Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Rind
1774 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

Wie kann man im Winter Klauenhygiene und Klauengesundheit stärken

 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 26.12.17 um 19:20 Uhr.
#
Wie kann man im Winter Klauenhygiene und Klauengesundheit stärken
Ich bin der Meinung,durch gezielte Maßnahmen,es könnte die Anzahl den lahmen Kühe vor der Aufweidung im Frühjahr vermindern.
Was wendet ihr praxisnah an?
MfG.

Schlagwörter dieses Themas: hinzufügen »

0
 
@ Landwirt101 #
Landwirt101 schrieb:

Ich bin der Meinung,durch gezielte Maßnahmen,es könnte die Anzahl den lahmen Kühe vor der Aufweidung im Frühjahr vermindern.
Was wendet ihr praxisnah an?
MfG.

Wir haben einen Tieflaufstall mit satter Einstreu (Stroh) 10qm Liegefläche je Kuh,Klauenbad vor dem Melkstand, nach dem Melkstand marschieren die Kühe durch ein Urgesteinsmehl, das sehr trocknend wirkt, und der Laufhof wird per Faltschieber jede Stunde abgeschoben, damit die Klauen möglichst trocken bleiben. Zudem ist der Laufhof mit einer Gummimatte ausgelegt. Klauenkrankheiten konnten wir auf ein Minimum reduzieren.
1
 
#
Klauenpflege ;)

[www.lkv-mv.de]
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
2
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 27.12.17 um 18:46 Uhr.
@ maxp #
1. regelmäßige funktionelle Klauenpflege
2. Angepasste, wiederkäuergerechte Fütterung ensprechend des Laktationsstadiums
3. Haltungshygiene (Spalten bzw. Laufboden, Liegebuchten etc.)
4. intensive Tierbeobachtung

Das sind für mich paar wichtige Grundsätze, die alle direkten oder indirekten Einfluss auf die Klauengesundheit und den erhalt des Klauenmechanismus haben. Wer das beherzigt hat eigentlich schonmal sehr sehr viel gewonnen.

Das alles sind aber für mich keine gezielten Maßnahmen, sondern letztlich Selbstverständlichkeiten.

Was darüber hinaus geht empfinde ich ein Stück weit als "Feuerwehrmaßnahmen" zu denen man eigentlich erst greift wenn die Hütte bereits brennt und gewaltig was im argen liegt. Ich halte z.B. präventiv nichts von Klauenbädern oder ähnlichen. Gibt Kanditaten die sich durch schlecht gepflegte Klauenbäder erst so richtig die Erreger in der Herde verschleppen. Aber das ist meine Meinung!

@max, sorry, falsch zitiert..., die Antwort ging natürlich nicht an dich!...

Ich bin nur verantwortlich für das, was ich schreibe. Jedoch nicht für den Blödsinn den so mancher versucht in die Beiträge hinein zu interpretieren...;)
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 27.12.17 um 19:48 Uhr.
#
Ich kann mich nicht so gut daran erinnern,aber ich glaube die Klauenbäder mit CuSo4-Losung seit langem abgeschafft worden sind.Eigentlich die so gut vorbeugende Wirkung hatten.Weiss jemand etwas davon?
Ich glaube das Stallklima bzw.Temperatur , Feuchtigkeit und Bodenbelag und biologischem Zustand wie der Trächtigkeit ,die Alter entschiedenen sind.
MfG!
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 27.12.17 um 22:25 Uhr.
#
Ich habe eine gewisse Erfahrung gemacht und zwar:Nach der Trächtigkeit (eine große körperliche ,pfysiologische Anstrengung) kommt es oft zum Klauenkrankheiten ,
die meistens sind von den Entzündungen ,die können ziemlich tief ins Gewebe bis zum Blutbahnen gehen, medikamentös behandelt werden sollen und das gerade von Anfang der Laktation an.Wenn eine antibiotische Behandlung durchgeführt wurde ,muss man annährend nächsten 80 Tagen(je nach der tierärztlichen Empfehlung) die Milch aussondern ,evtl.Schlachtung auch ausfällt.In bestem Fall wird mit aseptischer Spülung mehrmals durchgespült und beim Glück kommt es nicht zu einer Hufamputation oder einen Teil des Hufes oder wenn schon soweit kommen soll, es wird durch einen geformten Holzklotz ersetzt.Hat jemand anderen Vorfälle gehabt?
MfG.
0
 
#
Allein durch die Geburt, werden die von dir beschriebenen Erscheinungen ganz klar nicht verursacht. Sie waren auch vorher schon latent vorhanden, sind aber nicht vom Tierhalter wahrgenommen worden. Intensive Beobachtung der Trockensteher in den letzten Wochen der Trächtigkeit u n d evtl. Einleitung entsprechender Maßnahmen, kann da Abhilfe schaffen. Der Geburtstress verursacht keine Erkrankungen, er kann aber schon vorhandene Probleme verstärken und zum Ausbruch kommen lassen.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
3
 
Dieser Beitrag wurde am 30.12.17 um 20:48 vom Autor gelöscht.
@ schaudichum #
schaudichum schrieb:

Wir haben einen Tieflaufstall mit satter Einstreu (Stroh) 10qm Liegefläche je Kuh,Klauenbad vor dem Melkstand, nach dem Melkstand marschieren die Kühe durch ein Urgesteinsmehl, das sehr trocknend wirkt, und der Laufhof wird per Faltschieber jede Stunde abgeschoben, damit die Klauen möglichst trocken bleiben. Zudem ist der Laufhof mit einer Gummimatte ausgelegt. Klauenkrankheiten konnten wir auf ein Minimum reduzieren.


Klugscheißmodus: Es gibt kein "Urgestein". Hier handelt es sich um ganz profanes Gesteinsmehl aus allem möglichen
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen."
(George Santayana)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
2
 
#
Bei Schnee auf die Joggingweide, reinigt und "desinfiziert"
Hilft auch nur wen die bereits erwähnten Faktoren passen
0
 
Werde Mitglied der Community Landwirtschaft, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang