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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
1273 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Frage nach Pacht - Preisniveau in den nächsten Jahren für Weideland und Ackerland?

@ nurich #
nurich schrieb:

Für mich als Verpächter? Das mußt du mir erklären.

Nee, für mich als Pächter. Du als Verpächter kannst ja wählen ob Dir der Spatz in der Hand oder die Taube auf dem Dach lieber ist.
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@ micra #
micra schrieb:

warum scheiben die Verpächter ein Biogas verbot in die verträge ? um nicht zu Reich zu werden ?


Nein! Weil sie ihren Grund und Boden nachhaltig bewirtschaftet haben wollen. Es glaubt doch keiner, dass auf die Dauer unsere Böden das mitmachen?
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#
Stellen sic Landwirte bei ihrer Hetze auf die gleiche Stufe mit denen die gegen die Landwirtschaft hetzen?

Wo ist der unterschied zwischen aussagen das biogaser oder Betriebe mit hohen pachtpreise, nicht nachhaltig wirtschaften,
und der Aussage, das alle Landwirte umweltzerstörer und massentiehalter sind?

Natürlich fühlt man sich mit einem Feindbild wohler, aber es bringt einen auch nicht weiter
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@ nurich #
nurich schrieb:

Stellen sic Landwirte bei ihrer Hetze auf die gleiche Stufe mit denen die gegen die Landwirtschaft hetzen?

Wo ist der unterschied zwischen aussagen das biogaser oder Betriebe mit hohen pachtpreise, nicht nachhaltig wirtschaften,
und der Aussage, das alle Landwirte umweltzerstörer und massentiehalter sind?

Natürlich fühlt man sich mit einem Feindbild wohler, aber es bringt einen auch nicht weiter

Du bist anscheinend weit weg von der Materie.....die fahren mit den riesigen Fahrzeugen bei schlechtem Wetter die Pachtflächen kaputt, während sie bei den eigenen auf trockenere Zeiten warten.
Die Bodenverdichtungen, die sie heuer hinterließen, bringen die bei ihrer Wirtschaftsweise, 2mal Mais,1mal Weizen in 50 Jahren nicht raus.
Ich kenne Kartoffelbauern, die für Einjahresverträge 1200 und mehr bezahlen.....die Äcker sehen im Herbst aus, dass der Sau graust.....
Aus diesem Grund gibt's Verpächter mit offenen Augen, denen ihre Flächen mehr wert sind, als der letzte rauszuschindende Hunderter.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 26.12.17 um 11:52 Uhr.
@ schaudichum #
schaudichum schrieb:

Du bist anscheinend weit weg von der Materie.....die fahren mit den riesigen Fahrzeugen bei schlechtem Wetter die Pachtflächen kaputt, während sie bei den eigenen auf trockenere Zeiten warten.
Die Bodenverdichtungen, die sie heuer hinterließen, bringen die bei ihrer Wirtschaftsweise, 2mal Mais,1mal Weizen in 50 Jahren nicht raus.
Ich kenne Kartoffelbauern, die für Einjahresverträge 1200 und mehr bezahlen.....die Äcker sehen im Herbst aus, dass der Sau graust.....
Aus diesem Grund gibt's Verpächter mit offenen Augen, denen ihre Flächen mehr wert sind, als der letzte rauszuschindende Hunderter.

"Die" halte ich für eine nicht zulässige Pauschalisierung.
In unserer Gegend kann sich niemand so etwas leisten, eben weil Fläche der begrenzende Faktor ist.

Die drei wichtigsten Faktoren um an Fläche zu kommen sind: (geordnet nach Wichtigkeit)
1) dem Verpächter persönlich nahe stehen
2) langjährig schöne Bestände auf den bisherigen Flächen, vernünftiges wirtschaften (bei trockener Witterung, Unkraut/Ungras-frei,...)
3) angemessene Pachthöhe

Und eben weil auf eine zu verpachtende Fläche xx potentielle Interessenten vorhanden sind ist es Voraussetzung alle diese Punkte zu erfüllen. Deshalb halte ich solche Diskussionen für unsäglich und nicht zielführend, weil jeder der das nicht einhält langfristig nicht an Fläche kommt bzw. diese halten kann.


