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Hausfriedensbruch, etc. jetzt legal.

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Habe nun auch eine interessante Meldung in der Zeitung gelesen:

Im französichen Colmar werden Hühner an Leute abgegeben, die dann Bioabfall fressen sollen. Das ist schon sehr fragwürdig, ob alle fachlich zur Hühnerhaltung geeignet sind. Angeblich sollen die Halter schon ausgesucht werden.
Aber Bioabfall ist höchstens als Beifutter geeignet! Ob da alles dann passt?
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In dem ganzen Zusammenhang noch ein Hinweis:
[www.agrarheute.com]
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Ich frage mich, inwieweit auch bei den Landwirten selbst die Einbrüche durch Tierschützer gut gesehen werden, um Kollegen aufzudecken die keine gute Tierhaltung umsetzen und auch tierschutzwidrig handeln.

Mal so ein Gedanke:

Betrieb A wird durch Einbruch in die Ställe angezeigt durch Tierschützer und die Behörde sieht die Mängel zum Teil auch. Der Landwirt soll die Mängel beseitigenplus Strafe. Aber noch kein Haltungsverbot trotz massiver Auffälligkeiten. Der Landwirt ist aufgrund der Zustände auch bei Kollegen bekannt und nicht gern gesehen. "Er bringt die ganzen Bauern in Verruf! Gut das die Tierschützer da rein sind und nun passiert was!"

Betrieb B bekommt auch Besuch durch Tierschützer. Der Betrieb ist offensichtlich in Ordnung wird dennoch angezeigt. Das Vetamt zeigt kleinere mängel an, die aber gleich beseitigt werden. Kollegen darauf: "die gehören angezeigt wegen Einbruch/Hausfriedensbruch etc. Bei dir ist ja nichts zu finden!"


Im Thema "Islam vs. Tierwohl" hatte ich diesen Gedanken ja schon mal:

"Ich finde aller Meinungen sind wichtig. Verschiedene Ansichten gehören einfach in die Gesellschaft.Bei der Landwirtschaft gehören die Ansichten eines verbohrten Landwirten genauso dazu wie, die des Öko-vegan-PETA-Tierschützers.

Wäre die Situation mit den Export-Tieren nicht so grausam, würde es wohl kaum Tierschützer geben, die sich da immer wieder hinbegeben und vor Ort recherchieren. Ein Landwirt würde sowas im seltesten Fall machen.

Wenn keine oder wenig bzw. geringe Verstösse und Fehler passieren würden, dann gäbe es doch keine solchen Bilder.

Das fängt doch auch schon hier vor unserer Haustür an. Es gibt Landwirte/Erzeuger, die es nicht schaffen ordentlich die Tiere zu versorgen und tierschutzgerecht zu behandeln. Siehe genügend Aufnahmen, wo solche Situationen festgehalten wurden.

Dann gibt es wieder genüdend die zuverlässig und seriös arbeiten. Und genau die es umsetzen sitzen mit im Boot der Schlechten bzw. die es nicht hinbekommen.

Und in meinen Augen zählt immer das Gesamtpaket. Es gibt alte betriebe, wo man erst denkt, oha alles marode, nicht modern aber bei den Leuten kommt, wenns Tier krank ist auch der Tierarzt. Auch wenns ein Stierkalb sein sollte, aufgrund der Verantwortung dem Tier gegenüber. In einem anderen modernen Betrieb, wird das Kalb liegen gelassen.

Bei Hühnern und Schweinen dasselbe. Der eine Stallbetreiber stallt die Hühner auf und kümmert sich dann nicht darum, Tiere liegen rum die schon skelletiert sind. Der andere Betrieb macht regelmässige Rundgänge entnimmt Tiere, die tot sind oder das Mastende nicht mehr erreichen und tötet sie fachgerecht.

Welcher Betrieb wird wohl von Tierschützern öfters widerrechtlich betreten werden?"


Mich beschäftigt die Frage, benötigt man doch Tierschützer damit die Landwirte sensibilisierter werden in Sachen Tierschutz? Inwieweit sind Tierschützer, auch wenn man offensichtlich auf sie schimpft, doch iwo gern gesehen um die "schlechteren" Betriebe aufzudecken?

Inwieweit schädigen Tierschützer tatsächlichLandwirte, auf der anderen sind ja auch noch die Verbraucher die Transparenz fordern?

Und dann am Ende, inwieweit wird doch das Urteil hier doch gern gesehen auch bei Landwirten?

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Also grundsätzlich hab ich ein Problem damit wenn Leute ,die keine Ahnung von Biologie,Physiologie,etc von Tieren haben sich als Experten halten!
Aber was ich neulich in einem PETA-Video von einem angeblich Bioland-Milchziegenbetrieb gesehn hab schlägt dem Fass den Boden aus:die gesammte Herde hochgradig mit Pseudo -TB(Corynebacterium pseudotuberkulensis,nicht zu verwechseln mit Tuberkulose!Was natürlich ein PETA-Aktivist nicht weiss)verseucht.Hochgradig Durchfall,Dreck,....und ein brutales Vorgehen beim Melken!Wenn ich sowas mitbekommen würde würde ich nicht PETA rufen,sondern Polizei und Veterinäramt,Käserei/Molkerei.Und bis die kommen dem Eigentümer die Mistgabel an den Hals halten!
Allerdings wären die Ziegen alle zu erlösen bevor sie weitere Ziegen,Schafe oder Wildtiere anstecken.WAs dann wieder hirnlose Tierschützer auf den Plan ruft!
Das ist meine Meinung als gelernte Landwirtin und Milchziegenhalterin!
Und als ich so ritt im rasengedämpften Schritt,da wars mir:Fiel ich jetzt von meinem Schimmel,fiel ich in den Himmel!

With a host of furious fancies;
There I am commander;
With a burning spear and a horse of air
to the wilderness I wander.
With knights of ghost and shadow
I summoned am to turney,
ten leagues beyond the wide world`s end:
Methinks it is no journey !
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@SecretWorld und Dolly,

aber da bleibt doch immer wieder die Frage danach, wo sind denn unsre vielen Kontrollen? (Die Masse der Landwirte beklagt ein zu viel, aber trotzdem immer wieder unentdeckte Fälle?)
Brauchen wir Alibitierschützer, um ein versagen unsrer vielen Kontrollorgane ausgleichen?
Dienen unsere ganzen Kontrollbehörden auch nur der eigenen finanziellen Versorgung?
Schauen diese auch nur danach, wo die Kontrolle möglichst einfach und ohne größere Schwierigkeiten durchzuführen ist?

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.03.18 um 07:06 Uhr.
@ SecretWorld #
SecretWorld schrieb:

Ich frage mich, inwieweit auch bei den Landwirten selbst die Einbrüche durch Tierschützer gut gesehen werden, um Kollegen aufzudecken die keine gute Tierhaltung umsetzen und auch tierschutzwidrig handeln.

Mal so ein Gedanke:

Betrieb A wird durch Einbruch in die Ställe angezeigt durch Tierschützer und die Behörde sieht die Mängel zum Teil auch. Der Landwirt soll die Mängel beseitigenplus Strafe. Aber noch kein Haltungsverbot trotz massiver Auffälligkeiten. Der Landwirt ist aufgrund der Zustände auch bei Kollegen bekannt und nicht gern gesehen. "Er bringt die ganzen Bauern in Verruf! Gut das die Tierschützer da rein sind und nun passiert was!"

Betrieb B bekommt auch Besuch durch Tierschützer. Der Betrieb ist offensichtlich in Ordnung wird dennoch angezeigt. Das Vetamt zeigt kleinere mängel an, die aber gleich beseitigt werden. Kollegen darauf: "die gehören angezeigt wegen Einbruch/Hausfriedensbruch etc. Bei dir ist ja nichts zu finden!"


