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Chinas Bonitätswächter stufen Kreditwürdigkeit der USA ab

@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Was willst du damit zum Ausdruck bringen?

Die jeweiligen Länder, kümmern sich letztendlich immer um sich selbst, sollte es andere betreffen,
haben sie selbst vorzusorgen.
Kannst ja mal im Kanzleramt vorsprechen.
Im Vergleich zu China leben die US-Bürger immer noch im Paradies.

Warst du schon in beiden Ländern?
Du hast einerseits schon recht. Auf der anderen Seite sehe ich das kritisch. China baut sich gerade auf, es geht vom schlechten in den besseren Lebensstil über. In Amiland ist das gerade anders herum.
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@ micra #
Ach herrlich, diese Pauschalisierungskeule. Als ob in Amiland ALLES kaputt ist und ALLE fett sind.
Die Entwicklung geht dahin, das die Mittelschicht wegbricht. Übrig bleibt dann sehr reich oder ziemlich arm. Hab die Tage mal ne Reportage gesehen. Es wurden 3 Personen aus verschiedenen Städten vorgestellt. War schon hart. Wenn du drüben keine Arbeit hast, bist du echt am Arsch. Um es mal zu vereinfachen. Keine Arbeit, keine Kohle. Das heißt dann freier Fall nach unten.
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@ micra #
20 Billionen, das sind doch nur die offiziellen Staatsschulden. Kritiker sprechen davon, dass die realen Schulden der USA bis zu 75 Billionen Dollar betragen.



Die US-Verschuldung erreicht mit 60 Billionen Dollar einen neuen Höchststand. Die USA tragen damit mehr als ein Viertel der weltweiten Schuldenlast. Neben den ausufernden Staatsschulden haben auch Studentenkredite, Hypotheken und Kreditkartenschulden signifikant zugenommen.

Wenn es um die Schuldenlast der USA geht, wird stets die Staatsverschuldung mit knapp 20 Billionen Dollar angegeben. Doch die tatsächliche Verschuldung liegt deutlich höher. Bezieht man neben der Staatsverschuldung auch die Unternehmensverschuldung, Hypotheken und Konsumentenkredite mit ein, liegt die Verschuldung bei rund 60 Billionen Dollar. Das entspricht rund einem Viertel der weltweiten Verschuldung.

Die US-Verschuldung hat sich seit dem Platzen der „Dotcom-Blase“ im Jahr 2000 von rund 29 Billionen Dollar nochmals verdoppelt. Dies geht aus Statistiken der Federal Reserve St. Louis hervor. In den letzten 40 Jahren sind die Schulden in den USA um den Faktor 27 angestiegen. Mit derzeit rund 60 Billionen Dollar tragen die USA mehr als ein Viertel der weltweiten Schuldenlast. Diese wird vom Wall Street Journal auf 223 Billionen Dollar beziffert.

Ein Grund für den Anstieg der Gesamtverschuldung ist die enorme Staatsverschuldung mit 17,5 Billionen Dollar. Seit der Finanzkrise 2008 hat die Federal Reserve die Märkte mit Milliarden geflutet, um den Kollaps des US-Finanzsystems hinauszuzögern. Vor der Krise hatte die Fed rund 800 Milliarden Dollar an US-Staatsanleihen in ihrer Bilanz. Mittlerweile ist die Bilanz der Fed auf 4,3 Billionen Dollar gestiegen. Und noch immer kauft die Fed monatlich US-Schuldscheine im Wert von 35 Milliarden Dollar auf.

Hinzu kommt eine steigende Privatverschuldung der US-Konsumenten. Die Hälfte von ihnen lebt von Monat zu Monat, ohne jegliche finanzielle Reserve. 56 Prozent aller Amerikaner ist nicht ausreichend kreditwürdig, wie das Time Magazin berichtet. Dennoch stieg die Privatverschuldung in den letzten drei Jahren dort um 22 Prozent an. Jeder Amerikaner zahlt durchschnittlich 474 Dollar pro Monat, um sein Kredit-finanziertes Auto abzubezahlen.

Darüber hinaus zeichnet sich am Immobilienmarkt eine ähnliche Situation ab, wie zur „Subprime-Krise“ von 2008. Etwa die Hälfte der amerikanischen Hausbesitzer, kann sich die Hypotheken-Raten nicht mehr leisten, wie Market Watch berichtet. Gleichzeitig nahmen die Kredite aufs Eigenheim im ersten Quartal um 8 Prozent zu, wie das Wall Street Journal berichtet. Das bedeutet, dass viele US-Immobilienbesitzer ihr Haus als Sicherheit für Konsumentenkredite hinterlegen.

Hinzu kommt die exorbitante Summe an Studentenkrediten. Insgesamt sind derzeitige und ehemalige US-Studenten mit 1,08 Billionen Dollar verschuldet, wie dieFederal Reserve New York berichtet. Davon sind Kredite im Umfang von 124,3 Milliarden Dollar vom Ausfall bedroht, da ihre Tilgung seit mehr als 90 Tagen überfällig ist.

