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Haus, Hof, Familie und Büro
Forum: Haus, Hof, Familie und Büro
Über den Hofhund bis zum Leben auf dem Land.

Wann droht Gewerbe - schädliche und unschädliche Arbeiten

@ Kasparow #
Das sehe ich genauso. Ich bin auch der Meinung, daß kein anderer Betriebszweig in der Landwirtschaft so rund läuft, wie Biogas. Das mit dem Pachtkrieg sehe ich genauso, aber ich möchte hier keinen Betriebszweig ausnehmen, es sind (fast) alle gleich (schlecht).
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@ Darky #
Darky schrieb:

Deshalb will ih die gewerblichkeit eben vermeiden... dazu ist es jetzt wichtig zu wissen was so noch in den "Topf" reingerechnet wird....


Du wirst um eine konkrete verbindliche Aussage deines Steuerberaters nicht herum kommen. Hier gibt es höchstens Anregungen.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ Kasparow #
Kasparow schrieb:

Diese Ansage kann ich bei den mir bekannten Anlagen nicht bestätigen . Ich habe das Gefühl 3 von 4 laufen TOP . Das schreibe ich als eher Kritiker von Anlagen wie sie der Staat wollte .

Eine weiss ich , dem Größenwahn geschuldet , man braucht 200 ha und hat nur unter 20 Eigentum. Details wie befahrbare Böden und nachhaltiger Ackerbau und insgesamt das Umgehen mit Feld und Verpächter lassen schwer zu wünschen übrig . Dies führté und führt zu Pachtverlust mit Folgen wie persönliche Bedrohungen , Belügung , Diebstahl ... mit miesen Tricks wird versucht Fläche zu halten , den Abgang hinauszuzögern , und neue zu bekommen.
Dieses Programm hätte an ein Minimum an Eigentumsfläche , sowie an min. Viehhaltung gekoppelt gehört .


Die Anlagen die in direkter konkurenz zu mir stehen haben alle unter 10% Eigenflächen...
Sicher ist momentan nirgends wirklich Musik drinnen... aber eine BGA mit über 10km Einzugsgebiet ohne Wärmekonzept... wie soll sich sowas rechnen?
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Nur mal zum drüber nachdenken.
Wenn sich ein betrieb nur rechnet weil man viel eigentum hat, rechnet sich dann das bewirtschaften dessen, oder viel mehr das was man in die wiege gelegt bekommen hat?
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@ Notill #
Notill schrieb:

Die Anlagen die in direkter konkurenz zu mir stehen haben alle unter 10% Eigenflächen...
Ja genau , 10 % Eigenfläche ... das ist doch lächerlich und ganz klar dass die anderen 90 % irgendwo her gekämpft werden müssen . Jetzt die neue Düngeverordnung , ein weiteres Höfeaufgeben .....Flächen werden frei zuhauf , reicht das dann ? Oder werden neue Biogasanlagen aufgelegt ? Oder pflegen wir nur noch Flächen ?
Vielleicht bekommt man den Pacht in paar jahren wieder hinher geworfen ...wer weiss das schon

[/quote]Sicher ist momentan nirgends wirklich Musik drinnen... aber eine BGA mit über 10km Einzugsgebiet ohne Wärmekonzept... wie soll sich sowas rechnen?[/quote]
Ich kenne keine BGA ohne Wärme nutzung , wusste gar nicht dass es das gibt
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ 240236 #
240236 schrieb:

Das mit dem Pachtkrieg sehe ich genauso, aber ich möchte hier keinen Betriebszweig ausnehmen, es sind (fast) alle gleich (schlecht).


Doch ich nehme die anderen aus , die geben halt auf kurz oder lang auf . Die BGA hat ja 1 - 3 Mio investiert , die geben nicht auf , die suchen mit allen Mitteln !
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ nurich #
nurich schrieb:

Nur mal zum drüber nachdenken.
Wenn sich ein betrieb nur rechnet weil man viel eigentum hat, rechnet sich dann das bewirtschaften dessen, oder viel mehr das was man in die wiege gelegt bekommen hat?


Da kommt der Unterschied zwischen realen und Opportunitätskosten zum Tragen. In der Kalkulation ist es einerlei ob ich Eigentumsflächen habe oder Pachtflächen. In der Realität ist es ein Riesenunterschied.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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Im Schnitt, ist jede 4. BG-Anlage nicht mehr im Besitz des Erbauers. Wieviel fremdes Kapital schon in den restlichen Anlagen steckt, ist fraglich.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ DWEWT #
Da hast du schon recht, mir geht es auch nur um die ewige laier, wie man mit nur geringem eigemtumsanteil einen betrieb aufbauen kann.
Hier im realteilungsgebiet dürfte es ortschaftsweise keine Landwirte mehr geben. Da die Eigentumsflächen oft nur im einstelligen bis unteren 2stelligen Bereich sind. Und die pachtpreise durch Wasserschutzgebiet und Tierhaltung auch nicht im unteren Bereich anzusetzen sind.
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@ Kasparow #
Bei so manchen Kuhbauern hat der Laufstall auch fast 1 Mio € gekostet, der gibt auch nicht so schnell auf.

Viele sehen halt den nächsten Betrieb als Feind und nicht als Berufskollege.
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