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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Die größten Pleitegeier pachten am teuersten!!

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Die größten Pleitegeier pachten am teuersten!!
Ist das bei euch auch so, das die Betriebe die Liquiditätsbeihilfe beantragt und bekommen haben am Pachtmarkt die größten Preistreiber mit sind.

Wie Pleite muß ein Betrieb sein, damit er Trotz Biogasanlage solche eine Beihilfe bewilligt bekommen hat, Biogasertrag bzw. Strom blieb ja gleich nur der Milchpreis viel, wenn da ein Betrieb schon in Liquiditätsengpässe ( gleichzusetzen mit Zahlungsunfähigkeit) gerät?
Trotzdem sind es genau diese Betriebe ( etwa 10 im ganzen Landkreis ) die unrealistisch hohe Pachtpreise bieten und anderen die Flächen auspachten .

Es ist sehr traurig, das die Verpächter die ja alles so genau wissen was man an Prämien bekommt, sich darüber nicht informieren wie die Finanzielle Lage des pachtwilligen Betriebes ist. Für 2016 steht auch diese " Pleitegeierförderung" für jeden einsehbar im Internet! Lest bitte nicht nur den Gesamtbetrag sondern auch wofür dieses Geld geflossen ist!

Beschreibung der Agrarfördermaßnahme:
Ziel der Maßnahme war es, Landwirte, die aufgrund der angespannten Marktlage in Liquiditätsengpässe geraten waren, von ihren Kreditkosten zu entlasten. Antragsberechtigt waren Milch- und Fleischerzeuger, die zur Sicherung ihrer Liquidität ein Darlehen aufgenommen hatten und einen Preisrückgang für ihre Produktion von 19 Prozent nachweisen konnten.

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@ 2011 #
2011 schrieb:

Ist das bei euch auch so, das die Betriebe die Liquiditätsbeihilfe beantragt und bekommen haben am Pachtmarkt die größten Preistreiber mit sind.

Wie Pleite muß ein Betrieb sein, damit er Trotz Biogasanlage solche eine Beihilfe bewilligt bekommen hat, Biogasertrag bzw. Strom blieb ja gleich nur der Milchpreis viel, wenn da ein Betrieb schon in Liquiditätsengpässe ( gleichzusetzen mit Zahlungsunfähigkeit) gerät?
Trotzdem sind es genau diese Betriebe ( etwa 10 im ganzen Landkreis ) die unrealistisch hohe Pachtpreise bieten und anderen die Flächen auspachten .

Es ist sehr traurig, das die Verpächter die ja alles so genau wissen was man an Prämien bekommt, sich darüber nicht informieren wie die Finanzielle Lage des pachtwilligen Betriebes ist. Für 2016 steht auch diese " Pleitegeierförderung" für jeden einsehbar im Internet! Lest bitte nicht nur den Gesamtbetrag sondern auch wofür dieses Geld geflossen ist!

Beschreibung der Agrarfördermaßnahme:
Ziel der Maßnahme war es, Landwirte, die aufgrund der angespannten Marktlage in Liquiditätsengpässe geraten waren, von ihren Kreditkosten zu entlasten. Antragsberechtigt waren Milch- und Fleischerzeuger, die zur Sicherung ihrer Liquidität ein Darlehen aufgenommen hatten und einen Preisrückgang für ihre Produktion von 19 Prozent nachweisen konnten.


Die wird es immer geben.....ist bei uns so ähnlich....da wird gepachtet um jeden Preis, Hauptsache der 150tsd. Vario hat Arbeit, bzw......man kann Traktorfahren ohne Ende......die Dummen sterben nicht aus.....lieber kauf ich mir Futter, als dass ich über das, mir gesetzte Limit zahle.....für gutes Feld.....Wiesen schmeissen sie hier einem nach.
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Ich weis nicht wie es hier aussieht. Aber vermutlich wird es auch hier solche verzweiflungstaten geben. Grundlos waren solche Betriebe sicher nicht auf eine Liquiditätshilfe angewiesen, auch wenn die Ursachen vielseitig sein können.
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Die Liquiditätsbeihilfe haben nicht wenige für Wachstum verwendet, da der Effektivzins teilweise sogar negativ war. Den wirklich klammen hat es nicht viel gebracht, da die Laufzeiten gedeckelt waren um für wirkliche Entlastung zu sorgen.

Ansonsten: wenn die Pachten wirklich zu hoch sind regelt sich das mit der Zeit eh von selbst. Aber was man so hört gibt es schon eine Diskrepanz teilweise zwischen dem was vereinbart wird und dann wirklich gezahlt wird. Macht nur leider den Rest vom Landkreis auch narrisch.
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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Die Betriebe die, die Liquiditätshilfe beantragt haben, mussten nicht unbedingt finanzielle
Probleme haben Sie mussten halt ein Darlehen aufnehmen und das war insgesamt
gesehen richtig interessant und eben nachweisen das die Verkauspreise um mind. 19 %
eingebrochen waren. Mein Bänker sagte damals: "Die die Liquiditätshilfe wirklich gebraucht
hätten, haben keine mehr bekommen, weil eben schon alles ausgereizt war."
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@ 2011 #
2011 schrieb:

Es ist sehr traurig, das die Verpächter die ja alles so genau wissen was man an Prämien bekommt, sich darüber nicht informieren wie die Finanzielle Lage des pachtwilligen Betriebes ist. Für 2016 steht auch diese " Pleitegeierförderung" für jeden einsehbar im Internet! Lest bitte nicht nur den Gesamtbetrag sondern auch wofür dieses Geld geflossen ist!