Besonders betroffen von der Schuldenlast ist die junge Generation. Jeder vierte junge Amerikaner zwischen 22 und 33 fühlt sich von seiner Schuldenlast „überwältigt“, wie CNN berichtet. Jeder zweite von ihnen gibt etwa die Hälfte seines Monatsgehalts zur Tilgung von Kreditkarten-Schulden, Hypothekenzahlungen und Studentenkrediten aus.

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.01.18 um 15:23 Uhr.
@ Doptrebo90 #
Doptrebo90 schrieb:

Warst du schon in beiden Ländern?
Du hast einerseits schon recht. Auf der anderen Seite sehe ich das kritisch. China baut sich gerade auf, es geht vom schlechten in den besseren Lebensstil über. In Amiland ist das gerade anders herum.

In Amiland herrschen Autokraten, aber immerhin ist Aufstieg für den Einzlnen möglich, Mag es auch rückwärts gehen, dann war das Niveau doch bisher nicht schlecht.
In China herrschte der Kaiser, und seitdem Diktatur, sicher es geht aufwärts, für Einzelne die sich dem korrupten System anpassen können.
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@ micra #
Hallo micra!
Bei den US Schulden und der US Regierung, kann man nur abwarten und Tee trinken. Da werden eher früher als später eine Bereinigung kommen. Mit Auswirkungen auf alle Industriestaaten. Wobei dieses kranke System schon länger in die Tonne gehört. Wie schon öfter geschrieben: Die Gier beißt die Hand die sie füttert!
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@ 0 #
0 schrieb:

Hallo micra!
Bei den US Schulden und der US Regierung, kann man nur abwarten und Tee trinken. Da werden eher früher als später eine Bereinigung kommen. Mit Auswirkungen auf alle Industriestaaten. Wobei dieses kranke System schon länger in die Tonne gehört. Wie schon öfter geschrieben: Die Gier beißt die Hand die sie füttert!

Es sind nicht nur die Schulden, FISA und an die 10 000 versiegelte Anklageschriften verheißen ein aufregendes Jahr 2018.
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@ micra #
micra schrieb:

20 Billionen, das sind doch nur die offiziellen Staatsschulden. Kritiker sprechen davon, dass die realen Schulden der USA bis zu 75 Billionen Dollar betragen.



Die US-Verschuldung erreicht mit 60 Billionen Dollar einen neuen Höchststand. Die USA tragen damit mehr als ein Viertel der weltweiten Schuldenlast. Neben den ausufernden Staatsschulden haben auch Studentenkredite, Hypotheken und Kreditkartenschulden signifikant zugenommen.

Wenn es um die Schuldenlast der USA geht, wird stets die Staatsverschuldung mit knapp 20 Billionen Dollar angegeben. Doch die tatsächliche Verschuldung liegt deutlich höher. Bezieht man neben der Staatsverschuldung auch die Unternehmensverschuldung, Hypotheken und Konsumentenkredite mit ein, liegt die Verschuldung bei rund 60 Billionen Dollar. Das entspricht rund einem Viertel der weltweiten Verschuldung.

Die US-Verschuldung hat sich seit dem Platzen der „Dotcom-Blase“ im Jahr 2000 von rund 29 Billionen Dollar nochmals verdoppelt. Dies geht aus Statistiken der Federal Reserve St. Louis hervor. In den letzten 40 Jahren sind die Schulden in den USA um den Faktor 27 angestiegen. Mit derzeit rund 60 Billionen Dollar tragen die USA mehr als ein Viertel der weltweiten Schuldenlast. Diese wird vom Wall Street Journal auf 223 Billionen Dollar beziffert.

Ein Grund für den Anstieg der Gesamtverschuldung ist die enorme Staatsverschuldung mit 17,5 Billionen Dollar. Seit der Finanzkrise 2008 hat die Federal Reserve die Märkte mit Milliarden geflutet, um den Kollaps des US-Finanzsystems hinauszuzögern. Vor der Krise hatte die Fed rund 800 Milliarden Dollar an US-Staatsanleihen in ihrer Bilanz. Mittlerweile ist die Bilanz der Fed auf 4,3 Billionen Dollar gestiegen. Und noch immer kauft die Fed monatlich US-Schuldscheine im Wert von 35 Milliarden Dollar auf.

Hinzu kommt eine steigende Privatverschuldung der US-Konsumenten. Die Hälfte von ihnen lebt von Monat zu Monat, ohne jegliche finanzielle Reserve. 56 Prozent aller Amerikaner ist nicht ausreichend kreditwürdig, wie das Time Magazin berichtet. Dennoch stieg die Privatverschuldung in den letzten drei Jahren dort um 22 Prozent an. Jeder Amerikaner zahlt durchschnittlich 474 Dollar pro Monat, um sein Kredit-finanziertes Auto abzubezahlen.

