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System Milch

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Am eindrücklichsten war für mich als zum Schluß der Däne Tränen in den Augen hatte. Und das wegen 2 Cent! Na ja, ehrbare Kaufleute sind rar bei Molkereien.
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... und wenn man bedenkt wie oft es nach oben einen Sprung von 2ct gibt, hat das auch nen gewissen Stellenwert.
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@ Rohana #
In nächster Zeit werden die 2 cent Sprünge wohl eher wieder nach unten gehen!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 01.12.17 um 10:46 Uhr.
@ karlo #
nicht Jammern sondern anpacken !!


Ekosem-Agrar GmbH / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen/Vorläufiges Ergebnis

30.11.2017 / 15:03
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Ekosem-Agrar setzt Expansionskurs in den ersten neun Monaten 2017 fort


Durchschnittliche tägliche Milchleistung bei 780 Tonnen (Vj. 606 Tonnen)
Steigerung der Betriebsleistung auf 160,7 Mio. Euro (Vj. 108,6 Mio. Euro)
Deutliches Umsatzplus von 58 % auf 125,2 Mio. Euro (Vj. 79,0 Mio. Euro)
Ausweitung der eigenen Verarbeitungskapazitäten durch Übernahmen

Walldorf, 30. November 2017 - Die Ekosem-Agrar GmbH, deutsche Holdinggesellschaft der auf Milchproduktion in Russland ausgerichteten Unternehmensgruppe Ekoniva, ist auch in den ersten neun Monaten 2017 auf Basis vorläufiger Zahlen deutlich gewachsen. Per Ende September 2017 vergrößerte die Gesellschaft ihre Milchkuhherde um rund 31 % auf 35.440 Tiere (Vj. 27.100 Tiere). Die Milchproduktion erhöhte sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres von 166.000 Tonnen um gut 28 % auf 213.000 Tonnen. Neben dem Anstieg der durchschnittlichen täglichen Milchleistung um rund 29 % auf über 780 Tonnen (Vj. 606 Tonnen) profitierte Ekosem-Agrar auch von einem im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Milchpreis, der im Schnitt über 44 Eurocent lag.

Die Betriebsleistung (Umsatz zuzüglich der Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, Wert- und Bestandsveränderung an landwirtschaftlichen Produkten und biologischen Vermögenswerten sowie sonstigen betrieblichen Erträgen) stieg in den ersten neun Monaten auf EUR-Basis um 48 % auf 160,7 Mio. Euro (Vj. 108,6 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse verzeichneten einen Anstieg von 79,0 Mio. Euro um 58 % auf 125,2 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 53,8 Mio. Euro und damit gut 44 % über dem Vorjahreswert von 37,3 Mio. Euro. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von über 33 %. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg auf 35,7 Mio. Euro (Vj. 24,3 Mio. Euro); die EBIT-Marge lag bei 22 %.

Die Erntesaison 2017 entwickelt sich zufriedenstellend. Bislang wurden ca. 844.000 Tonnen Futter geerntet. Damit ist die Versorgung der Herde bis zur nächsten Ernte sichergestellt. Während der kühle Sommer für die Entwicklung von Soja, Mais und Sonnenblumen eher abträglich war, erzielte die Weizenernte in weiten Teilen Russlands Rekordergebnisse. Mit 155.670 Tonnen Weizen lag auch die Ernte von Ekosem-Agrar deutlich über dem Vorjahresniveau (ca. 105.000 Tonnen).

Stefan Dürr, Hauptgesellschafter und Geschäftsführer der Ekosem-Agrar GmbH: "Mit unseren Ernteergebnissen sind wir im Großen und Ganzen zufrieden. Eine mengenmäßig sehr gute Ernte hat aber auch ihre Kehrseite. So wirkt sich das Überangebot an Weizen - nicht nur in Russland, sondern auch auf dem Weltmarkt - dämpfend auf die Preise aus. Insgesamt sind wir weiterhin zuversichtlich die für das Geschäftsjahr 2017 gesteckten Ziele zu erreichen."

