Problem, da hat man vieles selbst gemacht und "Kredit" gab es wohl sehr selten. Aber selbst da ist es schon denkbar, dass jemand Schaber bekommen hat und diese erst später mit Fellen bezahlt hat. Das ist der "erste Kredit" der Menschheit.
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