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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Bauernbild "topagrar", zerstört die Landwirtschaft

Beitrag vom Autor bearbeitet am 24.11.17 um 08:32 Uhr.
@ TerraGator #
Die Diskussion wurde durch gentechnisch veränderte Pflanzen in den USA angefacht, die mit Glyphosat behandelt werden können. Das hat diesen Hype losgetreten.

Man will in Europa mit einer Nichtzulassung von Glyphos zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die zweite Klappe ist eben Saatgut mit gentechnisch veränderten bla bla...

Herr Bartmer hat einfach gut gesprochen. Kann mal einer das Video reinstellen? Ich finde es nicht mehr.
Ich möchte hier nicht nur über die Abschaffung von Glyphosat reden sondern auch über die Abschaffung der Bauernbild (topagrar) die soooo viel Schaden anrichtet und zur Pflichtlektüre eines jeden lokalen Zeitungreporters geworden ist, um Argument/Scheinargumente gegen die Landwirtschaft zu saugen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 26.11.17 um 13:57 Uhr.
@ TerraGator #
TerraGator schrieb:

Wenn man sich selbstkritisch wie der Herr Bartmer mit solchen Themen auseinander setzt, dann ist es das beste was man machen kann. Zum einen nimmt man den kritikern den Wind aus den Segeln und zum anderen zeigt es eine gewisse Art von aufgeschlossenheit. Wenn man als Landwirt pauschal behauptet, dass jeder der Roundup kritisiert gegen die konventionelle Landwirtschaft ist, dann tut man sich damit wahrlich keinen Gefallen. Man nimmt dadurch diejenigen automatisch in Schutz die durch Fehlanwendungen wie z.B. das Syncronisieren der Ernte, erst die ganze Diskussion angefacht haben. Gemäß dem Grundsatz "the solution of polution is dilution" sollte man durch weniger Anwendung Verantwortung übernehmen. Eine freiwillige Verbrauchsreduzierung auf 50% wie in dem Artikel gefordert würde eine grosse Signalwirkung haben, ohne dass man komplett darauf verzichten muss.


Es ist kaum auszuhalten, wie Bauern immer wieder die Interessen ihrer stärksten Konkurrenten, nämlich der Großflächenlandwirtschaft und der industriellen Tierhaltung, vertreten. Diese Art der Landwirtschaft wird von der Gesellschaft kritisiert und die größtenteils noch vernünftig wirtschaftenden Landwirte verteidigen das, anstatt sich davon zu distanzieren. Wen wundert es, daß Bauern dabei nicht besonders intelligent dastehen?
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@ Miche #
Miche schrieb:

. Wen wundert es, daß Bauern dabei nicht besonders intelligent dastehen?


ich sag nur : Bauer sucht Frau -
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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Tolles Thema mit tollen Beiträgen!Das macht Mut weiter in der Landwirtschaft zu arbeiten,wenn man weiss,dass nicht alle total verblödet sind und sich nicht blind vor den Karren des korrupten DBV und dessen Sprachrohr Top Agrar spannen lassen.Bitte macht weiter so und kämpft gegen die,die eigentlich die bäuerlichen Familienbetriebe zugunsten von rücksichtslos gewinnmaximierenden Grossunternehmen kaputt machen wollen,ohne ihre hässliche Fratze offen zu zeigen!
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@ Miche #
Miche schrieb:

Es ist kaum auszuhalten, wie Bauern immer wieder die Interessen ihrer stärksten Konkurrenten, nämlich der Großflächenlandwirtschaft und der industriellen Tierhaltung, vertreten. Diese Art der Landwirtschaft wird von der Gesellschaft kritisiert und die größtenteils noch vernünftig wirtschaftenden Landwirte verteidigen das, anstatt sich davon zu distanzieren. Wen wundert es, daß Bauern dabei nicht besonders intelligent dastehen?


