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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Bauernbild "topagrar", zerstört die Landwirtschaft

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@ Seebauer #
Ganz einfach, weil man da Bauern braucht, die die Landschaft noch offen halten,
sicher auch unter tausend Meter, aber da spielt es weniger eine Rolle ob wir Wald, Busch, Acker oder Wiese haben.

Das Offenhalten der Landschaft ist aber auch kein Wert an sich.
Wenn die Gesellschaft dies allerdings will, dann kostet es was... Und dann wird die Gesellschaft überlegen, ob sie sich das leisten will.
Oder alternativ wieder auf die "Sozialpflichtigkeit des Eigentums" hinweisen wollen.
Nur, warum sollten reine Hausbesitzer oder Vermögens- und Aktienbesitzer keine Sozialpflichtigkeit haben????
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@ altilla #
Das ist in diesen Zonen ein MUß.
Warum so kompliziert wenn es einfacher durch Nutzung geht.
Als die Walser die Berge zu ihrer Heimat machten da genossen sie Steuerfreiheit, weil nix zu holen war.
Wenn das nicht mehr gepflegt wird, gibt es Schlammlawinen im Sommer und Schneelawinen im Winter.
Die Erosion wird unkontrolliert und schneller.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Nur, warum sollten reine Hausbesitzer oder Vermögens- und Aktienbesitzer keine Sozialpflichtigkeit haben????


Die Sozialpflichtigkeit münzt der Staat ja gern um in Steuer- bzw. Abgabenpflicht. Während Grund und Boden allein schon durch das Eigentumsrecht daran zur Steuerpflicht führt, führen die anderen Eigentümer (Aktien/Kapital) erst bei Gewinnerzielung zu einer Steuerpflicht.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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@ altilla #
altilla schrieb:

... Krebserregend - oh je, dass muss weg. Nichts ahnend, dass Sonnenstrahlen von der IARC in der gleichen Kategorie einsortiert sind, wie G.


Äh... Nein.
Sonnenstrahlen sind nachweislich bereits ab einer rel. geringen Dosis Karzinogen.
Sonnenstrahlen stehen mit Druckerschwärze in einer Kategorie... und diese wird um den Faktor 500 höher angesetzt als die, in der G steht.... (Stand meiner Info... kann sich aber natürlich was geändert haben).
G steht nur unter sehr schwachem Verdacht. Übrigens steht so ziemlich alles in der Kategorie wie G... außer die Dinge, denen es nachgewiesen wurde.
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Wir werden die Begrifflichkeit "benachteiligte Gebiete" zukünftig evtl. neu definieren müssen..


Die größten Nachteile haben wir in Deutschland zum einen Durch die Struktur (Süden) und durch die Politik.
d.h. Deutschland ist aus landwirtschaftlicher Sicht innerhalb der EU als benachteiligtes gebiet zu betrachten.... und der Süden doppelt.
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@ Notill #
Dass der Süden eine schlechte Agrarpolitik haben soll, kann ich nicht glauben. Die Höfe in Bayern sehen doch top aus.
Und Schmidt ist ja nun wirklich ein echter Held.
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Die Sozialpflichtigkeit münzt der Staat ja gern um in Steuer- bzw. Abgabenpflicht. Während Grund und Boden allein schon durch das Eigentumsrecht daran zur Steuerpflicht führt, führen die anderen Eigentümer (Aktien/Kapital) erst bei Gewinnerzielung zu einer Steuerpflicht.

Das ist jetzt aber total verallgemeinert.
Wir haben in Deutschland gute Klimabedingungen, und die finanzstarke Konsumenten direkt vor der Haustür. .
Wenn der Traktor dann auf dem Feld nicht mehr wenden kann, darf man auch mal eine Nummer kleiner fahren.
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@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

.
Wenn der Traktor dann auf dem Feld nicht mehr wenden kann, darf man auch mal eine Nummer kleiner fahren.


Nöö, dann ist das Feld zu klein und man(n) kauft sich ein größeres.
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Das ist jetzt aber total verallgemeinert.
Wir haben in Deutschland gute Klimabedingungen, und die finanzstarke Konsumenten direkt vor der Haustür. .
Wenn der Traktor dann auf dem Feld nicht mehr wenden kann, darf man auch mal eine Nummer kleiner fahren.


Mir erschließt sich kein Zusammenhang zwischen der Größe des Schleppers und der Möglichkeit, ihn auf dem Acker zu wenden. Mag sein, dass im Süden die normale Schlaggröße für ein solches Wendemanöver nicht ausreicht. Hier haben wir damit allerdings keine Probleme. Mir ging es auch nur darum, dass die bisher zu Grunde gelegten Parameter, für die Anerkennung als "benachteiligtes Gebiet", nicht mehr aktuell sind. Bodenbürtige Nachteile werden schon über den Wert/Kaufpreis ausgeglichen. Wozu dann noch Sonderkohle? Wenn ich für 1 ha Boden mit 80Bp, 4 ha flachgründigen Acker auf Kalkstein bekommen kann, könnte ich auch so schon die 4-fache Förderung beziehen. Wenn ich meine ackerbauliche Nutzung dann an der begrenzten Leistungsfähigkeit des Bodens ausrichte, bin ich, dem Bördeboden gegenüber, noch im Vorteil. Dagegen ist die Benachteiligung durch klimatische Geschehnisse, schon heute in bestimmten Regionen, wesentlich gravierender. Vielleicht einfach mal über den Bodenseetellerrand hinaus schauen.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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@ Naturwirt #
Naturwirt schrieb:

Dass der Süden eine schlechte Agrarpolitik haben soll, kann ich nicht glauben. Die Höfe in Bayern sehen doch top aus.
Und Schmidt ist ja nun wirklich ein echter Held.


der Hinweis auf den Süden bezog sich auf die Struktur, die Politik auf D
Schmidt hat einmal in seiner Amtszeit Rückrad bewiesen.... das ist mehr als so manch anderer...
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