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Polen fordert erneut Reparationszahlungen von Deutschland

Beitrag vom Autor bearbeitet am 26.01.18 um 23:55 Uhr.
@ altilla #
altilla schrieb:

Die Entwicklung in Mittel-und Südamerika war schon sehr unterschiedlich von den in Nordamerika, aber dass die Indianer bei der Besiedelung keine Rolle spielten ist falsch.


Welche Rolle spielten sie denn?


altilla schrieb:Aber gibt es Parallelen zu diesem Tröd? Ich glaube, nur sehr wenige, aber interessante. Die heutigen ehemaligen deutschen Gebiete (vor den polnischen Teilungen) waren urspürnglich mit Slawen besiedelt und später kamen Deutsche herein, die auch die Macht ausüben konnten (gefördert teilweise durch die polnischen Herrscher und weitgehend friedlich). Wen gehören nun die Gebiete: Deutschland, Polen. Ahnlich bei den Indianer: wem gehören eigentlich die Gebiete? Den Indianer oder den Einwanderern?



Mit Slawen ja, aber nicht mit Polen. Weite Gebiete zwischen Weichsel und Elbe wurden, nach der letzten großen Völkerwanderung der "germanen" nach westen (in Anführungszeichen u.a. deswegen, weil z.B die Burgunder, auf dem gebiet des heutigen Schlesiens und der Oberlausitz siedelten, nach neuren Forschungen, durchaus auch Slawen gewesen sein könnten) durch Slawenvölker aus der Balkanregion, den Sorben oder Wenden, besiedelt.
das heißt allerdings nicht, das alle Germansichen Dörfer verlassen waren oder das die Sorben mit den Polen verwandt wären. Sind sie nicht, sie sind ethnisch mit den Serben verwandt. Die Polanen kommen dagegen aus dem Osten, ertsmal erwähnt wurden sie in der Gegend um das heutige, und von den Wikingern gegründete, Kiew.
Später schlossen siech die Wenden, soweit man weiß weitgehend friedlich, dem ostfränkischen Königreich an, aus dem das Heilige Römische Reich, und nach 1871 Deutschland und Österreich, und nach dem ersten Weltkrieg die südosteuropäischen Nationalstaaten wurden.
Ein, irgedwie gearteter , polnischer Anspruch, leitet sich aus dieser Geschichte nicht ab.

Als sich die Wenden/Sorben den Frankenkönigen unterwarfen, gab es noch lange keine Deutschen.
Die Bezeichnung "Deutsche" (tedesco) ist eien Erfindung der Italiener aus der frühen Neuzeit eine Ableitung von tedeschi mangiapatate --->Kartoffelesser...
dabei waren wir so ziemlich die letzen in Europa, die Kartoffeln anbauten
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen."
(George Santayana)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
1
 
@ altilla #
altilla schrieb:

1945 oder 1949 ist was anderes als nach 1990!
Die DDR hat stehts die Rechsnachfolge des Deutschen Reiches abgelehnt, die BRD hat sie stets übernommen, obwohl die DDR zu Beginn die BRD auch nicht als Staat anerkannt hat. Für die DDR war das Deutsche Reich untergegangen und auch die BRD nicht deren legaler Rechtsnachfolger.


Die DDR existiert seit dem 3. Oktober 1990 nicht mehr. Kann also auch niemandes Rechtnachfolger mehr sein.
Ansonsten verweis ich auf das Verfassungsgerichtsurteil. die BRD ist NICHT Rechtsnachfolger des Deutschen Reichs, sie IST das Deutsche Reich!
Ich weiß nicht was daran so schwer sein soll, zu verstehen, oder sind es die idologischen Scheuklappen?
Das Deutsche Reich war irgendwie bäh? So das Du Dir das nich vortsellen kannst?
Im Völkerrecht gibt es die Kategorie "Bäh" aber nicht, und die allierten haben versäumt, oder wollte das Deutsche Reich nicht auflösen. Warum, musst Du sie fragen. Wahrscheinlich zu allerst aus praktischen Erwägungen.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
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Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
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@ tyr #
tyr schrieb:

Kann also auch niemandes Rechtnachfolger mehr sein.
.


Ich finde für den Part könntest du a bissal herhalten !
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
0
 
@ Kasparow #
Kasparow schrieb:

Ich finde für den Part könntest du a bissal herhalten !



Muhaaa, ein Flachwitz. Da bist Du ja hier in der Fanloge gut aufgehoben^^ [www.youtube.com]
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@ tyr #
Sorry wenn der Witz zu weit ging , beleidigen wollte ich dich damit nicht . Entschuldige bitte .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 28.01.18 um 08:55 Uhr.
@ Kasparow #
Kasparow schrieb:

Sorry wenn der Witz zu weit ging , beleidigen wollte ich dich damit nicht . Entschuldige bitte .