Lg
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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@ nurich #
nurich schrieb:

Stellen sic Landwirte bei ihrer Hetze auf die gleiche Stufe mit denen die gegen die Landwirtschaft hetzen?

Wo ist der unterschied zwischen aussagen das biogaser oder Betriebe mit hohen pachtpreise, nicht nachhaltig wirtschaften,
und der Aussage, das alle Landwirte umweltzerstörer und massentiehalter sind?

Natürlich fühlt man sich mit einem Feindbild wohler, aber es bringt einen auch nicht weiter


Ich habe kein Feindbild gegenüber Bauern! Aber jeder der mit offenen Augen durch die Landschaft geht, wird mir das bestätigen.
Felder auf denen jahrelang Salat, Gurken, Kraut oder Rote Beete waren, sind meist nachhaltig geschädigt, weil hier einfach auch bei nassem Wetter geerntet werden muss. Die Verdichtungen bringst du so schnell nicht mehr raus. Diese Schäden kann man aus der Luft wunderbar beobachten auch nach Jahren. Habe dazu jede Menge Fotos gemacht. Die Besitzer der Flächen waren dann immer sehr erstaunt!
Wenn der Biogaser seine Ernte bei gutem Wetter einbringen kann, sind die Schäden natürlich bei weiten nicht so groß!
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@ maxp #
maxp schrieb:

"Die drei wichtigsten Faktoren um an Fläche zu kommen sind: (geordnet nach Wichtigkeit)
1) dem Verpächter persönlich nahe stehen
2) langjährig schöne Bestände auf den bisherigen Flächen, vernünftiges wirtschaften (bei trockener Witterung, Unkraut/Ungras-frei,...)
3) angemessene Pachthöhe

Lg

Punkt 3: genau da ist die Unsicherheit, was ist angemessen? Der Eine will seinen Boden gut bewirtschaftet sehen, der Andere will einfach nur viel Geld sehen. Wobei auch hier "Gier frisst Hirn" mitspielt. Manch ein Verpächter sollte unter Umständen mit seinem Steuerberater oder seinen zuständigen Finanzbeamten reden.
Weniger ist manchmal mehr...................
Wenn´s Leben nicht so schön wär, wär´s echt nicht schön.
Beleidigungen zwecklos, ich bin schmerzfrei!
Ich Chef du nix. Niemandes Herr, niemandes Knecht
Rechne mit dem Schlimmsten und hoffe das Beste!
Die Glocke ist laut, weil sie leer ist!
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@ maxp #
Ich bin zwar nicht weit weg von dir und sehe das anders. Den Pachtzuschlag bekommen meist die die am öftesten die Türklinke putzen bis der Verpächter nervlich totgeschlagen ist und einfach sagt, dann nimm es doch. Persönlich standem einem Verpächter (so mancher weiß noch gar nicht, daß er verpachtet und es laufen schon die Interessenten daher) bei mir in der Nähe, der plötzlich verstorben ist, nicht alle Nahe und vor allem war er noch nicht "unter der Erde" als die ersten schon antanzten. Daß man heutzutage an Pachtfläche kommt, muß man aggressiv und charakterlos sein.
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@ 240236 #
Da hab ich gar nicht dran gedacht als ich meinen Beitrag geschrieben habe aber jetzt wo du es sagst fallen mir auch ein paar solcher Kandidaten ein. Mir wärs ja zu blöd
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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@ Gartenfotograf10 #
Gartenfotograf10 schrieb:

Ich habe kein Feindbild gegenüber Bauern! Aber jeder der mit offenen Augen durch die Landschaft geht, wird mir das bestätigen.
Felder auf denen jahrelang Salat, Gurken, Kraut oder Rote Beete waren, sind meist nachhaltig geschädigt, weil hier einfach auch bei nassem Wetter geerntet werden muss. Die Verdichtungen bringst du so schnell nicht mehr raus. Diese Schäden kann man aus der Luft wunderbar beobachten auch nach Jahren. Habe dazu jede Menge Fotos gemacht. Die Besitzer der Flächen waren dann immer sehr erstaunt!
Wenn der Biogaser seine Ernte bei gutem Wetter einbringen kann, sind die Schäden natürlich bei weiten nicht so groß!



Auch bei der z,b, Zuckerrüben / Kartoffel ernte geht es manchmal rund, selbst die Getreide ernte ( siehe heuer) kann schwierig werden
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