Im Thema "Islam vs. Tierwohl" hatte ich diesen Gedanken ja schon mal:

"Ich finde aller Meinungen sind wichtig. Verschiedene Ansichten gehören einfach in die Gesellschaft.Bei der Landwirtschaft gehören die Ansichten eines verbohrten Landwirten genauso dazu wie, die des Öko-vegan-PETA-Tierschützers.

Wäre die Situation mit den Export-Tieren nicht so grausam, würde es wohl kaum Tierschützer geben, die sich da immer wieder hinbegeben und vor Ort recherchieren. Ein Landwirt würde sowas im seltesten Fall machen.

Wenn keine oder wenig bzw. geringe Verstösse und Fehler passieren würden, dann gäbe es doch keine solchen Bilder.

Das fängt doch auch schon hier vor unserer Haustür an. Es gibt Landwirte/Erzeuger, die es nicht schaffen ordentlich die Tiere zu versorgen und tierschutzgerecht zu behandeln. Siehe genügend Aufnahmen, wo solche Situationen festgehalten wurden.

Dann gibt es wieder genüdend die zuverlässig und seriös arbeiten. Und genau die es umsetzen sitzen mit im Boot der Schlechten bzw. die es nicht hinbekommen.

Und in meinen Augen zählt immer das Gesamtpaket. Es gibt alte betriebe, wo man erst denkt, oha alles marode, nicht modern aber bei den Leuten kommt, wenns Tier krank ist auch der Tierarzt. Auch wenns ein Stierkalb sein sollte, aufgrund der Verantwortung dem Tier gegenüber. In einem anderen modernen Betrieb, wird das Kalb liegen gelassen.

Bei Hühnern und Schweinen dasselbe. Der eine Stallbetreiber stallt die Hühner auf und kümmert sich dann nicht darum, Tiere liegen rum die schon skelletiert sind. Der andere Betrieb macht regelmässige Rundgänge entnimmt Tiere, die tot sind oder das Mastende nicht mehr erreichen und tötet sie fachgerecht.

Welcher Betrieb wird wohl von Tierschützern öfters widerrechtlich betreten werden?"


Mich beschäftigt die Frage, benötigt man doch Tierschützer damit die Landwirte sensibilisierter werden in Sachen Tierschutz? Inwieweit sind Tierschützer, auch wenn man offensichtlich auf sie schimpft, doch iwo gern gesehen um die "schlechteren" Betriebe aufzudecken?

Inwieweit schädigen Tierschützer tatsächlichLandwirte, auf der anderen sind ja auch noch die Verbraucher die Transparenz fordern?

Und dann am Ende, inwieweit wird doch das Urteil hier doch gern gesehen auch bei Landwirten?


Natürlich hast du recht , ich frage mich auch warum manche Leute Tierquäler in Schutz nehmen , ich bin dafür in jeden Stall verpflichtend eine Kamera einzubauen auf die jeder Zugriff hat
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Und in jede Wohnung, in der ein Heimtier gehalten wird, bzw. in der auch Kinder leben.
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Wenn man das Urteil konsequent umsetzt.....

Dann bricht man einfach mal in ein haus ein, filmt dort verletzte Leute (warum und von wem verletzt ist ja beim Filmmaterial egal) stellt das ganze ein halbes Jahr auf YouTube, natürlich mit Spendenaufruf... wenn das ganze dann kein Geld mehr bringt informiert man den Notarzt und die Polizei und lässt sich als Held feiern.

Das Problem aber ist, das der Notfallpararaph eben nur für unmittelbare Hilfeleistung bei 'Gefahr in Verzug' gilt.

Dieses Urteil räumt jedem Gaffer mehr Rechte ein als den Helfern, die von den Gaffern bei ihrer Arbeit behindert werden. Wenn man es mal auf das Thema Verkehrsunfall umsetzt.

Man sollte das Ganze Gericht nicht nur den Richter mit einem Berufsverbot belegen, wegen staatsgefährdender Tätigkeit.
Die untätige Kontrollbehörde sollte ebenfalls mit neuem Personal ausgerüstet werden (vollständiger Austausch)

Und zu guter Letzt sollten die Einbrecher auch in den Bau einfahren, um zumindest eine Restglaubwürdigkeit eines Rechtsstaates zu wahren!
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@nurich

Ja, die Fragen werfen weitere Fragen auf. Und lassen die Dinge in anderem Licht erscheinen, umso weiter man darüber nachdenkt.