Wenn dem so ist, dann stehen die Flächen doch schon bald wieder für eine Neuverpachtung zur Verfügung. Oder gilt doch der Spruch: "Totgesagte leben länger"? Oder dauert das Leben der anderen Betriebe doch noch zu lange, weil man selbst dringendst auf die Flächen angewiesen ist? In welcher Situation muss man sein, wenn man sich so über andere Betriebe äußert?
Nachdem es, im Berufsstand, einen erheblichen Widerstand gegen die Veröffentlichung der ldw. Förderung gegeben hatte, gehen jetzt wohl die "Kollegen" her und werten die veröffentlichten Daten dahingehend aus, dass sie sich Klarheit über das mögliche Ende anderer Betriebe verschaffen. Damit ist es den Machern der Veröffentlichung ganz offensichtlich gelungen, die Spaltung des Berufsstandes weiter voran zu treiben. Ich jedenfalls werde mich nicht über die Zuwendungen an andere Betriebe informieren. Wer das macht und sich gleichzeitig gegen die Veröffentlichung wendet, ist ein mieses Schw.... .
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Wenn dem so ist, dann stehen die Flächen doch schon bald wieder für eine Neuverpachtung zur Verfügung. Oder gilt doch der Spruch: "Totgesagte leben länger"? Oder dauert das Leben der anderen Betriebe doch noch zu lange, weil man selbst dringendst auf die Flächen angewiesen ist? In welcher Situation muss man sein, wenn man sich so über andere Betriebe äußert?
Nachdem es, im Berufsstand, einen erheblichen Widerstand gegen die Veröffentlichung der ldw. Förderung gegeben hatte, gehen jetzt wohl die "Kollegen" her und werten die veröffentlichten Daten dahingehend aus, dass sie sich Klarheit über das mögliche Ende anderer Betriebe verschaffen. Damit ist es den Machern der Veröffentlichung ganz offensichtlich gelungen, die Spaltung des Berufsstandes weiter voran zu treiben. Ich jedenfalls werde mich nicht über die Zuwendungen an andere Betriebe informieren. Wer das macht und sich gleichzeitig gegen die Veröffentlichung wendet, ist ein mieses Schw.... .


Ich habe noch nie im I-Net nach dieser Veröffentlichung geschaut, interessiert mich überhaupt nicht, was andere bekommen......vorgehalten wurde es mir nicht von Kollegen, sondern von ehemaligen Landwirten, und/oder deren Nachkommen, die glauben, ihr Flächen über den Pachtpreis vergolden zu müssen.
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@ Kartoffelbluete #
Also investitionsmotivation unter dem Deckmantel der liquiditätshilfe?

Ob dies nicht ein bärendienst an der Landwirtschaft ist? Wie rechtfertigt man solche Geschenke vor dem Verbraucher?

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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Wenn dem so ist, dann stehen die Flächen doch schon bald wieder für eine Neuverpachtung zur Verfügung. Oder gilt doch der Spruch: "Totgesagte leben länger"? Oder dauert das Leben der anderen Betriebe doch noch zu lange, weil man selbst dringendst auf die Flächen angewiesen ist? In welcher Situation muss man sein, wenn man sich so über andere Betriebe äußert?
Nachdem es, im Berufsstand, einen erheblichen Widerstand gegen die Veröffentlichung der ldw. Förderung gegeben hatte, gehen jetzt wohl die "Kollegen" her und werten die veröffentlichten Daten dahingehend aus, dass sie sich Klarheit über das mögliche Ende anderer Betriebe verschaffen. Damit ist es den Machern der Veröffentlichung ganz offensichtlich gelungen, die Spaltung des Berufsstandes weiter voran zu treiben. Ich jedenfalls werde mich nicht über die Zuwendungen an andere Betriebe informieren. Wer das macht und sich gleichzeitig gegen die Veröffentlichung wendet, ist ein mieses Schw.... .

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@ 2011 #
2011 schrieb:

Ist das bei euch auch so, das die Betriebe die Liquiditätsbeihilfe beantragt und bekommen haben am Pachtmarkt die größten Preistreiber mit sind.

Wie Pleite muß ein Betrieb sein, damit er Trotz Biogasanlage solche eine Beihilfe bewilligt bekommen hat, Biogasertrag bzw. Strom blieb ja gleich nur der Milchpreis viel, wenn da ein Betrieb schon in Liquiditätsengpässe ( gleichzusetzen mit Zahlungsunfähigkeit) gerät?
Trotzdem sind es genau diese Betriebe ( etwa 10 im ganzen Landkreis ) die unrealistisch hohe Pachtpreise bieten und anderen die Flächen auspachten .

Es ist sehr traurig, das die Verpächter die ja alles so genau wissen was man an Prämien bekommt, sich darüber nicht informieren wie die Finanzielle Lage des pachtwilligen Betriebes ist. Für 2016 steht auch diese " Pleitegeierförderung" für jeden einsehbar im Internet! Lest bitte nicht nur den Gesamtbetrag sondern auch wofür dieses Geld geflossen ist!

Beschreibung der Agrarfördermaßnahme:
Ziel der Maßnahme war es, Landwirte, die aufgrund der angespannten Marktlage in Liquiditätsengpässe geraten waren, von ihren Kreditkosten zu entlasten. Antragsberechtigt waren Milch- und Fleischerzeuger, die zur Sicherung ihrer Liquidität ein Darlehen aufgenommen hatten und einen Preisrückgang für ihre Produktion von 19 Prozent nachweisen konnten.


Du machst Dir einfach zu viele unnütze Gedanken über Dinge die Du nicht verantworten mußt.
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