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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Getreidepreise 1839, erstaunliche Zahlen

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@ tyr #
Blödsinn. Das einzige war, das geldkapital sofort in Sachkapital umgewandelt wurde, mehr nicht.

Da du alter Knacker es mit 8 Jahren doch selbst noch erlebt hast, müsstest du es besser wissen
Wie erzählte mein Großvater vor vielen Jahren (er war 1923 ein junger Mann): Man konnte das Geld gar nicht so schnell los bringen, wie man es bekommen hat. Und die Verluste waren für die Landwirte erheblich, wenn man etwas verkauft hat und nicht sofort komplett alles ausgegeben hat oder ausgeben konnte. Etwa wenn man eine Kuh verkaufen musste.
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@ thunderstruck #
Und Missernten bzw.schlechte Ernten waren gar nicht so selten, weil es auch sehr wenige Vorräte gab, konnte man das fast nicht ausgleichen.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Da du alter Knacker es mit 8 Jahren doch selbst noch erlebt hast, müsstest du es besser wissen
Wie erzählte mein Großvater vor vielen Jahren (er war 1923 ein junger Mann): Man konnte das Geld gar nicht so schnell los bringen, wie man es bekommen hat. Und die Verluste waren für die Landwirte erheblich, wenn man etwas verkauft hat und nicht sofort komplett alles ausgegeben hat oder ausgeben konnte. Etwa wenn man eine Kuh verkaufen musste.


Die Schulden der Höfe inflationierten sich alledings auch weg, da haben sich viele damals gesundgestoßen.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör.. (W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ tyr #
Die Schulden der Höfe inflationierten sich alledings auch weg, da haben sich viele damals gesundgestoßen.

So weit mir bekannt, war das, ähnlich wie 1948, nicht der Fall. Nach der Währungsreform 1923/24 sind die Hypothekendarlehen ebenfalls geblieben.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.12.17 um 16:34 Uhr.
@ altilla #
altilla schrieb:

So weit mir bekannt, war das, ähnlich wie 1948, nicht der Fall. Nach der Währungsreform 1923/24 sind die Hypothekendarlehen ebenfalls geblieben.


Der Staat hat mittels Gesetz irgendwann einen Riegel vorgeschoben, trotzdem konnten viele Höfe ihre Schulden weginflationieren. In den zwnzigern betraf die Verschuldung vor allem kleine und mittlere Betriebe...........das Meiste waren Investitionskrdite aus dem ersten Schub der Mechanisierung. Grund war die Abwanderung der Landarbeiterschaft in die Industrie.
Die Großbetriebe, die damals vornehmlich östlich der Unterelbe existierten, hatten diese Probleme noch nicht, sie verfügten, auf Grund ihrer Strukturen, in Brandenburg, Pommern udn Ostptreußen über genügen billige Arbeitskräfte, und der Mechanisierungsdruck war verhältensmäßig gering, bzw war von der technikbegeisterung des jeweiligen Großgrundeigentümer abhängig, was teils seltsame Blüten trieb, udn so manchen nach der Inflationszeit in den Ruin trieb.
So gab es welche, die offensichtlich dem ganzen nicht trauten, und beides vorhielten....moderen teure großtechnik, einschließlich Werkstatt und Mechaniker, und gleichzeitig die Ochsen und Pferdegespanne, plus der alten technik parallel. Das nur als Anekdote.
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