Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
UploadForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitglieder
Fleckvieh
304 Themen, Moderator: Manu, Matthias, Susanne1
Forum: Fleckvieh

Mutterlinien der GJV

Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.11.17 um 20:40 Uhr.
#
Man darf auch seine eigenen Bullen bewerben, in einem halben Jahr sind sie womöglich schon von gestern.
OK, töchtergeprüft ist was anderes.
Wenn man bedenkt, was die Spermalieferanten Werbung machen für das was sie gerade dabei haben, und hier kann man doch deutlich länger überlegen.
Wenn es dann so eintrifft, herzlichen Glückwunsch, das feuert den Rest der Meute auch an.
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.11.17 um 07:13 Uhr.
@ Simon1986 #
Simon1986 schrieb:

Ein Grund warum ich hier nie was geschrieben sondern immer nur gelesen habe war, dass manche Ihre Eigenen Stier beworben und in den Himmel gelobt haben, und sobald Kritik kam waren die Leute beleidigt.
Das hat hier in diesem Forum viel Zeit, Energie und Seiten in Anspruch genommen.

Deshalb werde ich hier keine Eigenwerbung vornehmen. Nur so viel: Töchtergerprüft mit GZW über 130 und ordentlichem Exterieur darf man denke ich einen Volltreffer nennen oder?


Über andere Züchter schimpfen hat eigentlich noch nie jemandem wirklich etwas gebracht, außer das es furchtbar unattraktiv macht. Die Geschichte mit der R-Linie mit eingeschlossen.
Was wirklich effektiv ist, auch für den inneren Frieden: Es besser machen! Ganz einfach.
Und, wenn man wirklich das Gefühl hat, Ungerechtigkeiten besprechen zu müssen: Mit dem Betroffenen selber reden ;)
Man muss einfach zufrieden sein mit sich selbst. Scheißegal, ob XYZ oder ABC nun Jungrinder spült oder nur genomische Stiere einsetzt. Lass sie doch machen, sie werden ihren Grund dafür haben. Ich hab auch Zeit meines Lebens gesagt, ich spüle keine Jungrinder. Nun bin ich dabei, mein erstes zu spülen. Ich bin noch nicht ganz überzeugt- aber es wird sich zeigen, was passiert. Life und let life!
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.11.17 um 08:13 Uhr.
@ Simon1986 #
Simon1986 schrieb:

Ein Grund warum ich hier nie was geschrieben sondern immer nur gelesen habe war, dass manche Ihre Eigenen Stier beworben und in den Himmel gelobt haben, und sobald Kritik kam waren die Leute beleidigt.
Das hat hier in diesem Forum viel Zeit, Energie und Seiten in Anspruch genommen.

Deshalb werde ich hier keine Eigenwerbung vornehmen. Nur so viel: Töchtergerprüft mit GZW über 130 und ordentlichem Exterieur darf man denke ich einen Volltreffer nennen oder?

Wir können auch seitenweise Blödsinn schreiben ohne den Stier zu kennen!
Über 130 GZW und ordendlich Exterieur eh nur Remmel!
1
 
@ Jungzuechter #
Jungzuechter schrieb:

Wir können auch seitenweise Blödsinn schreiben ohne den Stier zu kennen!
Über 130 GZW und ordendlich Exterieur eh nur Remmel!

Wen es der Remmel ist , dann herzliche Gratulation , mit dem brauchst du dich wirklich nicht verstecken .
Der hat bei uns bestens befruchtet , 6 Portionen 6 Trächtigkeiten.
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.11.17 um 09:25 Uhr.
@ Jungzuechter #
Jungzuechter schrieb:

Wir können auch seitenweise Blödsinn schreiben ohne den Stier zu kennen!
Über 130 GZW und ordendlich Exterieur eh nur Remmel!


Und die ganzen anderen in der Liga- Wikinger, Wobbler, Walfried, Weyden, Waldler, Janda?
Remmel zähle ich zu der Liga mit dem sehr guten Exterieur und nicht nur "ordentlich"...und leider dem Wehmutstropfen FH2...
(PS: Wobei man sich ja immer fragen muss, ob Rahmen 114 nun als "sehr gut" zu bezeichnen ist...oder ob ein 100er Rahmen +- 5 nicht auch völlig "im Rahmen" ist?)
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.11.17 um 11:56 Uhr.
@ Simon1986 #
Hallo Simon,
es ist nix verwerfliches wenn man zu dem steht, wo man wollte, und gehofft hat das die Stationen den züchterischen Erfolg auch positiv betrachten und ihn in Prüfung stellen. Viele vergessen leider immer wieder welch kleiner Bruchteil der Herdbuchtiere in der Zucht aktiv sind. Am besten betrachtest du mal die Anzahl der Herdbuchkühe und dazu die vermarkteten Zuchtbullen an Station. Bei meinen Zuchtverband waren es im Züchterjahr 2016 mehr als 92.000 HB Kühe denen 47 Prüfbullen an Station gegenüberstehen. Alleine wenn man die Selektionsquote der typisierten Kälber betrachtet, steht momentan eine Quote von 25 untersuchten Kälber zu einem Prüfbullen.
Also es ist schon eine Ehre, aber auch eine Portion Glück, die man sich vielleicht auch erarbeiten kann, wenn man diese hohe Hürde bewältigt hat. Man kann niemanden einen Vorwurf machen wenn dann ein getesteten Prüfbullen die von der Zuchtwertschätzungen erwarteten Vorgaben nicht halten konnte. Die von dir zitierten Linien haben sich sicher den Stellenwert erarbeitet, und werden mit zunehmender Ergebnissen auch kritischer betrachtet. Aber für die vorgeschätzen GS Ergebnisse kann der Züchter nicht beeinflussen, und einen späteren Abfall der ZW wünscht sich keiner.