Du hast mich nich beleidigt, das geht innerhalb von Foren gar nicht. Und ich mag den Lehmann
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@ tyr #
Später schlossen siech die Wenden, soweit man weiß weitgehend friedlich, dem ostfränkischen Königreich an, aus dem das Heilige Römische Reich, und nach 1871 Deutschland und Österreich, und nach dem ersten Weltkrieg die südosteuropäischen Nationalstaaten wurden.
Ein, irgedwie gearteter , polnischer Anspruch, leitet sich aus dieser Geschichte nicht ab.

Als sich die Wenden/Sorben den Frankenkönigen unterwarfen, gab es noch lange keine Deutschen.
Die Bezeichnung "Deutsche" (tedesco) ist eien Erfindung der Italiener aus der frühen Neuzeit eine Ableitung von tedeschi mangiapatate --->Kartoffelesser...
dabei waren wir so ziemlich die letzen in Europa, die Kartoffeln anbauten

Die Besiedlung Nordamerikas (insbesondere Kanadas und der nördlichen USA war zuerst geprägt von dem Austausch mit den Indianern, vielfach zuerst friedlich. Die Verdrängung fand dann weitgehend in der Westwärtsbewegung der USA und des britsichen Reiches in Kanada ab dem 18. Jahrhundert statt.

Bei den Slawen wirfst du einiges durcheinander. Das polnische Herrschaftsgebiet ging um 1000 westlich über die Oder hinaus, die Ottonen haben sich erst im 10.Jahrhundert die Vorherrschaft über die Slawen zwischen Elbe und Oder erstreiten müssen und diese Herrschaft war damals stets gefährdet.
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@ tyr #
Die DDR existiert seit dem 3. Oktober 1990 nicht mehr. Kann also auch niemandes Rechtnachfolger mehr sein.

Ich weiss auch nicht, ob du es nicht verstehn willst, mir ging es um die Situation 1945 bis 1990. Und die DDR hat stets die Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches abgeleht. Aber auch die BRD anfänglich nicht als legitimen Staat und Rechtsnachfolger oder gar als "Deutsches Reich" anerkannt.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 28.01.18 um 18:14 Uhr.
@ altilla #
altilla schrieb:

Die Besiedlung Nordamerikas (insbesondere Kanadas und der nördlichen USA war zuerst geprägt von dem Austausch mit den Indianern, vielfach zuerst friedlich. Die Verdrängung fand dann weitgehend in der Westwärtsbewegung der USA und des britsichen Reiches in Kanada ab dem 18. Jahrhundert statt.


Nein, Austausch gab es, bis auf wenige Ausnahmen, nicht, was hätten die britischen und französischen Siedler groß austauschen wollen?

altilla schrieb:Bei den Slawen wirfst du einiges durcheinander. Das polnische Herrschaftsgebiet ging um 1000 westlich über die Oder hinaus, die Ottonen haben sich erst im 10.Jahrhundert die Vorherrschaft über die Slawen zwischen Elbe und Oder erstreiten müssen und diese Herrschaft war damals stets gefährdet.


Zum einen, sagt "Herrschaftsgebiet" in feudalen Systemen nichts über die ethnische Besiedlung aus, zum anderen ist man sich, im Punkz Herrschaftsgebiet nicht wirklich sicher, die Quellenlage ist dünn. Nicht mal die Gründung des polnischen Königreichs, angeblich um 950 durch Mieszko I, ist sicher.
<bekannt ist, das die Gebiete des heutigen Schlesiens, Pommern etc, auch unter der Herrschaft polnischstämmiger Fürsten stand, ob, und wem diese wiederum Tributpflichtig waren,ist heute nicht genau zu klären, die Schleischen Gebiete standen z.B. die größte Zeit unter dem Einfluss der böhmischen Herrschaft in Prag, so sind sie dann, durch Erbschaft, an Österreich gegangen.
Du musst auch dazu sehen, einen nNationenbegriff war zu dieser Zeit völlig fremd und abwegig.
Die Abstammung und Sprachgruppe der Fürsten, hat nichts mit der der Völker zu tun, Bautzen stand, durch Erbschaftslinien, eine Zeit sogar unter ungarischer Herrschaft, ohne daß das irgednwelchen kulturellen Einfluss gehabt hätte. Friedrich I. "der große Kurfürst" sprach z.B. fließend polnisch, kaschubisch und französisch, aber kaum deutsch, trotzdem war er Fürst von Brandenburg, Kurfürst und Reichskämmerer des Heiligen Römischen Reichs.

Wie dem auch sei, es gibt keinen legitimen polnischen Anspruch aus der Geschichte auf diese Gebiete
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(George Santayana)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ tyr #
Das HRR (gab es zwar damals so noch nicht) war zwischen 924 und 933 den Ungarn tributpflichtig, haben die Ungarn nun deshalb einen Anspruch?
Nur damit du siehst, wie gefährlich auch die Argumentation mit der Tributpflicht ist.
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