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Ackerbau
1370 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Ackerbau
Maschinen für Bodenbearbeitung, Saat, Düngung, Pflanzenschutz.

Situation in Feld und Flur

@ The_Fox #
The_Fox schrieb:

...
Im Moment sieht Alles nach einer Wiederholung des letzten Jahres aus, nur, dass die Wasserreserven noch niedriger sind als im Vorjahr und die Trockenheit noch früher anfängt. Das kann sich natürlich noch Alles ändern, aber ich bin in der Hinsicht lieber pessimistisch.

... die Wasserreserven "noch niedriger" als letztes Jahr ist aber arg beschönigend. 2017 war der nasseste Herbst soweit meine Erinnerungen reichen. Die Wasserversorgung aus den Winter heraus war sehr gut. Das sieht dieses Jahr ganz anders aus. Wie es weitergeht werden wir sehen, das meint mein bevorzugter Wetterdienst dazu:
Stefan Ochs Wettermail - Sa 13.04. 23:45
Ein gewaltiges Hoch liegt mit seinem Kern über Skandinavien und dieses Hoch ist unglaublich zäh. Beim GFS-Wettermodell hält es bis zur letzten Vorhersagekarte, bis zum 29. April durch. Wir liegen am Südrand dieses Hochs in einer überwiegend trockenen Ostströmung. Das weckt Erinnerungen an das vergangene Jahr, wo sich solche Wetterlagen im Frühling und Sommer am laufenden Band wiederholten und in Deutschland zur schlimmsten Dürre seit Jahrhunderten (vermutlich seit 1540) führten. Diese aktuelle Parallele zum vergangenen Jahr darf man jetzt aber auch nicht überbewerten. Die Wettervorhersagen reichen nur maximal zwei Wochen weit und kein Mensch weiß, wie es danach weitergeht.

[www.wetterochs.de]
Harry Frankfurt: Wer Lügen (Fakes) verbreitet, respektiert die Wahrheit noch insoweit, als er ihre Aufdeckung fürchtet. Dem Bullshitter ist dies dagegen egal geworden.
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.04.19 um 11:42 Uhr.
@ Tuxo #
Tuxo schrieb:

... die Wasserreserven "noch niedriger" als letztes Jahr ist aber arg beschönigend. 2017 war der nasseste Herbst soweit meine Erinnerungen reichen. Die Wasserversorgung aus den Winter heraus war sehr gut. Das sieht dieses Jahr ganz anders aus. Wie es weitergeht werden wir sehen, das meint mein bevorzugter Wetterdienst dazu:
Stefan Ochs Wettermail - Sa 13.04. 23:45
Ein gewaltiges Hoch liegt mit seinem Kern über Skandinavien und dieses Hoch ist unglaublich zäh. Beim GFS-Wettermodell hält es bis zur letzten Vorhersagekarte, bis zum 29. April durch. Wir liegen am Südrand dieses Hochs in einer überwiegend trockenen Ostströmung. Das weckt Erinnerungen an das vergangene Jahr, wo sich solche Wetterlagen im Frühling und Sommer am laufenden Band wiederholten und in Deutschland zur schlimmsten Dürre seit Jahrhunderten (vermutlich seit 1540) führten. Diese aktuelle Parallele zum vergangenen Jahr darf man jetzt aber auch nicht überbewerten. Die Wettervorhersagen reichen nur maximal zwei Wochen weit und kein Mensch weiß, wie es danach weitergeht.

[www.wetterochs.de]


