Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Preise, Verbraucher, Handel und Politik
1258 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Die größten Pleitegeier pachten am teuersten!!

@ Ali #
Ali schrieb:

Du rechnest irgendwie nicht richtig! Meine Pachtpreise, die ich zahlen muß, stehen fest, da muß ich nicht verschiedene Höhen rechnen. Wenn sich Pachtflächen nicht mehr im gesamten Betriebskonzept rechnen muß man geordneten Rückzug antreten.



Wieso stehen deine Pachtpreise fest ! Höchstens für den Zeitraum der Vertragsdauer dann kommen ja erst die Probleme die wir haben, weil die Preise explodieren und oft nur noch einjährige Verträge gemacht werden um weiter zu pokern.
Das war so gemeint, daß er ( der ja kein Pachtland hat) das mal mit verschiedenen Preisen durchrechnen soll bzw. kann, und dann erkennt wo die grenzen liegen bei der es noch möglich ist zurechtzukommen.

Das mit geordneten Rückzug stellst Du Dir etwas einfach vor! Wir hier in unserer Region sind meist Familienbetriebe, da schlägt der Rückzug voll durch auf das Einkommen! Als nächstes fehlen dann die Gülleflächen bzw. Grundfuttergrundlage. Kraftfutter ist ja leicht handelbar das macht weniger Probleme.
Bei Großbetrieben mit Fremd AK wird halt dann 1 oder einige AKs entlassen ( die müssen dann auch wieder Arbeit finden um ihre Familien zu versorgen) und das Betriebsergebnis ist evtl. nicht mal schlechter.
0
 
@ 2011 #
2011 schrieb:

Wieso stehen deine Pachtpreise fest ! Höchstens für den Zeitraum der Vertragsdauer dann kommen ja erst die Probleme die wir haben, weil die Preise explodieren und oft nur noch einjährige Verträge gemacht werden um weiter zu pokern.
...r.


Da hilft nur mitpokern und gewinnen. Man kann auch die Füße still halten und abwarten, Explosionen halten nur kurzfristig, danach mußt Du dann einsammeln gehen.
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 25.12.17 um 12:11 Uhr.
#
Wenn die Mehrheit die Opportunitätskosten ihrer Flächen (+Fam-AK) ansetzen würde wär genug da für alle.

Aber mir egal, Futter kaufen und Gülle abgeben ist stressfreier. :)
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
1
 
@ maxp #
maxp schrieb:

Wenn die Mehrheit die Opportunitätskosten ihrer Flächen (+Fam-AK) ansetzen würde wär genug da für alle.



Da hast du zweifelsfrei recht! Stellt sich nur die Frage nach der Kalkulation der Opportunitätskosten. Eine mögliche Pachteinnahme, kann nicht die alleinige Kalkulationsgröße sein. Ich habe das für die Ackerflächen meines Betriebes mal durchkalkuliert und komme da mal gerade auf die Hälfte der hier üblichen Pachtbeträge. Wenn man dagegen nur die gebotenen Pachten ansetzt, gerät man mit der eigenen Bewirtschaftung leicht ins wirtschaftliche Hintertreffen. Nachhaltigkeit, Nährstoff- und Bodenstrukturerhalt, vielfältige Fruchtfolge und andere wichtige Faktoren, müssen bei einer Höchstpreisverpachtung fast komplett abgehakt werden. Andererseits ist es nicht ganz einfach, Nachhaltigkeitsmaßnahmen monetär zu bewerten. Trotzdem, wenn man sich damit auseinandersetzt, wird einem erst klar, welche Leistungen die Altvorderen diesbezüglich erbracht haben.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
2
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 25.12.17 um 18:13 Uhr.
#
Es wird sich schon in kürze die Spreu vom Weizen trennen. Das nächste Preistief steht in der Tür, dann noch hohe Pachtzahlungen, da ist es schnell vorbei mit den Gewinnen von der Veredelung auf die Fläche zu legen. Diese Betriebe werden in Stereo abgewatscht. Ganz ehrlich, mein Mitleid (für Pächter und Verpächter)hält sich da in Grenzen, da selbst verschuldet.
0
 
@ 0 #
0 schrieb:

Es wird sich schon in kürze die Spreu vom Weizen trennen. Das nächste Preistief steht in der Tür, dann noch hohe Pachtzahlungen, da ist es schnell vorbei mit den Gewinnen von der Veredelung auf die Fläche zu legen. Diese Betriebe werden in Stereo abgewatscht. Ganz ehrlich, mein Mitleid (für Pächter und Verpächter)hält sich da in Grenzen, da selbst verschuldet.


