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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Die größten Pleitegeier pachten am teuersten!!

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@ Alphaab #
Alphaab schrieb:

Das interessiert Dich dann, wenn Deinen Scheiß keiner mehr für Geld nimmt... Also sinkt mit dem Zustand Deiner Fläche/n der Pachtwert Deines Grundes.

Ich kann verstehen, dass die Generation, die nie drauf gewirtschaftet hat keinen Bezug dazu hat. Geld gibt es oftmals eh kaum (in Relation zum Verkaufserlös der Fläche).


In vielen Gegenden steht das Problem nicht, da bist Du nunmal froh, wenn Du überhaupt was gepachtet bekommst. Boden ist nunmal ein arg begrenztes Wirtschaftsgut, vor allem in einem System des ewigen Wachstumszwangs.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör..
Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt.
(W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ DedHoomer #
DedHoomer schrieb:

gut! Das muss man leider auch sagen, das mein Pächter auch da das Land bestellt oder runterholt, egal ob es regnet oder nicht, dementsprechend ist da viel kaputt gefahren...das fällt mir leider auch auf..
Aber was interressiert es mich..da muss er denn ja mit klar kommen.


Stell Dir doch mal vor es würden die Agrarsubventionen wegfallen oder gekürzt, was bei unserer Politischen Lage schnell passieren kann, was glaubst Du, was dann solche Massakrierten Flächen noch wert sind. Momentan lässt sich alles verpachten, das war bei uns vor 20 Jahren ganz anders da blieben die Ertragsarmen Flächen schwer im Wert zurück, und wenn dann noch durch Raubbau ( extreme Maisfruchtfolgen bzw. dauernde Strohabfuhr) der Humusgehalt abfällt und der Boden kein Wasser mehr speichert, wird ohne Prämie keiner mehr für solche Flächen viel Geld zahlen wollen.
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@ 2011 #
2011 schrieb:

Stell Dir doch mal vor es würden die Agrarsubventionen wegfallen oder gekürzt, was bei unserer Politischen Lage schnell passieren kann, was glaubst Du, was dann solche Massakrierten Flächen noch wert sind. Momentan lässt sich alles verpachten, das war bei uns vor 20 Jahren ganz anders da blieben die Ertragsarmen Flächen schwer im Wert zurück, und wenn dann noch durch Raubbau ( extreme Maisfruchtfolgen bzw. dauernde Strohabfuhr) der Humusgehalt abfällt und der Boden kein Wasser mehr speichert, wird ohne Prämie keiner mehr für solche Flächen viel Geld zahlen wollen.

Die Programmoptimierer hätten dann keinen Bedarf mehr, und würden die Lage auf den Pachtmarkt auch noch verschärfen. Wer soll dann noch solche kargen Flächen wieder in fruchtbaren Zustand bringen? Vor allen wenn dann noch ein Bürokratiemonster namens Düngeverortnung zusätzliche Hürden aufbaut?Da müßen die Verpächter jedes Jahr viel Geld in die Hand nehmen, um solche Flächen in Bewirtschaftung zu halten. Die Gier beißt die Hand die sie füttert. Das zählt bei Pächtern/Verpächtern genauso wie im übrigen Leben.
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@ Doptrebo90 #
Dann musst du das nächste mal noch etwas in der Schule beim Thema Betriebswirtschaft aufpassen. Liquiditätsengpass bedeutet ENGPASS und nicht Insolvenz.

Aber ein Liquiditätsengpass kann die Vorstufe zur Insolvenz sein. Die meisten Landwirte haben gute Sicherheiten, aber Grundstücke verkaufen geht auch nur einmal und vermindert die Kreditfähigkeit. Wer nicht aufpasst, dessen Liquiditätsengpass kann der letzte sein...
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@ 2011 #
Ein ex. Kunde von mir ging nach langer Zahlungsunfähigkeit bzw. Liquiditätsmangel nach ca. 8 Monaten nach meinen Titel in die Insolvenz. Ich war dann mit meiner Forderung erst an 36 Stelle, also war er noch länger als die 8 Monate nicht mehr Liquide.

Da kenne ich auch einen Fall, da verging zwischen Liquiditätsmangel und endgültiger Zahlungunfähigkeit fast 2 Jahre... "gerettet" hat ihn anfänglich der BBV, der dann die Insolvenz zum Schaden vieler alter und neuer Lieferanten nochmal um ein gutes Jahr hinauszögern konnte.
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@ Notill #
hier wird das scheinbar allgemein akzeptiert, das jedes Jahr runtergehandelt wird....
erst dem Höchstbietenden verpachten mit möglichst langer Laufzeit... und jedes Jahr wird dann runtergehandelt, weil irgend was nicht gepasst hat....

Mit so einen Versuch braucht mir ein Pächter gar nicht zu kommen. Entweder zahlen oder Fläche zurück geben. Dazwischen gibt es nur Insolvenz... Und im Zweifelsfall ist es besser, jemanden in die Insolvenz zu schicken, als ihn noch ein paar Jahre andere Leute abzocken zu lassen, siehe meinen oberen Beitrag!
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@ 0 #
Die Programmoptimierer hätten dann keinen Bedarf mehr, und würden die Lage auf den Pachtmarkt auch noch verschärfen. Wer soll dann noch solche kargen Flächen wieder in fruchtbaren Zustand bringen? Vor allen wenn dann noch ein Bürokratiemonster namens Düngeverortnung zusätzliche Hürden aufbaut?Da müßen die Verpächter jedes Jahr viel Geld in die Hand nehmen, um solche Flächen in Bewirtschaftung zu halten. Die Gier beißt die Hand die sie füttert. Das zählt bei Pächtern/Verpächtern genauso wie im übrigen Leben.

Es gibt aber auch natürlich karge Flächen... vor 30 Jahren meinte mal einer zu einer Gegend: das ist in der Zukunft nur noch Schafweide! Die Entwicklung auf dem Pachtmarkt, durch Biogas etc. hat dazu geführt, dass auch diese natürlich kargen Flächen heute gesucht sind, wenn auch der Pachtpreis eher bescheiden ist.
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@ altilla #
Ohne Staatszuschuß werden solche Flächen schnell wieder Schafweiden. Für mich sind Verpächter, denen egal ist, was mit ihren fruchtbaren Flächen geschieht ein Rätzel .
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@ Alphaab #
Alphaab schrieb:


Ich kann verstehen, dass die Generation, die nie drauf gewirtschaftet hat keinen Bezug dazu hat. Geld gibt es oftmals eh kaum (in Relation zum Verkaufserlös der Fläche).


Fläche verkaufen und Verkaufserlös versteuern und den Rest sicher anlegen....
Eine sichere Anlage wäre z.Z. Grund und Boden...
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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@ altilla #
[quote]altilla schrieb:

Es gibt aber auch natürlich karge Flächen... vor 30 Jahren meinte mal einer zu einer Gegend: das ist in der Zukunft nur noch Schafweide!

Nur Schafweide oder Truppenübungsplatz geeignet, so bezeichnete Hitler angeblich mal die Oberpfalz
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