Hurra, schlimmste Dürre seit Beginn der Menscnheit, oder so....Dein Wetterfrosch sollte sich mal mit der jüngeren Geschichte beschäftigen. Es gab innerhalb der letzten hundert Jahre wesendlich schlimmere.
das da ist Clickbait, sonst gar nichts.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör..
Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt.
(W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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#
Daß es letztes Jahr trocken war, und heuer bisher trocken ist, dürfte unbestritten sein. Was ich mich Frage, wie soll es eine Nitratauswaschung geben und ins Grundwasser kommen? Nach meinen Schulwissen, befördern die Kapillaren nicht nur H²O nach oben sondern auch Nährstoffe. Rein theoretisch dürfte da im Grundwasser nichts mehr ankommen. Vielleicht weiß da wer eine Antwort.
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@ 0 #
Aber sicher,
es kommt nicht zu Nitratbelastung solange kein Wasser da ist,
und nicht so weitergedüngt wird als erwarte man einen Vollertrag.
Desweiteren auf Flächen die dann keine Winterung haben,
im Herbst eine Winterharte Zwischenfrucht einbringen uns schon sieht es bestens aus,
und man kann im nächsten Jahr auf mehr hoffen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.04.19 um 22:18 Uhr.
@ Seebauer #
Wer die Winterfeuchte nicht effektiv nutzt, bekommt immer mehr und heftigere Probleme. Und zwar mit Düngung genau so wie ohne. In unseren Gebiet gab es ausreichend Niederschlag im Winter, was aber nicht als selbstverständlich anzusehen ist. I.d.R. ist im Winter mit wesentlich weniger Niederschlag zu Rechnen.
Ich persönlich habe eine ganz andere Vermutung! Daß nämlich durch den ungehemmten Verbrauch an Ressourcen (im diesen Fall Wasser) der Aufwand zur Gewinnung (immer tiefere Brunnen) exorbitant steigt. Da keiner den Verbrauchern Sagen will, daß der Lebensstiel Konsequenzen hat, braucht man einen Sündenbock! Dazu sind Minderheiten gerade zu prädestiniert.
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#
So ganz würde ich den Ackerbau nicht aus der Verantwortung für die gestiegenen
Nitratwerte nehmen wollen. Das da in der Vergangenheit von den Landwirten die
ein oder andere Sünde begangen wurde ist einfach Fakt. Vor allem wenn der GV-Besatz
je ha am oberen Limit ist. z.B. wenn auf die Maisstoppel kräftig Gülle gedüngt wurde
und dann vor der Weizensaat das ganze untergepflügt wurde. Das haben bis letztes
Jahr sogar junge Betriebsleiter, die frisch ihren Meister- oder Technikertitel in der
Tasche hatten so praktiziert. Da hab ich dann immer an der Lehrqualität von der
Landbauschulen gezweifelt. Und da gäbe es noch ein paar Beispiele, wo man einfach
noch optimieren muss und auch kann. Man wird dafür sogar noch mit einem besseren
Betriebsergebniss belohnt.
6
 
@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

So ganz würde ich den Ackerbau nicht aus der Verantwortung für die gestiegenen
Nitratwerte nehmen wollen.

Überall gibt es eben schwarze Schafe , so auch bei uns . Leider wird das nicht differenziert und so stehen auch die verantwortungsbewussten Bauern mit am Pranger.
Aber ich kenne die auch : Mal einer der es nicht nötig hatte eine LW lehre zu machen , statt dessen nebenzu in die Arbeit . Da kommst hin , dann pflatscht der geschätzte 60 m3 Gülle auf das Maisland . Soweit so gut , aber im Hof stehen dann zwei geladene Hänger mit 50 er Kali . Was machst mit dem ? Kommt auffn Mais . Ahaaaa !!!

Ein anderer, flächenknappe BGA holte zu der Haufen Gülle noch zusätzlich Gärreste aus der Landkreis Biomülltonne, dem nicht genug , auch noch Kompost dazu ! Nach jeden GL-Schnitt , ( ja nach jedem ! ) kommt der Gülletanker . Den Rest kann man sch denken .
Das sind schon Sachen die gar nicht gehen .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
2
 
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Also bei uns gab es vor~ 20 Jahren noch Bauern, die den Mais so düngten, daß er ins Lage ging. Noch im Spätherbst von oben bis unten Grün war, und dementsprechend Sickersaft aus dem Silo gelaufen ist. Ist aber schon lange Vergangenheit. Heuer wurde von einzelnen das Grünland verstärkt angedüngt, vermutlich ist das der Futterknappheit geschuldet. Nur davon kommt ganz sicher nichts in das Grundwasser. Einzelne Betriebe sind genötigt schon Gras zu mähen! Andere haben 15 Kühe auf den Schlachthof gebracht. Also bei einigen ist wirklich Polen offen!
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@ 0 #

das liegt aber eher an der späten Saat bzw. Sorte, die es damals gab !

was mich etwas stört an der ganzen optimalen Gülleausbringung.

Das Zeitfenster wird immer enger und wenn dann wirklich ungünstige Witterungsverhältnisse eintreten,
ist der positive Vorteil aufgehoben !
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.04.19 um 22:53 Uhr.
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Gerade habe ich mir die Langzeitprognose für den restlichen April angesehen, zusammengezählt meldet er bis 30.4.19 0,9 Liter Regen. Bleibt es im Mai so, muß ich im Stall ausdünnen.
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