Darüber hinaus zeichnet sich am Immobilienmarkt eine ähnliche Situation ab, wie zur „Subprime-Krise“ von 2008. Etwa die Hälfte der amerikanischen Hausbesitzer, kann sich die Hypotheken-Raten nicht mehr leisten, wie Market Watch berichtet. Gleichzeitig nahmen die Kredite aufs Eigenheim im ersten Quartal um 8 Prozent zu, wie das Wall Street Journal berichtet. Das bedeutet, dass viele US-Immobilienbesitzer ihr Haus als Sicherheit für Konsumentenkredite hinterlegen.

Hinzu kommt die exorbitante Summe an Studentenkrediten. Insgesamt sind derzeitige und ehemalige US-Studenten mit 1,08 Billionen Dollar verschuldet, wie dieFederal Reserve New York berichtet. Davon sind Kredite im Umfang von 124,3 Milliarden Dollar vom Ausfall bedroht, da ihre Tilgung seit mehr als 90 Tagen überfällig ist.

Besonders betroffen von der Schuldenlast ist die junge Generation. Jeder vierte junge Amerikaner zwischen 22 und 33 fühlt sich von seiner Schuldenlast „überwältigt“, wie CNN berichtet. Jeder zweite von ihnen gibt etwa die Hälfte seines Monatsgehalts zur Tilgung von Kreditkarten-Schulden, Hypothekenzahlungen und Studentenkrediten aus.


Schulden der Einen sind die Guthaben der Anderen. Interessanter wäre, wem die Guthaben gehören?
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör.. (W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.01.18 um 17:38 Uhr.
@ Doptrebo90 #
Doptrebo90 schrieb:

Warst du schon in beiden Ländern?
Du hast einerseits schon recht. Auf der anderen Seite sehe ich das kritisch. China baut sich gerade auf, es geht vom schlechten in den besseren Lebensstil über. In Amiland ist das gerade anders herum.


In Amerika gings schon immer, für die Normaluser, mal hoch, mal runter. Vor allem abseits der Küsten.
Vor allem die Landbevölkerung und die der Kleinstädte im Kernland war in Amerika immer die, den es zuerst richtig schlecht ging, da hat sich bis heute nicht viel geändert.
---> [www.youtube.com] [www.youtube.com]
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör.. (W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

In Amiland herrschen Autokraten, aber immerhin ist Aufstieg für den Einzlnen möglich, Mag es auch rückwärts gehen, dann war das Niveau doch bisher nicht schlecht.
In China herrschte der Kaiser, und seitdem Diktatur, sicher es geht aufwärts, für Einzelne die sich dem korrupten System anpassen können.


Ich weis nicht wie oft, wie viel und was du von den USA gesehen hast. Ich kann behaupten einiges gesehen zu haben. Wir reden hier nicht von Leute in Washington, New York Manhattan oder Los Angeles Hollywood sondern vom Ottonormalo. Da sieht es in den USA nicht sehr prickelnd aus, da geht es seit einigen Jahren steil nach unten. Geschichten dazu hätte ich genügend von Leuten die dazu als gutes Beispiel dienen. Für die meisten ist die Situation nicht lustig. Ob Trump daran was ändern kann - sind wir mal gespannt!

In China herrscht die Diktatur, ganz klar! Aber man muss sich auch mal vor Augen halten wie weit hinten China noch vor 30 Jahren war. Seit dem ist es steil Berg auf gegangen. Sie haben es geschafft, dass viele europäische und amerikanische Firmen im Land investiert haben, dabei nicht nur den Billigsektor dazu gewonnen. Schau dir mal BMW etc. an. Das geht erst in den nächsten Jahren richtig los! Die Chinesen können auch was, lernen in Sachen Qualität sehr schnell dazu. Wie gesagt, sie bewegen sich auf einem niedrigen Niveau, das aber stetig steigt.
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@ Doptrebo90 #
Mag sein, dass es nicht lustig ist ohne Krankenversicherung, (nur zum Teil durch Obama Care) zu leben,
Schulausbildung selber zu organisieren, und von örtlichen Wohltäter ahängig zu sein,
aber das hast du auch gesehen sie lben in einem freien Land.

Zu China: Ausländische Firmen haben sich verleiten lassen den Diktatoren die Hand zu reichen nicht aus wohltätiger Gesinnung sondern halt wegen des Profits.
Wage vorauszusagen, dass die wenigsten glücklich damit werden.
Die meisten Chinesen mit denen ich hier zu tun hatte waren von der Marke schwierig.
Andritz hier Wasserkraftwerke hat(te) ? auch ein Engagement da haben die Turbinen produziert,
danach konnte man wochenlang die Flügel nachschweißen.
Oder glaubst du wenn die Chinesischen Beamten ein Gewerbegebiet ausweisen gehen sie mit Bebauungsplan vor, das wissen auch hiesige Firmen und machen sich damit die Hände schmutzig.
Das hatten wir doch schon einmal so im eigenen Land.
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