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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
1244 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Getreidepreise 1839, erstaunliche Zahlen

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Hallo zusammen; Meine Oma hat gesagt das Mann früher für 50kg Getreide ein paar Schuhe bekommen hat.
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@ Gundermann2 #
Und weiss eigenlich jemand wo die Karre von "Zurück in die Zukunft" abgeblieben ist?

Gruß Gundermann



Jaa, die steht bei den Pestizid-und chemischen Düngemittelherstellern im Safe.

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@ luxnigra #
Prodiktive Beiträge sind jetzt nicht so deins, nech....
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Doch, du musst sie nur verstehen...


Der Threaderöffner will wissen, wie das zustandekam dass die Preise so gesunken sind. Und möchte sie wieder oben sehen. Die Preise sind unten weil die Produktivität gesteigert wurde, durch den Einsatz von Pestiziden eben. (Und Düngung, und einhergehender Zucht von Sorten die abhängig sind von Pestiziden und Dünger).
Und weil die Allgemeinheit die Nebenkosten einer solchen Produktion tragen muss.

Und wer gut informiert ist, der weiss dass Demeter-Biobetriebe ihren Waldstaudenroggen, mit Erträgen von 1,5-3,5 Tonnen/ha zu 2-3€/kg an den dankenden Endverbraucher verkaufen. Wo wir dann locker bei den obengenannten Preisen von früher sind. Die Welt ist also noch in Ordnung, nur nicht bei den "konventionellen".


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Jaja die gute alte Zeit.
Gott sei Dank isse rum


Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
2
 
@ Gundermann2 #
Zuerst möchte ich dich mal darauf aufmerksam machen, dass etwa der baierische Scheffel 222 l entsprach. Der Scheffel hatte sehr sehr unterschiedliche Volumen, da muss erst mal genau nachgeforscht werden, welcher Scheffel in Salzwedel gegolten hat, denn hier gab es teilweise unterschiede von Ort zu Ort!
Ansonsten ist es nicht verwunderlich, wie hoch die Preise damals teilweise waren: es waren schliesslich, anders wie heute, Mangelprodukte.
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@ Gundermann2 #
Nur noch die Bildchen, wie versprochen nachgeliefert.
Bis jetzt auch interessante Beiträge.
Hat vieleicht jemand die Fleischpreise aus der Zeit in petto?
Da findet meine Tochter nix zu.

Vor ca. 20 Jahren hat ein Verwandter eine Familienchronilk erstellt, da habe ich auch über so was recherchiert. Aber keine Ahnung, wo die ganzen Notizen abgeblieben sind.
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@ luxnigra #
luxnigra schrieb:


Und wer gut informiert ist, der weiss dass Demeter-Biobetriebe ihren Waldstaudenroggen, mit Erträgen von 1,5-3,5 Tonnen/ha zu 2-3€/kg an den dankenden Endverbraucher verkaufen. Wo wir dann locker bei den obengenannten Preisen von früher sind. Die Welt ist also noch in Ordnung, nur nicht bei den "konventionellen".

Ja hier reden wir dann aber auch wirklich vom Endverbraucherpreis. Der Endverbraucher hat aber auch früher im 50kg Sack direkt beim Landwirt gekauft und nicht das 0,5kg Päckchen im Naturkosthandel! Der Handel verursacht eben einen Großteil der Kosten bzw. hat eben auch seine Spanne.

Nimm einfach mal eine Packung für 2,5€/kg Roggen (ganzes Korn) im Handel - für mehr Geld hab ich es nicht gefunden!:

2,5€ VK Brutto
-0,16€ Steuer
=2,34€ VK Netto
-0,80€ Spanne vom Handel
=1,54€ EK Handel
- 0,30€ Logistik + Lager
- 0,25€ Verpackung Abpackung
- 0,15€ Verwaltung
- 0,10€ sonstige Kosten
___________________
=0,74€ Rohstoffkosten
Die darf sich jetzt der Landhandel und Landwirt aufteilen.



3
 
@ altilla #
altilla schrieb:

Zuerst möchte ich dich mal darauf aufmerksam machen, dass etwa der baierische Scheffel 222 l entsprach. Der Scheffel hatte sehr sehr unterschiedliche Volumen, da muss erst mal genau nachgeforscht werden, welcher Scheffel in Salzwedel gegolten hat, denn hier gab es teilweise unterschiede von Ort zu Ort!
Ansonsten ist es nicht verwunderlich, wie hoch die Preise damals teilweise waren: es waren schliesslich, anders wie heute, Mangelprodukte.


Moin

Salzwedel liegt, Gott sei Dank nicht in Bayern!
Hier aus wikiScheffel
Salzwedel, Seehausen und Osterburg in der Mark Brandenburg, Scheffel =48 Liter. Erst ab 1867 mit dem Norddeutschen Bund gilt der Preußische Scheffel = 54,91 Liter.

Gruß Gundermann

Das Wachstum hat immer Recht!- kommt uns doch bekannt vor alles hat sein Ende nur das Wachstum nicht.Jedenfalls ist das öffentlich-politisch-MEDIALE Neuholsprech schon auf den Niveau der dahinphrasierenden Zentralkommitees-Mitglieder mit angeschlossener Aktueller Kamera angekommen.(Gedanken eines Freundes)
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@ luxnigra #
luxnigra schrieb:

Doch, du musst sie nur verstehen...


Der Threaderöffner will wissen, wie das zustandekam dass die Preise so gesunken sind. Und möchte sie wieder oben sehen. Die Preise sind unten weil die Produktivität gesteigert wurde, durch den Einsatz von Pestiziden eben. (Und Düngung, und einhergehender Zucht von Sorten die abhängig sind von Pestiziden und Dünger).
Und weil die Allgemeinheit die Nebenkosten einer solchen Produktion tragen muss.

Und wer gut informiert ist, der weiss dass Demeter-Biobetriebe ihren Waldstaudenroggen, mit Erträgen von 1,5-3,5 Tonnen/ha zu 2-3€/kg an den dankenden Endverbraucher verkaufen. Wo wir dann locker bei den obengenannten Preisen von früher sind. Die Welt ist also noch in Ordnung, nur nicht bei den "konventionellen".


Moin

Nun, interessanter Beitrag!
"Und wer gut informiert ist, der weiss"......das Waldstaudenroggen eine zweijährige Frucht ist und im ersten Jahr keine Körnernutzung möglich ist. Bedeutet also Ertrag durch zwei! Upps..da sieht die Rechnung schon anders aus! Dazu kommt, das derzeit frei Erfassung ca. 100-110 €/dt geboten werden, also plus Transport. Nettoerlös minus Kosten = ökonomischer Unfug. Jedenfalls hier, wo kein " dankender Endverbraucher" aufzutreiben ist.

Gruß Gundermann
Das Wachstum hat immer Recht!- kommt uns doch bekannt vor alles hat sein Ende nur das Wachstum nicht.Jedenfalls ist das öffentlich-politisch-MEDIALE Neuholsprech schon auf den Niveau der dahinphrasierenden Zentralkommitees-Mitglieder mit angeschlossener Aktueller Kamera angekommen.(Gedanken eines Freundes)
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