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Schweine
Forum: Schweine
Für Fragen rund um die Schweinehaltung

Wie werden wir ab dem 1. Januar 2019 ebergeruchsfreies Fleisch produzieren?

@ burgilali #
Jeder Mitgliedstaat regelt die Saugferkelkastration in seinem nationalen Rechtsrahmen. Daher wird nichts ins Ausland verlagert . Die anderen europäischen Mitgliedstaaten kastrtieren die Saugferkel wie es dort entschieden worden ist, z.T. schon vor Jahren; und völlig unabhängig davon wie bei uns der Eingriff geregelt ist. Ob Du Deinen Mitarbeiter entläßt oder nicht ist alleine Deine betriebswirtschaftliche Entscheidung. Die Politik dafür verantwortlich zu machen ist feige.

Das zeigt zweierlei: du kannst dich an deine eigenen Aussagen nicht mehr erinnern
und/oder du hast nicht verstanden, was ein EU-Binnenmarkt bedeutet.

Weil es in diesem Zusammenhang gerade passt: hast du schon Antwort von QS bekommen, warum man lokal betäubte Ferkel aus dem Ausland akzeptiert?
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@ burgilali #
Wie menschenverachtensd sind erst jene, die darauf bestehen Saugferkel auch künftig misshandeln zu dürfen?

Schweine sind aber keine Menschen! Darum kann das gar nicht menschenverachtend sein.
Es kann höchstens grausam oder brutal sein.
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@ burgilali #
Emla Creme enthält die Wirkstoffkombination Lidocain + Prilocain.
Beiden fehlt die Zulassung für lebensmittelliefernde Tiere. Die Creme wirkt nur an der Oberfläche von Haut oder Schleimhaut. Bei der Kastration sind auch tieferliegende Gewebsschichten betroffen. Dort werden die Samenstränge einschließlich der Blut- und Nervenbahnen durchtrennt.
Unser Tierschutzgesetz verlangt eine Schmerzausschaltung.

Das sollte uns aber massiv zu denken geben: für lebensmittelliefernde Tiere ist es verboten, aber beim Menschen darf es direkt eingesetzt werden?!? Da kann man sich nur noch voller Entsetzen wundern, dass lebensmittelliefernde Tiere von Staat stärker geschützt werden als Kinder!

Oberflächliche Wirkung? Na, so oberflächlich ist das Präputium auch nicht, kannst ja selbst bei dir mal ausprobieren....
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@ altilla #
Da wird eine Schmerzausschaltung gefordert, aber es ist egal (meine Meinung) ob man den Schmerz bei der Kastration hat oder nach aufwachen aus der Narkose. Eine Operation ohne Schmerzen, ob unter der operation oder nach der operation ist eigentlich egal.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.09.18 um 21:18 Uhr.
@ altilla #
dem Threadstarter ist die Wirtschaftlichkeit und die Wettbewerbsfähigkeit egal, dem sind die Tierhalter sowieso Zuviel und er freut sich sogar, wenn viele aufhören. Der Ausgang ist klar: wenn der vierte Weg nicht kommt, haben die Länder einen Kostenvorteil in der Produktion von min. 4€ und der wird dadurch aus wirtschaftlichen Gründen den Ferkelerzeugern nicht bezahlt, da sonst die Mäster (auch berechtigt) die Ferkel im Ausland kaufen.

Der Threadstarter schrieb auch, daß die Politik an dem Desaster nicht Schuld ist. Wer ist es dann, wenn die Politik nicht einmal in der Lage ist, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu regeln?
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@ 240236 #
dem Threadstarter ist die Wirtschaftlichkeit und die Wettbewerbsfähigkeit egal, dem sind die Tierhalter sowieso Zuviel und er freut sich sogar, wenn viele aufhören. Der Ausgang ist klar: wenn der vierte Weg nicht kommt, haben die Länder einen Kostenvorteil in der Produktion von min. 4€ und der wird dadurch aus wirtschaftlichen Gründen den Ferkelerzeugern nicht bezahlt, da sonst die Mäster (auch berechtigt) die Ferkel im Ausland kaufen.

Der Threadstarter schrieb auch, daß die Politik an dem Desaster nicht Schuld ist. Wer ist es dann, wenn die Politik nicht einmal in der Lage ist, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu regeln?

Er selbst isst ja kaum Schweinefleisch, so kann ihm das egal sein. Das ist auch der Endzweck vieler Initiativen: Abschaffung der Nutztierhaltung.
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@ altilla #
Nein; habe ich nicht
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@ 240236 #
240236 schrieb:

dem Threadstarter ist die Wirtschaftlichkeit und die Wettbewerbsfähigkeit egal, dem sind die Tierhalter sowieso Zuviel und er freut sich sogar, wenn viele aufhören. Der Ausgang ist klar: wenn der vierte Weg nicht kommt, haben die Länder einen Kostenvorteil in der Produktion von min. 4€ und der wird dadurch aus wirtschaftlichen Gründen den Ferkelerzeugern nicht bezahlt, da sonst die Mäster (auch berechtigt) die Ferkel im Ausland kaufen.

Der Threadstarter schrieb auch, daß die Politik an dem Desaster nicht Schuld ist. Wer ist es dann, wenn die Politik nicht einmal in der Lage ist, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu regeln?


Der vierte Weg kann nicht kommen, weil es bei uns kein zugelassenes Arzneimittel gibt, das eine Schmerzausschaltung bewirkt.
Der Kostennachteil wird durch die Direktzahlungen ausgeglichen; dafür sind sie nämlich da.
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen wurden schon vor fünf Jahren im Tierschutzgesetz geregelt. Es sind die Fachverbände der Landwirtschaft, die in FÜNF Jahren nicht fertig gebracht haben, was sie schon 2008 in der Düsseldorfer Erklärung beschlossen haben: Ausstieg aus der betäubungslosen Kastration
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@ 240236 #
240236 schrieb:

Da wird eine Schmerzausschaltung gefordert, aber es ist egal (meine Meinung) ob man den Schmerz bei der Kastration hat oder nach aufwachen aus der Narkose. Eine Operation ohne Schmerzen, ob unter der operation oder nach der operation ist eigentlich egal.

Das ist nicht egal, weil zur Linderung des postoperativen Schmerzes dem Ferkel ein Medikament verabreicht wird.
Außerdem schreibt das TierSchG ausdrücklich vor alle Maßnahmen zu ergreifen um die Schmerzen zu reduzieren.

Deshalb bleibt die Immunokastration die tierfreundlichste Methode zur Produktion von ebergeruchsfreiem FLeisch.
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