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Polen fordert erneut Reparationszahlungen von Deutschland

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Polen fordert erneut Reparationszahlungen von Deutschland

Jaroslaw Kaczynski hat wiederholt Entschädigungen von Deutschland für die Verluste während des Zweiten Weltkrieges gefordert.

Die Franzosen wurden entschädigt, die Juden wurden entschädigt und viele andere Länder wurden auch entschädigt für die Verluste, die sie während des Zweiten Weltkriegs erlitten haben. Die Polen aber nicht", sagte der faktische polnische Regierungschef. Es gehe dabei nicht nur um eine rein materielle Wiedergutmachung. "Es geht um unseren Status und um unsere Ehre. (...) Und das ist kein Theater. Das ist unsere Forderung, unsere absolut ernste Forderung."

Polens Reparationsansprüche wiederholt zurückgewiesen
Die PiS-Regierung hat zuletzt wiederholt Entschädigungen gefordert. Rechtsexperten des polnischen Parlaments hatten jüngst dargelegt, dass der Verzicht Polens von 1953 auf Reparationen verfassungswidrig und ungültig sei. Die polnische Regierung habe damals auf Druck der Sowjetunion gehandelt, Polen sei zu dem Zeitpunkt kein souveräner Staat gewesen.

Polen erwägt nach den Worten seines Botschafters in Berlin, Przylebski, Reparationsforderungen an Deutschland über US-amerikanische Gerichte durchzusetzen.

Aus Archiven werde gegenwärtig Material zusammengetragen, das das Ausmaß der Verwüstungen belege, die Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg in Polen verursacht habe, sagte Przylebski im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Außerdem konsultiere man Länder mit ähnlichen Ansprüchen.

Polen hatte zuletzt wiederholt Reparationsforderungen gestellt. Mit einer Klage in den USA könnte sich Warschau an Forderungen ehemaliger Zwangsarbeiter anlehnen, die mit Sammelklagen Entschädigung für erlittenes Unrecht während der NS-Diktatur verlangt hatten. Seit der Einrichtung eines Entschädigungsfonds in Deutschland vor 18 Jahren wurden entsprechende Klagen in den USA abgewiesen.

www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_82684196/polen-fordert-erneut-deutsche-reparationszahlungen.html

www.deutschlandfunk.de/interview-der-woche-polnischer-botschafter-bekraeftigt.1939.de.html?drn:news_id=838498

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.01.18 um 08:53 Uhr.
@ micra #
micra schrieb:

Jaroslaw Kaczynski hat wiederholt Entschädigungen von Deutschland für die Verluste während des Zweiten Weltkrieges gefordert.

Die Franzosen wurden entschädigt, die Juden wurden entschädigt und viele andere Länder wurden auch entschädigt für die Verluste, die sie während des Zweiten Weltkriegs erlitten haben. Die Polen aber nicht", sagte der faktische polnische Regierungschef. Es gehe dabei nicht nur um eine rein materielle Wiedergutmachung. "Es geht um unseren Status und um unsere Ehre. (...) Und das ist kein Theater. Das ist unsere Forderung, unsere absolut ernste Forderung."

Polens Reparationsansprüche wiederholt zurückgewiesen
Die PiS-Regierung hat zuletzt wiederholt Entschädigungen gefordert. Rechtsexperten des polnischen Parlaments hatten jüngst dargelegt, dass der Verzicht Polens von 1953 auf Reparationen verfassungswidrig und ungültig sei. Die polnische Regierung habe damals auf Druck der Sowjetunion gehandelt, Polen sei zu dem Zeitpunkt kein souveräner Staat gewesen.

Polen erwägt nach den Worten seines Botschafters in Berlin, Przylebski, Reparationsforderungen an Deutschland über US-amerikanische Gerichte durchzusetzen.

Aus Archiven werde gegenwärtig Material zusammengetragen, das das Ausmaß der Verwüstungen belege, die Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg in Polen verursacht habe, sagte Przylebski im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Außerdem konsultiere man Länder mit ähnlichen Ansprüchen.

Polen hatte zuletzt wiederholt Reparationsforderungen gestellt. Mit einer Klage in den USA könnte sich Warschau an Forderungen ehemaliger Zwangsarbeiter anlehnen, die mit Sammelklagen Entschädigung für erlittenes Unrecht während der NS-Diktatur verlangt hatten. Seit der Einrichtung eines Entschädigungsfonds in Deutschland vor 18 Jahren wurden entsprechende Klagen in den USA abgewiesen.

www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_82684196/polen-fordert-erneut-deutsche-reparationszahlungen.html

www.deutschlandfunk.de/interview-der-woche-polnischer-botschafter-bekraeftigt.1939.de.html?drn:news_id=838498


Die PiS macht das vor allem aus innenpolitischen Gründen, aussicht auf Erfolg hat es eher nicht. Jedefalls nicht, wenn man keine rein politische Entscheidung trifft.
Polen hat immerhin ein Drittel des Deutschen Reichs bekommen, einen Teil davon, entgegen dem Postdamer Abkommen, das die Grenze an der Glazer- nicht an der Lausitzer Neiße festgelegt hatte.
Weiterhin ist Poeln völkerechtlich nur Verwalter Ostprueßens, nicht Eigentümer. Es könnte durchaus sein, das die Polen sich hier selber ins Knie schießen. Zusätzlich käme bei einem solchen Verfahren auch die Vertreibungsproblematik wieder auf den Tisch, mit all den, auch von den polnischen Milizen und den polnischen Einheiten der Roten Armee begangenen Gräultaten an den Zivilisten. Und, uU. und wenn Israel willig ist, das Thema der massiven Hilfe Polens bei der Ermordung der Juden.
Polen sollte diese Büche der Pandorra lieber zu lassen.
Völkerrechtlich gibt es eh kein Recht auf reperationen, da es nach wie vor keinen Friedensvertrag gibt, und bisher auch niemand der Beteiligten an diesem Status rütteln möchte.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör.. (W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ micra #
1953 als sie nichts Forderten gings es Deutschland auch noch relativ schlecht, da war nicht viel zu holen!
Jetzt wo Deutschland gut dasteht, jetzt kommen sie wieder wollen weil sie selbst nicht viel zustande brachten, ein Stück vom Kuchen!!
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So macht man halt Politik, bei den Polen ist momentan auch viel Zunder, das ist wie wenn man "Freunde"
daran erinnert dass man noch was gut hat im Fall des Falles.

Allein wie die "Erntehelfer" hier die Landwirtschaft und Wirtschaft ankurbeln und zu Völkerverständigung beitragen...................................
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Ich denke, wir sollten Zahlen, schließlich zahlen wir ja auch für die Invasoren aus dem Nahen osten...

allerdings sollte Polen dann bitte aber auch Schlesien wieder zurückgeben!
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@ Notill #
Notill schrieb:

Ich denke, wir sollten Zahlen, schließlich zahlen wir ja auch für die Invasoren aus dem Nahen osten...

allerdings sollte Polen dann bitte aber auch Schlesien wieder zurückgeben!

Jetzt hör auf was wollen wir mit Schlesien, die damaligen Deutschen sind meist verstorben oder steinalt,
Der Krieg ist seit 72 Jahren vorbei, und es ist wie es ist , "basta".
Ja ich wüßte jetzt auch wie man so eine Kolchose übernehmen könnte , aber seien wir doch mal ehrlich, das ist längst die Heimat der jetzigen Bewohner.
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@ Notill #
Notill schrieb:

Ich denke, wir sollten Zahlen, schließlich zahlen wir ja auch für die Invasoren aus dem Nahen osten...

allerdings sollte Polen dann bitte aber auch Schlesien wieder zurückgeben!


das kannst Du vergessen...die PiS träumt von einem Polen vom Don bis an die Elbe. Kein Witz, gibts Reden diverser polnischer Politiker dazu, übrigens nicht nur von der PIS, auch von den Linken. Das neue Großpolen.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
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Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör.. (W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Jetzt hör auf was wollen wir mit Schlesien, die damaligen Deutschen sind meist verstorben oder steinalt,
Der Krieg ist seit 72 Jahren vorbei, und es ist wie es ist , "basta".
Ja ich wüßte jetzt auch wie man so eine Kolchose übernehmen könnte , aber seien wir doch mal ehrlich, das ist längst die Heimat der jetzigen Bewohner.


da muss ich Dich leider entäuschen, Basta gibt es bei solchen geschichten leider nicht. Oft liegen zwischen dem Ereigniss und der Revision Generationen.
Für die Legitimation eines Anspruchs spielt das Alter und die Logik keine Rolle.
Deswegen ist es von Polen äußerst unklug, sich da aus dem Fenster zu hängen........aber wann hat, der Nationalstaat Polen, den es ja erst seit 1918 gibt, also noch jünger ist. als Deutschland (1871), jemals politisch klug gehandelt?
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Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör.. (W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ tyr #
Noch ist Polen nicht verloren,
nimmt auch Niemand ernst,

ja in Wirklichkeit geht ja Polen schon am Bodensee los , da mußt mal vorbeischauen, am 1 Mai, deutsche und polnische Flagge am Mast udn die Party wird auch gemeinsam bestritten.
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@ tyr #
Wie sagte Steinbrück einmal:

in jer Partei, Verein, vonmir aus auch Land,
ist der Prozentsatz von Idioten gleich groß.
Wenn der Mann auch in Vergessenheit geraten ist, den Spruch verbinde ich immer mit ihm.
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