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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Die größten Pleitegeier pachten am teuersten!!

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@ 2011 #
Bei uns ist's auch nicht besser als in der Oberpfalz aber trotzdem haben wir für unsere Bodenverhältnisse eigentlich ganz gute Erträge
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@ altilla #
altilla schrieb:

Aber ein Liquiditätsengpass kann die Vorstufe zur Insolvenz sein. Die meisten Landwirte haben gute Sicherheiten, aber Grundstücke verkaufen geht auch nur einmal und vermindert die Kreditfähigkeit. Wer nicht aufpasst, dessen Liquiditätsengpass kann der letzte sein...


befasse dich erstmal mit dem pachtrecht, bevor du sowas schreibst.
du bekommst einen Pähter der die ZAHLUNGSABSICHT darlegt nicht von der Fläche, egal was du machst...

und oft kommt man danach auch nicht aus dem Vertrag, wenn es mehr als 20% der Betriebsfläche sind wird auf Betriebswichtig und Fortbestand des Betriebes verwiesen....

Ist so wie wenn du einen Mietpreller in der Wohnung hast, der vom Sozialamt unterstützt wird....
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@ Notill #
Notill schrieb:

befasse dich erstmal mit dem pachtrecht, bevor du sowas schreibst.
du bekommst einen Pähter der die ZAHLUNGSABSICHT darlegt nicht von der Fläche, egal was du machst...

und oft kommt man danach auch nicht aus dem Vertrag, wenn es mehr als 20% der Betriebsfläche sind wird auf Betriebswichtig und Fortbestand des Betriebes verwiesen....

Ist so wie wenn du einen Mietpreller in der Wohnung hast, der vom Sozialamt unterstützt wird....


Es ist wie an der Börse, nicht alles auf ein Pferd setzen, wenn man mehr Fläche hat. Hat man nur ein Flurstück
, dass man nicht selbst bewirtschaften kann, muß man zeitweisen Pachtausfall überleben können.
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 29.12.17 um 18:16 Uhr.
@ Notill #
Notill schrieb:

befasse dich erstmal mit dem pachtrecht, bevor du sowas schreibst.
du bekommst einen Pähter der die ZAHLUNGSABSICHT darlegt nicht von der Fläche, egal was du machst...

und oft kommt man danach auch nicht aus dem Vertrag, wenn es mehr als 20% der Betriebsfläche sind wird auf Betriebswichtig und Fortbestand des Betriebes verwiesen....

Ist so wie wenn du einen Mietpreller in der Wohnung hast, der vom Sozialamt unterstützt wird....



Hast keine Ahnung , hatte auch mal so einen Fall den habe ich mit Hilfe eines Rechtsanwaltes die Beihilfen gepfändet, da kam eine Liste wer alles vor mir ist, die waren: LAK Baywa und ein kleiner Landhändler nach ca. 1 Jahr hatte ich meine Geld mit Zinses Zins und meine Aufwendungen ca. Fahrtkosten Arbeitszeit und natürlich den Anwalt kosten.
da der zweimal nicht Zahlte konnte ich den Vertrag problemlos kündigen, hab auch gewartet bis die zwei Jahre rum waren mit meiner Klage, auch keine Teilzahlungen akzeptieren das ist wichtig !!!!! auch die Jahres pacht auf 4 Teilarten gibt Sicherheit.
Bei uns in der Gegend wurden auch schon Ackerflächen deswegen versteigert.
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@ micra #
micra schrieb:

Hast keine Ahnung , hatte auch mal so einen Fall den habe ich mit Hilfe eines Rechtsanwaltes die Beihilfen gepfändet, da kam eine Liste wer alles vor mir ist, die waren: LAK Baywa und ein kleiner Landhändler nach ca. 1 Jahr hatte ich meine Geld mit Zinses Zins und meine Aufwendungen ca. Fahrtkosten Arbeitszeit und natürlich den Anwalt kosten.
da der zweimal nicht Zahlte konnte ich den Vertrag problemlos kündigen, hab auch gewartet bis die zwei Jahre rum waren mit meiner Klage, auch keine Teilzahlungen akzeptieren das ist wichtig !!!!! auch die Jahres pacht auf 4 Teilarten gibt Sicherheit.
Bei uns in der Gegend wurden auch schon Ackerflächen deswegen versteigert.


hier läuft das meist anders.... die Raubbauern haben meist generell Anwalt und Bauernverband hinter sich... die kennen sich oft besser aus als der Verpächter... und das Pachtrecht ist nicht gerade Verpächterfreundlich, schon gar nicht mit den Verträgen vom BBV.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 29.12.17 um 19:22 Uhr.
@ 2011 #
Nur Schafweide oder Truppenübungsplatz geeignet, so bezeichnete Hitler angeblich mal die Oberpfalz

Die aktuelle Pachtsituation ist eine andere! Schafweide wird so schnell nicht.