Bis du ein Bibelforscher? die schreiben auch immer vom Weltuntergang
Freu dich nicht zu früh ! alle Welt redet vom Jahrzehnt der Rohstoffe die Weltbevölkerung zählt diese tage 7,47 Milliarden Menschen . Die UNO rechnet für den Zeitraum 2015 bis 2020 mit einem Bevölkerungswachstum von rund 78 Millionen Menschen pro Jahr. Die Vereinten Nationen erwarten 2050 etwa 9,7 Milliarden Menschen auf dem Globus und alle wollen /müssen essen.
0
 
@ micra #
micra schrieb:

Bis du ein Bibelforscher? die schreiben auch immer vom Weltuntergang
Freu dich nicht zu früh ! alle Welt redet vom Jahrzehnt der Rohstoffe die Weltbevölkerung zählt diese tage 7,47 Milliarden Menschen . Die UNO rechnet für den Zeitraum 2015 bis 2020 mit einem Bevölkerungswachstum von rund 78 Millionen Menschen pro Jahr. Die Vereinten Nationen erwarten 2050 etwa 9,7 Milliarden Menschen auf dem Globus und alle wollen /müssen essen.



Die wollen und müssen essen wie Du sagst, aber leider haben die meisten nicht das Geld um sich Nahrungsmittel nach Deutschen Standards die von deutschen Ämtern , Politik , Behörden und Tierschützern,.... überwacht , untersucht, selektiert, ..... sind, sich zu kaufen.
Die Rohstoffpreise bzw. unsere Erzeugnisse werden auf Weltmarktpreisniveau sein, unsere Auflagen die höchsten weltweit und die verarbeitende Industrie und der Handel Kontrolleure verdienen an deutschen Kunden gut, die armen Länder werden sich die teueren deutschen "Erzeugnisse" nicht leisten können
5
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 25.12.17 um 19:20 Uhr.
@ micra #
micra schrieb:

Bis du ein Bibelforscher? die schreiben auch immer vom Weltuntergang
Freu dich nicht zu früh ! alle Welt redet vom Jahrzehnt der Rohstoffe die Weltbevölkerung zählt diese tage 7,47 Milliarden Menschen . Die UNO rechnet für den Zeitraum 2015 bis 2020 mit einem Bevölkerungswachstum von rund 78 Millionen Menschen pro Jahr. Die Vereinten Nationen erwarten 2050 etwa 9,7 Milliarden Menschen auf dem Globus und alle wollen /müssen essen.

Hallo micra!
Ich lese täglich in der Bibel, und versuche nach meinen können sie zu erforschen. Ob ich deswegen ein Bibelforscher bin will ich nicht behaupten. Es dreht sich auch nicht um einen Weltuntergang, sondern um eine neue Welt.
Die Rechnung der UNO würde schon stimmen, würde es sich nicht um die Zukunft handeln. Ganz aus Deiner Rechnung herausgefallen ist, würden alle Menschen jetzt so essen wie die Deutschen, der ganze Planet würde nicht reichen. So kannst Du getrost davon ausgehen, daß es weiterhin viele Menschen gibt, die hungern, und andererseits wir Erzeuger immer noch kurz gehalten werden.
Wenn also bei den Erzeugern (fast) immer auf Kante genäht ist, was für einen Grund gibt es dann bei Pachten Krösus zu spielen?
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 25.12.17 um 19:21 Uhr.
@ micra #
micra schrieb:


Freu dich nicht zu früh ! alle Welt redet vom Jahrzehnt der Rohstoffe die Weltbevölkerung zählt diese tage 7,47 Milliarden Menschen . Die UNO rechnet für den Zeitraum 2015 bis 2020 mit einem Bevölkerungswachstum von rund 78 Millionen Menschen pro Jahr. Die Vereinten Nationen erwarten 2050 etwa 9,7 Milliarden Menschen auf dem Globus und alle wollen /müssen essen.


Das haben "Sie" uns auch schon vorgebetet als die Menschheit aus weit weniger Milliarden bestand
.... auf diese Art von Erfolgsgeschichte kann man getrost pfeifen .
Es gibt viele Gründe aufzugeben und sicherlich genausoviele weiterzumachen und positiv zu denken .
Nur was eine UNO oder FAO uns vorbetet interessiert jetzt mich als Landwirt nicht wirklich ..
0
 
#
micra, das was du schreibst höre ich schon seit 40 Jahre!
und wie sieht die Realität aus. Von allen pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen
gibt es weltweit so riesige Vorräte, das die Erzeugerpreise noch lange am unteren
Limit kratzen. Warum, obwohl es eigentlich noch zu viele gibt die hungern, das hat
2011 schön beschrieben. Ich würde dir raten, unterhalte dich mal mit Michael Horsch,
der mit seiner Technik weltweit unterwegs ist und sieht was noch möglich wäre!
Wir haben weltweit gesehen noch rießige Reserven zur Nahrungsmittelproduktion,
die in Zukunft auch genutzt werden, sobald es sich rechnet.
4
 
Werde Mitglied der Community Landwirtschaft, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang