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Fleckvieh
305 Themen, Moderator: Manu, Matthias, Susanne1
Forum: Fleckvieh

Fleckvieh vor hundert Jahren

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Fleckvieh vor hundert Jahren
Gestern Abend im Bayr. Fernsehen in der Sendung " Natur exclusiv " aus meiner Heimat , sieht man bei einem Almabtrieb wie Fleckvieh bei uns vor hundert Jahren aussah . Die Sendung heißt " Mythos Ausseeerland ". Sehr oft sieht man unseren Hausberg den " Grimming " eingeblendet den ich jeden Tag wenn ich aufwache vor mir sehe.
Diese bodenständige Rasse wurde damals " Bergschecken " genannt. Mit der Einkreutzung mit den Simmentalern wurde daraus unser heutiges Fleckvieh.

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@ grimmig #
Meist du jetzt die "Ennstaler Bergschecken" oder "Fleckvieh" um 1918, damals noch "Schecken" oder "Schecken mit Simmentaler Blut" genannt?
Beide sind nicht vergleichbar.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Meist du jetzt die "Ennstaler Bergschecken" oder "Fleckvieh" um 1918, damals noch "Schecken" oder "Schecken mit Simmentaler Blut" genannt?
Beide sind nicht vergleichbar.

Bei uns gabs eigentlich nur die Ennstaler Bergschecken , laut Überlieferung hat man angeblich um 1920 begonnen mit Simmentalern zu kreuzen um etwas Fleisch auf die Rippen zu bringen.
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@ grimmig #
Bei uns gabs eigentlich nur die Ennstaler Bergschecken , laut Überlieferung hat man angeblich um 1920 begonnen mit Simmentalern zu kreuzen um etwas Fleisch auf die Rippen zu bringen.

Aber wenn ich mir die Bilder von den Simmentalern um 1920 ansehe, dann waren das auch hochbeinige, schmalrippige, eher fleischarme Gestalten. Aber das könnte sicher auch an der damaligen, ärmlichen Fütterung liegen.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Aber wenn ich mir die Bilder von den Simmentalern um 1920 ansehe, dann waren das auch hochbeinige, schmalrippige, eher fleischarme Gestalten. Aber das könnte sicher auch an der damaligen, ärmlichen Fütterung liegen.


Mein Gott Altilla , ist diese Aussage dein Ernst ? Das ist doch wohl klar dass die damals nicht so ausgefüttert waren wie heute . Maissilage , Mineralien , Kraftfutter , weniger Fachwissen und noch dazu eine Dreinutzung selbst der Kühe .......... um nur eine paar Gründe zu nennen .
Schau dir doch mal heute Rinde raus den ärmlichen Gegenden der Welt an , ich denke z B an Afrika , Indien oder , gar nicht so weit Rumänien . Ob dir da was auffällt ? hach ......
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ Kasparow #
Das ist doch wohl klar dass die damals nicht so ausgefüttert waren wie heute . Maissilage , Mineralien , Kraftfutter , weniger Fachwissen und noch dazu eine Dreinutzung selbst der Kühe .......... um nur eine paar Gründe zu nennen .
Schau dir doch mal heute Rinde raus den ärmlichen Gegenden der Welt an , ich denke z B an Afrika , Indien oder , gar nicht so weit Rumänien . Ob dir da was auffällt ? hach ......

Das Aussehen von Tieren ist bekanntermaßen sowohl von der Genetik und der Umwelt abhängig. Im einzelnen ist es schwierig, die Einflüsse auseinander zu halten. Gerade dann, wenn man, wie für die Zeit um 1920, sehr wenig Daten hat.
Wenn 1925 auf einer Schau in Stuttgart Kühe ausgestellt wurden, die zwischen 134 und 159 cm (!) Widerristhöhe hatten, dabei aber 600 bis 801 kg Lebendgewicht hatten, dann spricht dass eher für großrahmige, aber fleischarme Typen. Und bekannt dürfte sein, dass der große Rahmen bei schlechter Fütterung eher nicht zu Tage tritt und damit wohl sehr stark genetisch bedingt war.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Und bekannt dürfte sein, dass der große Rahmen bei schlechter Fütterung eher nicht zu Tage tritt und damit wohl sehr stark genetisch bedingt war.

Ähhmmm Veto euer Ehren ...wenn ein Individuum beispielsweise genetisch ramig ist , dann aber während der Aufzucht beispielsweise mit Defiziten gefüttert wird , dann hilft die ganze Genetik nix , es bleibt klein(er) !

1920 , zwei Jahre nach Kriegsende ...aha oder 1925 sieben Jahre nach Kriegsende , da frag ich mich schon wie die Kühe da hin gekommen sind ? Bestimmt sind die aus dem engsten Umfeld gekommen un dürften kein für damals durchnittliches Bild abgeben .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ Kasparow #
Ähhmmm Veto euer Ehren ...wenn ein Individuum beispielsweise genetisch ramig ist , dann aber während der Aufzucht beispielsweise mit Defiziten gefüttert wird , dann hilft die ganze Genetik nix , es bleibt klein(er) !

Nichts anderes habe ich behauptet! Wenn nun aber so große Kühe trotzdem kein so großes Gewicht hatten, dann dürfte es wohl an der Genetik liegen und nicht an der Fütterung.


1920 , zwei Jahre nach Kriegsende ...aha oder 1925 sieben Jahre nach Kriegsende , da frag ich mich schon wie die Kühe da hin gekommen sind ? Bestimmt sind die aus dem engsten Umfeld gekommen un dürften kein für damals durchnittliches Bild abgeben .

Es war eine Ausstellung und da kommt nie der Rassedurchschnitt zur Schau. Auch auf den Bildern von der Zeit dürfte die Normalkuh nicht so stark vertreten sein. Darum schrieb ich doch von den fehlenden Daten.
Die Bilder und die Daten sprechen aber dafür, dass die Tiere damals trotz großen Rahmen nicht übermäßig schwer bzw. fleischig waren.
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