Eine Kamera überall aufzustellen halte ich für unnötig, allerdings bessere Kontrolle und bei Kinder auch wachsamer und aufmerksame Nachbarn und so. Vieles kann verhindert werden, wenn solche Fälle gemeldet werden.


Notill, Tierschützer die in Ställe eingebrochen sind werden doch auch sich schützen bzw. eine gewissse Erfahrung mit Abläufen bzw. ihre Beobachtungen gemacht haben. Die Tierschützer haben meist über mehrere Tage gefilmt, dies dann der zuständigen Behörde gemeldet. Ich frage mich woher die Aussage kommt, dass solche Zustände statt der Behörde zu melden, diese stattdessen im Netz verbreitet werden. Ich kann mir vorstellen, dass es Tierschutzorganisationen gibt, die auch erst ins Internet gehen und dann zu Behörden. Allerdings wird es da auch Gründe geben können, beispielsweise wenn die Behörden einfach nicht handeln bzw. zu lasch.

Wenn man sich den Fall mit dem Max Planck Institut ansieht, wo die Affen gequält wurden während der Versuche haben die Tierschützer dort ja auch über mehrere Monate die Vorfälle gesammelt, um auch einen Druck aufbauen zu können. Mit "kleineren, einzelnen Verstössen" hätte sich das Institut rausreden können. Also von daher bringt es durchaus schon mehrgleisig zu fahren, es den Behörden melden, aber auch gleichzeitig an die Öffentlichkeit gehen.


[www.donaukurier.de]

Ich hatte damals das Video gesehen und fand der Landwirt hat schon tierschutzwidrig gehandelt. Und da der Nachbar dies gefilmt hat, denke ich mir dieser wird nicht wegen einem einmaligen Vorfalls die Kamera, da hingehalten haben. Und das ging ohne Einbruch und trotzdem kam es zu einem Urteil, das wohl manche zu "lasch2 ansehen gegenüber dem der gefilmt hat.


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@ nurich #
nurich schrieb:

@SecretWorld und Dolly,

aber da bleibt doch immer wieder die Frage danach, wo sind denn unsre vielen Kontrollen? (Die Masse der Landwirte beklagt ein zu viel, aber trotzdem immer wieder unentdeckte Fälle?)
Brauchen wir Alibitierschützer, um ein versagen unsrer vielen Kontrollorgane ausgleichen?
Dienen unsere ganzen Kontrollbehörden auch nur der eigenen finanziellen Versorgung?
Schauen diese auch nur danach, wo die Kontrolle möglichst einfach und ohne größere Schwierigkeiten durchzuführen ist?


Das stimmt!Das frag ich mich auch!Und ich fände Haltungsbedingungen weit aus wichtiger als fehlende Ohrmarken!
Denke das ist politisch gewollt!Es gibt noch genug auslaufende Höfe,bei denen die Ställe die Hölle für Mensch und Tier sind,die aber noch weiter laufen sollen bis die Menschen nimmer können.Weil sie nicht aufgeben wollen oder finanziell nicht können.Ich weiss es klingt klischeehaft aber mir fallen einige betriebe dazu ein:die Besitzer können fast nimmer nach einem Leben mit harter körperlicher Arbeit(Hüften,Buckel),die Landtechnik und Ställe irgendwo spätens in den 70er Jahren geblieben,notdürftig geflickt,in den Köpfen kein Willen irgendwie was zu ändern...
Und als ich so ritt im rasengedämpften Schritt,da wars mir:Fiel ich jetzt von meinem Schimmel,fiel ich in den Himmel!

With a host of furious fancies;
There I am commander;
With a burning spear and a horse of air
to the wilderness I wander.
With knights of ghost and shadow
I summoned am to turney,
ten leagues beyond the wide world`s end:
Methinks it is no journey !
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