Auch der Ausbau der Milchverarbeitung schreitet voran. Nach der Übernahme einer Molkerei im Oktober in der Region Kaluga hat die Gruppe Ende November eine weitere Molkerei in der Region Woronesch übernommen. Mit diesen beiden Investitionen steigt die Verarbeitungskapazität des Unternehmens von 40 Tonnen (31.12.2016) auf 390 Tonnen pro Tag.

"Mit unserer eigenen Milchverarbeitung können wir flexibler auf Schwankungen am Rohmilchmarkt reagieren und so unsere Verhandlungsposition gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel zusätzlich stärken," so Stefan Dürr weiter.

Die Vermögenswerte der Ekosem-Gruppe beliefen sich zum 30. September 2017 auf 717,5 Mio. Euro (31.12.2016: 615,1 Mio. Euro).


Hier gibts einen Bericht über Ekosem auf Arte

[www.ekosem-agrar.de]

Über Ekosem-Agrar

Die Ekosem-Agrar GmbH, Walldorf, ist die deutsche Holdinggesellschaft der Ekoniva Gruppe, eines der größten russischen Agrarunternehmen. Mit einem Bestand von aktuell über 89.620 Rindern (davon ca. 39.400 Milchkühe) und einer durchschnittlichen Milchleistung von über 900 Tonnen pro Tag ist die Gesellschaft größter Milchproduzent des Landes. Die Gruppe verfügt über eine landwirtschaftliche Nutzfläche von rund 248.000 Hektar und zählt darüber hinaus zu den führenden Saatgutherstellern Russlands. Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens ist Stefan Dürr, der seit Ende der 1980er Jahre in der russischen Landwirtschaft aktiv ist und deren Modernisierung in den letzten zwei Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt hat. Für seine Verdienste um den deutsch-russischen Agrar-Dialog wurde er 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Unternehmensgruppe ist mit rund 5.000 Mitarbeitern an sieben Standorten in sechs Regionen in Russland vertreten. Ekosem-Agrar hat im Geschäftsjahr 2016 eine Betriebsleistung von 149,2 Mio. Euro und ein EBIT von 31,9 Mio. Euro erwirtschaftet. Weitere Informationen unter: www.ekosem-agrar.de

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OK, wieviele solcher Betriebe bräuchte man dann noch um die gesamte deutsche Milchmenge
zu melken?
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Die Frage müßte heißen, wie bekommt man die Fläche für so einen Koloss.
Das war nur möglich durch die Enteignung der Bauern unter den Sowjets, und die Auflösung der Kolchosen nach "the wind of change."
Glückwunsch an Dürr, den Austauschpraktikant der´s gepackt hat,
bei uns im Osten gibt es im kleineren Format ja auch Beispiele.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Das läuft aber in anderen Bereichen genauso! Gesellschaftliche Zielvorgabe ist das sicher nicht, aber wirtschaftliche Realität!


Wenn es nicht gesellschaftliche Zielvorgabe ist, warum verlassen wir nicht unsere landwirtschaftliche Wagenburg und versuchen zusammen mit der Gesellschaft diese Abläufe zu verändern ?
Warum wehren wir uns ständig gegen die Gesellschaft ? Warum reiben wir uns lieber gegenseitig auf um im Strukturwandel, im Wettbewerb auf dem Weltmarkt eine Runde weiter zu kommen als der Nachbar ?
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Weil jede gesellschaftliche Zielgabe den Strukturwandel weiter beschleunigt.
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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Weil jede gesellschaftliche Zielgabe den Strukturwandel weiter beschleunigt.
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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@ Miche #
Wenn man an den vorreitern erkennenkann, das aus gesellschaftlichen Zielvorgaben auch wirtschaftliche Realität wird, kommt der Wandel ganz schnell.
Solange man aber gesellschaftliche zielvirgaben nur auf dem Rücken anderer austragen will, sollte man dieses spielfeld auch eingefleischten überzeugungstätern überlassen, und nicht diesen auch noch das leben schwerer machen.
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