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Afrikanische Schweinepest und Saufänge

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Ich liege an der Grenze (200 Meter) zweier Reviere. Habe schon nachgefragt, ob ich von jeden so 40-45 Ha haben kann. Bei deren Reviergröße von 250-300 Ha ist sowas doch möglich. Ich bekomme nicht 1 Ha, so die Antwort. Sie wollen "Ihr" Schalenwild behalten.

Das würde aber bedeuten, du hast schon einen Jagdschein, weil sonst wäre die Frage recht sinnlos!
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@ altilla #
altilla schrieb:

Eigenbejagung ist auch möglich, müssen sich halt ein paar zusammenschliessen, das geht auch.


Wie soll das denn gehen? Entweder jeder Eigentümer erfüllt die Voraussetzungen für die Einrichtung einer Eigenjagd oder es bleibt nur der Weg über die Jagdgenossenschaften. Zunächst mal gehören alle Flächen in die Zuständigkeit der örtlichen Jagdgenossenschaft. Wer die Voraussetzungen erfüllt, diese werden von der UJB geprüft, kann die Einrichtung einer EJ anzeigen. Dass sich da 3 Eigentümer zusammenschließen weil sie dann die geforderte Mindestgröße für eine EJ erreichen, ist in D. nicht möglich. Das ist auch gut so!
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ altilla #
altilla schrieb:

Warum so umständlich??? Jägerprüfung? Brauchts nicht!
Schnellkurs zum Wildschweinjagdrecht, Schiessübungen und nach einem Tag Lehrgang werden die Bauern auf die Schweine losgelassen. Dürfen halt dann nichts anderes schiessen, als Wildschweine!


nur werden die nicht von ihren "Fuhrpark" absteigen und die Ställe verlassen. Rechnet sich betriebswirtschaftlich nicht. Gibt ja Jäger, die Schweine hegen und füttern und noch Geld mitbringen. Da machen sie ein wenig Sturm im Wasserglas und danach ist alles wieder gut. Ein paar von ihnen bleiben als Kollateralschaden auf der Strecke. Der Staat hilft mit Umlagen und Beihilfen. Wie bei jeder Krise Verlierer und Gewinner.
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Wie soll das denn gehen? Entweder jeder Eigentümer erfüllt die Voraussetzungen für die Einrichtung einer Eigenjagd oder es bleibt nur der Weg über die Jagdgenossenschaften. Zunächst mal gehören alle Flächen in die Zuständigkeit der örtlichen Jagdgenossenschaft. Wer die Voraussetzungen erfüllt, diese werden von der UJB geprüft, kann die Einrichtung einer EJ anzeigen. Dass sich da 3 Eigentümer zusammenschließen weil sie dann die geforderte Mindestgröße für eine EJ erreichen, ist in D. nicht möglich. Das ist auch gut so!


müssen ja nicht verpachten. GJR kann Eigenbewirtschaftung machen und Eigenverantwortung (!) übernehmen.
Ist aber unbequem.
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@ DWEWT #
Wie soll das denn gehen? Entweder jeder Eigentümer erfüllt die Voraussetzungen für die Einrichtung einer Eigenjagd oder es bleibt nur der Weg über die Jagdgenossenschaften. Zunächst mal gehören alle Flächen in die Zuständigkeit der örtlichen Jagdgenossenschaft. Wer die Voraussetzungen erfüllt, diese werden von der UJB geprüft, kann die Einrichtung einer EJ anzeigen. Dass sich da 3 Eigentümer zusammenschließen weil sie dann die geforderte Mindestgröße für eine EJ erreichen, ist in D. nicht möglich. Das ist auch gut so!

Du hast mich falsch verstanden.
Für eine Eigenbejagung brauchst du am besten einige Eigentümer, die den Jagdschein haben und das machen wollen. Diese können dann über die Jagdgenossenschaft eine Eigenbejagung eines Jagdbogens durchführen, im Bedarfsfall kannst du sogar einen kleineren Jagdbogen abtrennen.
Eigenbejagung mit einem "angestellten Jäger", der nicht Eigentümer ist, kenne ich zwar auch, aber so weit ich weiss, sind die nicht glücklich darüber.
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Nach einer Mitteilung der Medien, verlangt der DBV den Abschuss von 70% des Schwarzwildes, incl. Abschuss von führenden Sauen. Zu den entsprechenden Beiträge in den Fernsehnachrichten, werden Aufnahmen von sich frei bewegenden SW-Rotten in der Natur und aufgestallten Mastschweinen auf Spaltenboden gezeigt. Welcher landwirtschaftsfremde/landwirtschaftskritische Fernsehzuschauer würde dieser Forderung wohl zustimmen? Auf der einen Seite das SW in idyllischer Natur und auf der anderen Seite die wirklich nicht attraktiven Bilder einer ziemlich vollen Schweinebucht. Da könnte so manchem Zuschauer der Gedanke kommen, dass mit dem Ausbruch der Seuche, hier bei uns, diese Schweinehaltung ein Ende finden könnte. Auf der anderen Seite fragen sich wohl viele, müssen wir hier eine Produktion von Schweinefleisch, mit den bekannten Folgen, hinnehmen, um dieses Fleisch zu exportieren, nur damit die Betriebe, die sich auf dieses System eingestellt haben, existieren können? Ich habe da so meine Zweifel!
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ DWEWT #
Genau darum sind ja die ganzen landwirtschaftsfeindlichen Unternehmen... äh... naturschutzverbände.... gegen den Abschuss..... und die steuern ja auch unsere Medien...
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.01.18 um 12:33 Uhr.
@ DWEWT #
Hallo DWET!
Und hat der DBV auch gesagt, wie und wer die 70% Reduzierung vom Schwarzwild erledigt? Bis jetzt ist der Bestand permanent gewachsen. Also müßten für 70%tige Reduzierung drastische Maßnahmen ergriffen werden. Los DBV auf den Tisch mit der Strategie!! Oder doch nur wieder leere Phrasen, um Aktionismus vorzutäuschen?
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Der DBV sollte erst einmal zusehen, dass seine Schweine haltenden Betriebe sich aktiv an der Reduzierung von Risiken beteiligen. Das kann, in diesem Fall, durch Unterstützung der SW-Jagd geschehen, das kann aber auch so geschehen, dass man die Mitglieder zur eigenen aktiven Jagd anhält. Wer beides nicht macht, sollte sich aktuell mit Forderungen in Richtung Jagd sehr bedeckt halten!
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ Notill #
Notill schrieb:

Genau darum sind ja die ganzen landwirtschaftsfeindlichen Unternehmen... äh... naturschutzverbände.... gegen den Abschuss..... und die steuern ja auch unsere Medien...


Das Problem der zu hohen SW-Populationen ist kein aktuelles Problem! Schon seit Jahren wird darauf hingewiesen. Die Politik hat bis heute geschlafen! Jetzt, mit z.B. dem Abschuss führender Sauen, über das Ziel hinauszuschießen, ist inakzeptabel! NGO´s die sich dagegen auflehnen, haben absolut recht. Wenn die Jagd diese Möglichkeit umsetzt, macht sie sich, für große Teile der Gesellschaft, zum Buhmann.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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