Gäbe es keine Direktzahlungen mehr, dann würde es wahrscheinlich nicht einmal mehr zur Schafweide reichen sondern der Wald alles zurück erobern. Die Schäfer leben doch auch nur von den Zahlungen!
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@ Notill #
befasse dich erstmal mit dem pachtrecht, bevor du sowas schreibst.
du bekommst einen Pähter der die ZAHLUNGSABSICHT darlegt nicht von der Fläche, egal was du machst...

und oft kommt man danach auch nicht aus dem Vertrag, wenn es mehr als 20% der Betriebsfläche sind wird auf Betriebswichtig und Fortbestand des Betriebes verwiesen....

Ist so wie wenn du einen Mietpreller in der Wohnung hast, der vom Sozialamt unterstützt wird....

Ich kenne mich ausreichend mit dem Pachtrecht aus und das ist nur teilweise relevant. Wenn der Landhändler etc. keine Düngemittel, kein Saatgut mehr liefert, dann ist bald Ende mit dem Betrieb. Ausser bei Flächenverkauf.
Das Pachtrecht gibt sicher die wenigsten Möglichkeiten her, sich vor einem Zahlungsausfall zu schützen.
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@ Notill #
Notill schrieb:

hier läuft das meist anders.... die Raubbauern haben meist generell Anwalt und Bauernverband hinter sich... die kennen sich oft besser aus als der Verpächter... und das Pachtrecht ist nicht gerade Verpächterfreundlich, schon gar nicht mit den Verträgen vom BBV.


Normal ist doch der Verpächter in der glücklichen Lage sich den Pächter auszusuchen. Dann würde ich auch an seiner Stelle auf alle Fälle den Vertrag selbst gestalten und nicht den Wisch den der Pächter daher bringt unterzeichnen.

Generell sollte eben jeder wissen an wen er verpachtet. Warum auch nicht die Flurstücke aufteilen und an mehrere Pächter abgeben? Nach zwei oder drei Jahren sieht man dann schon sehr gut wie jemand mit der Fläche umgeht bzw. wie dessen Zahlungsmoral ist. Zur Zahlungsunfähigkeit kann es jedoch immer kommen, das ist aber in der Landwirtschaft ein kleineres Problem als bei den meisten Gewerbe- oder Industriebetrieben.
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@ Doptrebo90 #
Doptrebo90 schrieb:

Normal ist doch der Verpächter in der glücklichen Lage sich den Pächter auszusuchen. Dann würde ich auch an seiner Stelle auf alle Fälle den Vertrag selbst gestalten und nicht den Wisch den der Pächter daher bringt unterzeichnen.

Generell sollte eben jeder wissen an wen er verpachtet. Warum auch nicht die Flurstücke aufteilen und an mehrere Pächter abgeben? Nach zwei oder drei Jahren sieht man dann schon sehr gut wie jemand mit der Fläche umgeht bzw. wie dessen Zahlungsmoral ist. Zur Zahlungsunfähigkeit kann es jedoch immer kommen, das ist aber in der Landwirtschaft ein kleineres Problem als bei den meisten Gewerbe- oder Industriebetrieben.



Richtig, in Deutschland herrscht Vertragsfreiheit jeder kann seinen Vertrag so gestallten wie der denkt
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@ altilla #
altilla schrieb:

Aber ein Liquiditätsengpass kann die Vorstufe zur Insolvenz sein. Die meisten Landwirte haben gute Sicherheiten, aber Grundstücke verkaufen geht auch nur einmal und vermindert die Kreditfähigkeit. Wer nicht aufpasst, dessen Liquiditätsengpass kann der letzte sein...

Ja eben - kann - muss aber nicht!
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