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Ackerbau
1373 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Ackerbau
Maschinen für Bodenbearbeitung, Saat, Düngung, Pflanzenschutz.

Situation in Feld und Flur

@ Tuxo #
Cool bleiben Leute, das Jahr ist noch jung und es ist noch lange nicht ausgemacht ob 2019 ein 2018 2.0 oder doch noch ein verregnetes Jahr wird.

Das ist wahr, aber in einer Prognose müssen die Risiken schon berücksichtigt werden und nicht nur optimistische Aussagen getätigt werden. Das machen nur unseriöse Zeitgenossen.
Somit hätte die Prognose etwas gesenkt werden müssen, weil die Risiken für Ertragsverluste gestiegen sind. Der wahrscheinlichste Erwartungshorizont der Prognose hat sich nämlich wegen des trockenen Wetters etwas nach unten verschoben. Spitzenerträge sind nach wie vor möglich, aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist schon etwas geringer geworden.
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Der Getreide aufnehmenden Hand geht es jetzt in erster Linie darum, keine
Hoffnungen für eventuell steigende Getreide und Rapspreise aufkommen zu
lassen. Und da werden aus taktischen Gründen schon mal nicht seriöse
Aussagen in den Raum gestellt.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Ja, genau..
Aber welchen Vorteil hast DU von dieser Prognose?
Der DRV könnte auf geringe Vorkontraktpreise spekulieren etc.

Nun das häckseln wird ja je Ha abgerechnet. Und der Futtervorrat würde auch wieder mehr werden
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@ 0 #
0 schrieb:

Nun das häckseln wird ja je Ha abgerechnet. Und der Futtervorrat würde auch wieder mehr werden

Nur keine Panik. Lt. Wetter Online soll sich das Wetter bis zum nächsten Freitag umstellen. Es soll ein Regenwetter kommen, Frühlingswetter nicht in Sicht. Hoffen wir, dass sich die "Prophezeihung" nicht in Frühlingswetter auflöst. Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir 30° Hitze.
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[www.elite-magazin.de] Das ist aber schon besorgniserregend!
0
 
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Na ja, am Freitag sind ein paar Liter Regen zu 75% drinn, aber das wars dann auch
schon. Danach wieder sonnig und trocken.
1
 
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Situation im Norden von Hannover:
Getreide ist stellenweise bereits gelb, drum herum grau.
Seit 2 Wochen laufen die Wasserkanonen bei den Beregnungsbetrieben.
Grünland wächst nicht wirklich, stellenweise sogar rückwärts. Sogar mein Rotklee (Saat 8/2017) beginnt bei aktuell 25cm Höhe nun zu welken.
Störche und Greifvögel finden beim Ackern nicht s zu Fressen.
Und der Wind treibt den Sand durch die Gegend.

Dennoch freuen wir uns auf eine weiter Rekordernte!
"Wenn das die Lösung ist, dann hätte ich gerne mein Problem zurück"
7
 
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Hier auch, wer kann beregnet noch solange es nicht eingeschränckt wird,
halt Sonderkulturen,
sonst gibts das hier am Bodensee eher nicht, haben auch meist genug Niederschlag.
0
 
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Wir haben heute die N-min Proben für Mais und Kartoffeln gezogen. Ich war doch
überrascht wie der Ostwind die letzten zwei Wochen ganze Arbeit geleistet hat.
Von den kräftigen Niederschlägen die wir zum Glück Mitte März noch bekommen
haben und die die ausgebrachte Gülle eingewaschen haben, ist nichts mehr zu
sehen bzw. zu spüren. Jetzt wundert es mich nicht mehr warum es auf dem
Grünland, bei uns meist auf sehr steinigen bzw. felsigen Böden, die sich nicht
zum ackern taugen nicht wirklich vorwärts gehen will. Was mir auch auffällt:
man sieht in unserer Region, weit mehr schlechte Wintergerste wie wirklich Gute.
Hat man untersuchen lassen: viel Befall mit Weizenverzwerungsvirus. Tritticale,
Roggen und Dinkel sehr gut. Raps war sehr gut, man sieht aber jetzt zu
Blühbeginn, das ihm doch etwas fehlt. Wahrscheinlich hat die 2. N-Gabe noch
nicht wirklich gewirkt. Die Weizenbestände etwas dünner, aber da ist noch
alles möglich. Die bekommen jetzt noch einen Walzengang mit der Güttler-
Prismenwalze. Was richtig gut wächst ist das von einigen Kollegen gesääte
einjährige Weidelgras, meist auf den besseren Böden. Das sieht man regelrecht
wachsen.
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Moin

Wie @Kartoffelbluete schon schrieb, auch hier stellenweise Befall mit dem "Weizenverzwerungsvirus", welcher nicht durch Läuse sondern Zikaden übertragen wird und daher auch kaum bekämpft werden kann.
Die 7-Tage-Vorhersage lässt etwas Hoffnung auf ein wenig Feuchtigkeit aufkommen, na die Hoffnung stirb zum Schluss.
Noch ein Wort zu ZR und Töften.
ZR sind sehr gut aufgelaufen und sind im 2-4 Blattstadium. Ein Kollege hat schon am 26.2.(!!!) Rüben gelegt, die haben schon 6 Blätter!
Töften sind fast alle in der Erde. Hier wird seit zwei-drei Jahren der Acker zu Kartoffeln gerne separiert oder entsteint, war in diesem Jahr nicht die beste Maßnahme, die Dämme laufen gleich nach dem Pflanzen auseinander wie Wasser und Gestern, bei sehr starkem Wind, war dann auch noch die "halbe Altmark" unterwegs. (stellenweise Sicht unter 20 Meter!)
Ach, der Mais ist auch schon gut zur Hälfte im Staub versteckt.
Alles andere wie auf 128 beschrieben, nur noch etwas schlechter.

Gruß Gundermann
Das Wachstum hat immer Recht!- kommt uns doch bekannt vor alles hat sein Ende nur das Wachstum nicht.Jedenfalls ist das öffentlich-politisch-MEDIALE Neuholsprech schon auf den Niveau der dahinphrasierenden Zentralkommitees-Mitglieder mit angeschlossener Aktueller Kamera angekommen.(Gedanken eines Freundes)
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