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Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Bauernbild "topagrar", zerstört die Landwirtschaft

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@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Ich würde sie nicht rechtfertigen sondern abschaffen, alles bis auf die benachteilgten Gebiete, von mir aus ab 1000 Höhenmetern.


Was hat benachteiligtes Gebiet nur mit Höhenmeter zu tun ? Also DASS ist klar , aber es geibt genug Gegenden die auch unter den 1000 m benachteiligt sind .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Ich würde sie nicht rechtfertigen sondern abschaffen, alles bis auf die benachteilgten Gebiete, von mir aus ab 1000 Höhenmetern.


Wir werden die Begrifflichkeit "benachteiligte Gebiete" zukünftig evtl. neu definieren müssen. Zumindest müsste die bisherige Definition um den Faktor "Klima" erweitert werden. Flächen die sehr häufig trockenfallen bzw. absaufen, müssten, trotz akzeptabler natürlicher Ertragsfähigkeit, dann wohl ebenfalls zum benachteiligten Gebiet erklärt werden. Andererseits sollte man aber auch über die komplette Abschaffung der Förderung für diese Gebiete nachdenken. Schließlich ist der Wert dieser Flächen ja ebenfalls geringer.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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@ Kasparow #
Kasparow schrieb:

Was hat benachteiligtes Gebiet nur mit Höhenmeter zu tun ? Also DASS ist klar , aber es geibt genug Gegenden die auch unter den 1000 m benachteiligt sind .

Ganz einfach, weil man da Bauern braucht, die die Landschaft noch offen halten,
sicher auch unter tausend Meter, aber da spielt es weniger eine Rolle ob wir Wald, Busch, Acker oder Wiese haben.
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@ DWEWT #
Eben, da spielt es dann auch keine Rolle ob die Flächen nachgefragt sind, wird sich dann schon ein Gleichgewicht einfinden.
Ähnlich wie bei der unseligen Milchquote, wo sich viele aufgerieben haben, inzwischen auch viele frustriert sind seit sie weg ist, weil sie einfach nicht mehr mithalten können/wollen.
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@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Ganz einfach, weil man da Bauern braucht, die die Landschaft noch offen halten,
sicher auch unter tausend Meter, aber da spielt es weniger eine Rolle ob wir Wald, Busch, Acker oder Wiese haben.


Hallo ????
Dass man Bergbauern braucht ist völlig klar , das hab ich so ähnlich geschrieben . Ich meinte nur dass es auch welche gibt die unter diesen 1000 Meter in benachteiligtem Gebiet liegen !

Die Tage war ein Milchbauer aus Rosenheim bei mir , der meinte dass auf die neue Düngerverordnung bei ihnen zuhause ganz viele Bauern aufhören .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ Kasparow #
Einige wenige fangen wieder an,
aber es werden immer aus welchen Gründen auch mehr aufhören.

Ich war selbst erstaunt, dass viele solange unter der Quote weitergemacht haben, und dann als sie weg war innerhalb der nächsten zwei Jahre ohne Not einfach aufgehört haben, da hätte man doch zuvor noch das Geld aus dem Quotenverkauf nutzen können.
Hier gibt es einige Youngster die mit Obst und anderen Sonderkulturen eingestiegen sind, oft die Enkel, die von Opa und Oma gesponsert werden.
Ist doch für die die noch das sind auch ein Ansporn.
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@ Miche #
Miche schrieb:

Wie willst du die Flächenzahlungen dem Steuerzahler gegenüber dann rechtfertigen ?

Gut, einmal werden sie von den ABL-Gutmenschen und deren NGO Unterstützern als Flächenprämien, alternativ als Subventionen bezeichnet.
Es sind Ausgleichszahlungen für erschwerte Produktionsbedingungen, die unsere Mitbewerber auf dem Weltmarkt nicht behindern. Darum wurden sie an die Fläche gebunden. Nachdem dies allerdings weder Zeitgemäß, noch vermittelbar ist, sucht man verzweifelt nach einer anderen Form der Verteilung.....
dass Großgrundbesitzer wie RWE oder deutsche Bundesbahn in diesem System nichts mehr verloren haben, sollte jedem klar sein.
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@ Miche #
Miche schrieb:

Wie willst du die Flächenzahlungen dem Steuerzahler gegenüber dann rechtfertigen ?


Indem man dem Steuerzahler mitteilt, welche Bewirtschaftungserschwernisse die Politik, in seinem Namen, der Landwirtschaft aufbürdet. Was im Einklang mit dem Eigentumsrecht nicht oktroyierbar ist, muss sich die Gesellschaft von der Landwirtschaft erkaufen! Oder eben das Eigentumsrecht ändern. Nur gilt das dann für alle; auch für alle wählenden Eigentümer. Da könnte so manche Partei auf der Strecke bleiben; noch stärker als jetzt schon.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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@ Miche #
Wie willst du die Flächenzahlungen dem Steuerzahler gegenüber dann rechtfertigen ?

Wie wäre es mit den gegenüber dem Weltmarkt ausserhalb Europas erhöhten Auflagen?
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@ Heico #
Aus meiner Sicht als Bio war Bartmers Veröffentlichung seiner Anischten wirklich ein schlauer Zug.
Er hat dabei den Schulterschluss mit der Gesellschaft gesucht und möchte dabei die Glyphosatanwendung noch beibehalten.
Er steht dabei in der Kritik der überwiegenden Landwirte, die so langsam unzufrieden in eine Parallelgesellschaft abwandern und nicht mehr ernst genommen werden.

Ob es wirklich schlau war, davon bin ich nicht überzeugt. Der BUND sieht in gewissermaßen nun als Kronzeugen an, dass man auf G. total verzichten könnte.
Für den Erhalt des Wirkstoffes war es ein Bärendienst!
Ich glaube fast eher, dass die Gegner von Glyphosat sich in einer Parallelwelt hineinphantasieren. Krebserregend - oh je, dass muss weg. Nichts ahnend, dass Sonnenstrahlen von der IARC in der gleichen Kategorie einsortiert sind, wie G.
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