Die von dir angesprochene Situation bezüglich des beworbenen Stieres und des Züchterverhalten trifft nur auf eine Situation zu, und da möchte ich anmerken das permanente Lobhudelei und die fehlende Kritikfähigkeit das einzige Problem dieser Situation war. Weitere Beispiele sind mir nicht bekannt.

Glückwunsch zu deinem "Volltreffer", ich freu mich über jeden positiv getesteten Bullen der die Fleckviehpopulation bereichert. Was ich aber anmerken möchte, dass die inflationäre Verwendung von Superlativen bei der Werbung und auch bei der Namensgebung im nachhinein auch als Maßstab der Betrachtung herangezogen wird. Und wie wir alle wissen werden die Besten Stiere immer vom Zuchtfortschritt eingeholt. Erinnern wird man sich immer an prägende Stiere.

Und nun zu deinem Stier. Sinn dieses Forum´s ist es einen Erfahrungsaustausch zu tätigen, sich mitzuteilen und Hintergrundinfo´s kund zu geben. Ein moderner Stammtisch halt. Ich finde dass dies in der ICH-bezogenen Gesellschaft immer mehr zu kurz kommt.

Und nun zum munteren Bullenraten, ich denke einer fängt mit E an und der andere mit S!
Gruß
Bernhard
0
 
#
Nur um eines klar zu stellen:

Ich gönne es den Bauern das sie Ihre Stiere verkaufen, wenn die Werte passen und sie eine Station will - ich würde mich auch nicht verweigern, ebenso wenig wie alle anderen hier im Forum.
Ich mache den Bauern auch keinen Vorwurf das sich ihr Tiere hoch typisieren. Denn der Genomische Zuchtwert entscheidet sich nicht ob das Rind Bauer Huber oder Bauer Mayer gehört.
Habe ich nie und werde ich nie.

Die einzigen die ich mit dieser Aussage angegriffen haben könnte (eigentlich sollte es eine Diskussion werden wie man damit umgeht und nicht alle gegen einen) wären die Verantwortlichen der Besamungsstationen.
Denn ich finde dieses Extreme Fokusieren auf einige wenige Linien die noch nicht wirklich bewiesen haben, das Sie diese Vorschusslorbeeren verdient haben bedenklich. Und zu dieser Aussage stehe ich.

Der Spruch wie er von Green Hornet kam ist auch der Grund warum ich auch keine Namen genannt habe.
Die Kuhfamilie die ich genannt habe war als Beispiel gedacht - ich persönlich meide GJV aus dieser Linie. Vom gleichen Betrieb die B -Linie setzte ich dagegen sehr gerne ein.
Aber so mache das ICH. Niemand ist gezwungen das mir gleich zu tun. Die Frage war wie macht ihr es bzw. wie geht ihr damit um?
0
 
#
Dazu braucht es schon eine Menge Insiderwissen insofern wären konkrete Beispiele da schon interessant.
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
0
 
@ Jungzuechter #
Jungzuechter schrieb:

Weil sich die Nachfrage, vor allem Überregional, in Grenzen hält und der teure Stier nur wenige Besamungen macht. Mit der Gefahr das der Vater abstürzt und nicht mehr interessant ist. Zum Beispiel beim Morata.
Für Vertragsstiere wurde auch schon eine Ratenzahlung angedacht um dieses Risiko abzufedern.

Wie definiert sich denn "überregionale Nachfrage" im Unterschied zur "begrenzten Nachfrage"? Woran machst du das fest? Ist es eine Schande, wenn ein GJV "nur" 10.000 oder 8.000 EB in einem Jahr macht? Das denke ich nicht!
Ratenzahlung wird nicht angedacht, sondern von vielen Stationen schon lang praktiziert. Bei uns kann der Züchter entscheiden, ob er die gesamte Summe auf einmal haben will oder sofort 50% und dann später am Verkauf der Portionen beteiligt wird, ähnliche Modelle bieten inzwischen fast alle Stationen an. Natürlich ist sowas wenig spektakulär, da kommt kein Filmteam von der Rundschau wie bei hochpreisigen Winkerduelle im Marktring. Und sowas brauchen die Verbände als kostenlose intensive Werbung für ihren Standort.

MfG, HFlv
0
 
@ Simon1986 #
Simon1986 schrieb:

Geht das gut?
Wie geht ihr damit um? Solche Linien konsequent meiden oder hoffen das doch einmal der große Erfolg kommt?

Viele liebe Grüße und einen schönen Abend

Wie man bei mir rauslesen kann ist mir schon wichtig das die Absolutleistung in Relation passt. Wenn natürlich eine bekannte Kuhlinie dahintersteht, is immer beruhigender. Aber man kann nicht jede Kuhlinie persönlich, oder aus Überlieferungen kennen, deshalb ist mir die Plausibilität der GS Zuchtwerte immer wichtig. Also ob aus den 3. Vätergenerationen diese Zuchtwerte zu erwarten ist. Auch ob Bullen im Stammbaum sind mit denen die GS Schwierigkeiten hat. Für mich haben sich manche Vererber herauskristallisiert welche von beginn an gut typisiert haben, im NK aber sehr wenig übergeblieben sind. Solche Bullen meide ich.
Muß aber auch gestehen das ich den ein oder anderen GJV gerne betrachtet habe und er seine Erwartungen nicht erfüllen konnte. Zum Glück streue ich in diesen Segment sehr stark und habe auch selten einen nachgelegt weil die KK-Quote zu klein war. Denk mir halt immer, wird schon einen Grund haben.

Gruß
Bernhard
1
 
Werde Mitglied der Gruppe Rinderzucht FLECKVIEH, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang