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Haus, Hof, Familie und Büro
Forum: Haus, Hof, Familie und Büro
Über den Hofhund bis zum Leben auf dem Land.

Schaufelfräse

@ Kasparow #
Kasparow schrieb:

Dann darf man gespannt sein wie lange die Lager der umgebauten Lely das mitmachen. Dann auch die Trag bzw Stützeisen der Walze , die müssen ja dann viel mehr tragen , da die Egge in den Boden möchte .


Das seh ich nicht so dramatisch. Es treten auch bei geraden Zinken axiale Kräfte auf die Lager der Kreiselwellen auf, wenn auch in die andere Richtung. Auch die Stützwalze dürfte nicht übermäßig belastet werden. Es werden ja auch bei entsprechender Walzengröße Baumaschinen aufgesattelt. Der Anstellwinkel der Messer darf natürlich nicht zu groß sein.Eine Kreiselegge ist auch kein Grubber- oder Pflugersatz.

Ein anderes Problem dürfte die Länge und die Breite der Schneiden sein, da sie in den Nachbarkreisel greifen.
Wie sieht es dabei mit dem Durchgang aus? Was ist, wenn Quecken vorhanden sind? Werden die Kreisel dabei zu "Zwirnspulen"?
Es gibt durchaus einige offene Fragen. Vielleicht ist es Echi einen Versuch wert.
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@ Blasius #
Blasius schrieb:

Das seh ich nicht so dramatisch. Es treten auch bei geraden Zinken axiale Kräfte auf die Lager der Kreiselwellen auf, wenn auch in die andere Richtung. Auch die Stützwalze dürfte nicht übermäßig belastet werden. Es werden ja auch bei entsprechender Walzengröße Baumaschinen aufgesattelt. Der Anstellwinkel der Messer darf natürlich nicht zu groß sein.Eine Kreiselegge ist auch kein Grubber- oder Pflugersatz.

Ein anderes Problem dürfte die Länge und die Breite der Schneiden sein, da sie in den Nachbarkreisel greifen.
Wie sieht es dabei mit dem Durchgang aus? Was ist, wenn Quecken vorhanden sind? Werden die Kreisel dabei zu "Zwirnspulen"?
Es gibt durchaus einige offene Fragen. Vielleicht ist es Echi einen Versuch wert.


Wenn er eine KE hat die für 200 Pferdchen ausgelegt ist und er nur 100 davor hat wird das nicht so schlimm sein, hat er eine die für 150 Pferdchen ausgelegt ist und er die auch davor hat , dann wird es enger und das Problem rückt näher .
Ich könnte mir auch vorstellen dass mit den modifizierten Zinken der Kraftbedarf im Quadrat ansteigt . Trotzdem insgesamt sehr interessant , wenn auch bei mir aus anderen Gründen .
Thema Steine ; Wenngleich auch nicht viele , aber stellenweise gibt es die . Was gibt wohl nach wenn sich ein Stein zwischen den aufgeschweissten Zinken klemmt ?

Ich denke mal wenn man an einer KE die Hauptlager der Kreisel wechseln muss , dann dürfte das einem Totalschaden gleich kommen und sich wohl nicht mehr rentieren. Kann das wer bestätigen oder dementieren ?
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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So dramatisch würde ich das jetzt nicht sehen. Bei unserer Rabe HKE sind ganz
normale Kegelrollenlager verbaut und auch gar nicht so aufwändig zu wechseln.
Hab zwar noch kein Lager wechseln müssen, aber den Simmenring zur Abdichtung
schon an sechs Kreisel.
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@ Blasius #
Hallo Blasius,
so einfach ist das nicht mit dem selber bauen. Denn alte Eggenzinken habe ich noch keine, ich hab die Lely erst 2 Jahre. Dann sind die Lelyzinken rund, was das Anschweißen schwieriger macht. Auch weiß ich nicht in welcher Höhe die Teile gehören u. ob es mit dem Anschweißen alleine schon getan ist, ob die Zinkenform nicht doch anders sein muß. Viele Unbekannte an denen alles scheitern kann. Da ist ein ausgereifter Umbausatz einfacher.

Gruß
Echi
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@ Echi #
Hallo Echi,

ein Umbausatz für 3000 Euro ist schon happig. Warum kupferst du nicht ab? Ein zweibalkiger Frontgrubber mit flachgestellten Flügel- oder Gänsefußscharen könnte die gleiche Arbeit erledigen. Der Bearbeitungshorizont der Kreiselegge könnte unterfahren werden und die Kreiselegge würde weniger belastet.

Oder du nimmst doch den guten alten Wuchsstoff. Dein Problem und das deiner Nachbarn wären innerhalb weniger Stunden zwar nicht gelöst, aber entschärft.
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#
Wuchstoff als Bio? und ein zweibalkiger Grubber erfüllt seine
Anforderungen vor allem im Frühjahr nicht. Wenn dann müsste es ein sogenannter
mehrbalkiger Feingrubber mit Gänsefußscharen sein, der sich auch exakt in der
Tiefe führen lässt. Damit dann im zeitlichen Abstand ein paar Mal flott durchfahren.
Aber das wird dann noch teurer wie der Umbausatz.
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Ich sehe da vor allem Schwierigkeiten im Kohlenstoffeintrag beim Schweißen auf geschmiedeten Zinken.... die werden evtl. spröde wie Glas.
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@ Notill #
Es geht! Man muß halt das Material kennen und die passende Elektrode verwenden. Auch etwas Übung und Erfahrung sollte man dazu schon haben.
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@ Blasius #
Blasius schrieb:

Es geht! Man muß halt das Material kennen und die passende Elektrode verwenden. Auch etwas Übung und Erfahrung sollte man dazu schon haben.


es hält sicher, aber was ist bei steinen? ich vermute mal das es dann oberhalb der Schweißnaht abbricht.
Moreni hat einige Jahre getüftelt bis die das hinbekommen haben, und die sind wirklich gut in Sachen Materialkunde
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