Wer sind denn die "Bauern" von denen du schreibst? Für mich gibt es nur große, mittlere und kleine Bauern, mit und ohne Tierhaltung. Die Gesellschaft kritisiert zwar die intensiven Großbetriebe, kauft aber völlig "bedenkenlos" deren Produkte. Wie ernst muss man dann die Kritik nehmen? Die Gesellschaft kritisiert auch die Spritschleudern, kauft trotzdem keine 3L-Autos. Schizophrenie!
Unser noch amtierender Landwirtschaftsminister hat zwei bedeutende Aussagen gemacht:
1.) "Landwirtschaft ist kein Selbstzweck" und 2.) "Die Strukturen in der Landwirtschaft, ergeben sich notwendigerweise aus ihrer Funktion".
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Wer sind denn die "Bauern" von denen du schreibst? Für mich gibt es nur große, mittlere und kleine Bauern, mit und ohne Tierhaltung. Die Gesellschaft kritisiert zwar die intensiven Großbetriebe, kauft aber völlig "bedenkenlos" deren Produkte. Wie ernst muss man dann die Kritik nehmen? Die Gesellschaft kritisiert auch die Spritschleudern, kauft trotzdem keine 3L-Autos. Schizophrenie!
Unser noch amtierender Landwirtschaftsminister hat zwei bedeutende Aussagen gemacht:
1.) "Landwirtschaft ist kein Selbstzweck" und 2.) "Die Strukturen in der Landwirtschaft, ergeben sich notwendigerweise aus ihrer Funktion".


Große, mittlere und kleine Bauern, mit und ohne Tierhaltung lassen sich von der Berufsvertretung aufhetzen, wenn Industrielle wie Straathof und Pohlmann kritisiert werden. Wie sollen die Verbraucher beim Einkauf die Produkte aus verschiedenen Strukturen erkennen ? Produktionsmethoden die die Allgemeinheit schädigen, werden über kurz oder lang unterbunden werden, genauso wie 3 Liter Autos. Was soll an den Phrasen vom Landwirtschaftsminister bedeutend sein ? Landwirtschaft ist sicher kein Selbstzweck, der Zweck muss definiert werden und kann mit Sicherheit nicht darin bestehen, die weltweit billigsten und rücksichtslosesten Produktionsbedingungen preislich zu unterbieten. Genauso phrasenhaft ist die 2. "bedeutende" Aussage. Natürlich ergeben sich die Strukturen aus der Funktion, diese kann aber sinnvoller Weise, wie gesagt, nicht in Biligproduktion für den Weltmarkt bestehen.
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@ Ali #
Ali schrieb:

ich sag nur : Bauer sucht Frau -


Nicht nur wegen "Bauer sucht Frau", sondern v.A. weil sie, so wie die dummen Kälber, ihren Metzger selber wählen.

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@ Jaydee #
Jaydee schrieb:

Tolles Thema mit tollen Beiträgen!Das macht Mut weiter in der Landwirtschaft zu arbeiten,wenn man weiss,dass nicht alle total verblödet sind und sich nicht blind vor den Karren des korrupten DBV und dessen Sprachrohr Top Agrar spannen lassen.Bitte macht weiter so und kämpft gegen die,die eigentlich die bäuerlichen Familienbetriebe zugunsten von rücksichtslos gewinnmaximierenden Grossunternehmen kaputt machen wollen,ohne ihre hässliche Fratze offen zu zeigen!


Danke für die Blumen :)
In der Analyse zu topagrar möchte ich anmerken, dass die wie in diesem Fall, den Umweltverbänden in die Karten spielen, mit verzerrenden großen Überschriften und Verkürzungen die dem Thema nicht gerecht werden.

Ich habe es selbst erlebt, wie eine lokale Zeitung aus Topagrar online eine Bullshit Meldung zitiert hat.

Der Bauernverband kennt nur ein Thema und das ist Geld. Topagrar bringt Geld und Landlust bringt anders Geld.
Was mit den Bauern los ist, ob die an Stress oder Überlastung kaputt gehen mit ihren Familien, das ist zweitrangig. Es dauert au meist 50 Jahre bis so etwas bei den Vollpfosten im DBV ankommt.
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@ Miche #
Miche schrieb:

Nicht nur wegen "Bauer sucht Frau", sondern v.A. weil sie, so wie die dummen Kälber, ihren Metzger selber wählen.


das ist frei nach Darwin "natürliche Selektion", müßte jeder Bauer kennen.
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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