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Ackerbau
1355 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Ackerbau
Maschinen für Bodenbearbeitung, Saat, Düngung, Pflanzenschutz.

Welche Säschiene für kombinierte Getreideaussaat

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Welche Säschiene für kombinierte Getreideaussaat
Hallo. Es ist zwar noch eine weile bis das Getreide ausgesät wird, jetzt ist aber noch Zeit um sich Gedanken zu machen...
Folgende Vorraussetzung sind gegeben:
- Aussaat von Getreide (Gerste, Weizen..) im Herbst nach dem Pflug in einem Arbeitsgang mit 3m Kreiselegge, 20 ha.
- Vorhanden: 3m Kreiselegge mit Hitch, Fronttank, Walze zum anschließenden anwalzen der Saat
- Leichte (auch Moor) bis schwere Böden, teilweise "steinreich". Alles mit KE bearbeitbar.

Bis jetzt haben wir immer mit einer Aufbausämaschine gearbeitet (Leihweise). Da wir mit der Aussaatgenaugkeit nicht zufrieden sind möchten wird den vorhandenen Fronttank nutzten (der Arbeitet bei Dünger sehr genau).

Jetzt stellt sich für mich die Frage, wie ich das Korn am effizientesten in den Boden bringe.

Folgende Fragen beschäftigen mich:
- Sind nach der KE Scheibenschar notwendig? Wir hatten bei der Mietmaschine teilweise Probleme, dass die Doppelscheiben zu wenig Wiederstand im Boden hatten, dass die garnicht drehen (Moorböden). Boden staut sich auf usw. Anscheinend auch nicht immer die optimale Wahl
- Was ist kostengünstig (aufgrund der Fläche)?


Mich würde eure Einschätzung dazu interssieren.

Danke.

lg

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@ oesi #
Was bedeutet Aussaatgenauigkeit? Zu schlechte Dosierung, zu schlechte Verteilung oder schlechte Ablagetiefe?
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@ Pflanzenbauer #
Pflanzenbauer schrieb:

Was bedeutet Aussaatgenauigkeit? Zu schlechte Dosierung, zu schlechte Verteilung oder schlechte Ablagetiefe?


Zuschlechte Dosierung. Der Fronttank ist mit elk. Dosierung über die Signalsteckdose doch wesentlich genauer. Ablagetiefe wenn sich die Scheiben nicht mehr mitdrehen auch bescheiden...
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Wir säen auch mit KE und Fronttank. Ich habe die vorhandene Walze von der RABE-KE
durch eine Säwalze von HEKO ersetzt, mit einem Verteiler von Horsch. In meinem Profil
sind drei Bilder in Aktion zu sehen. Damit wir mit 11 cm Reihenabstand säen könne haben
wir die Doppelwalze verbaut. Notill säät mit einer einreihigen Walze, auch zu sehen in seinem
Profil.
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@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

Wir säen auch mit KE und Fronttank. Ich habe die vorhandene Walze von der RABE-KE
durch eine Säwalze von HEKO ersetzt, mit einem Verteiler von Horsch. In meinem Profil
sind drei Bilder in Aktion zu sehen. Damit wir mit 11 cm Reihenabstand säen könne haben
wir die Doppelwalze verbaut. Notill säät mit einer einreihigen Walze, auch zu sehen in seinem
Profil.


Interessanter Ansatz. Wie kommt die Saat in den Boden? Wird davor aufgeschlitzt? Wie sieht es mit der Ablagetiefe aus? Wie siehts mit Steinen aus?

lg
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Wir wirtschaften auf zum Teil sehr steinigen Böden. Kein Problem.
Das sind Federstempelwalzen. Zwischen den einzelnen Ringen sind die Särohre angebracht.
Der Auslauf ist neben dem tiefsten Punkt von den Ringen. So kann sich kein Pflanzenmaterial
vor den Särohren aufstauen, weil die Ringe von den Walzen alles immer wegräumen,
bzw wegziehen. Die Särohre sind an ziemlich starken Blattfedern angebracht, so das sich
die eingestellte Ablagetiefe auch bei wechselnden Böden und höherer Geschwindigkeit
gut einhalten lässt. Wird zentral mit einer stufenloßen Kurbel verstellt. Im Gegensatz zu
Rollscharen überrollen die Särohre keine Steine, Kluten oder Pflanzenmaterial sondern schieben
sie zur Seite und halten so die Ablagetiefe. Da muss nichts aufgeschlizt werden, der Boden
ist ja nach der KE locker und bleibt auch locker zwischen den Ringen wo die Särohre
im Boden gezogen werden. Bei der Doppelwalze wird dann immer nur in den Saatreihen
gewalzt, einmal vor der Ablage und einmal nach der Ablage. Die Federstempelwalze
lässt die Feinerde im Saathorizont und bringt kleine Krümmel an die Oberfläche, so das
der Boden nach stärkeren Niederschlägen weniger verschlämmt. Informiere dich einfach
mal bei der Fa. HEKO.
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Gut du hast jetzt zwei Probleme.
1. Die Genauigkeit der Dosierung.
In der Regel werden die Sämaschinen alle über ein Tastrad aus Metall angetrieben, wie soll das ungenau werden? Das Ding hat in der Regel keinen Schlupf und dreht sich auch nur solange wie sich die Maschine im Boden befindet.

2. Doppelscheibenschare dreht sich nicht.

Das kommt eben auf den Boden drauf an. Kann man pauschal nicht sagen was am besten für dich ist, dazu müsste man den Boden genauer kennen. Einfach mal bei Kollgen im Herbst gucken mit welcher Technik die ihr Zeug in den Boden bringen und welche Scheiben verbaut sind.
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Was für eine Technik war das, die du bisher verwendet hast? Da du KE mit hitch schreibst, gehe ich von einer anbausämaschine aus. Ein aufbaugerät leihweise sehe ich eher unwahrscheinlich, das muß ja auch zur KE passen (Anbau und Antrieb)
Wenn die Dosierung zu ungenau ist, dreht man die Maschine halt entsprechend ab. Aber das du hier wesentliche Unterschiede merkst zwischen elektrischem und mechanischem Antrieb, das bezweifele ich. Wo ich mir einen Unterschied in der Dosierung vorstellen kann, ist evtl bei feinsämereien, da kommen verschiedene Techniken (gerade die älteren mechanischen Maschinen ) leicht an ihre Grenzen. Aber bei Getreide, wo man kaum unter 80kg kommt, sehe ich da kein wirkliches Problem.
Was evtl ein Problem sein könnte, was man gar nicht so selten sieht. Deine sämaschine muß auf dem Boden laufen, und nicht die Last noch in der hitch hängen. Das führt unter Umständen zu einem ungleichmäßigen Antrieb, und vor allem zu Erschütterungen, die Dosierung beeinträchtigen, gerade auf steinigen Böden.

Ei den Scharen, übt du einfach sehen, was bei euch am besten funktioniert, aber da sieht man ja auch was die Kollegen haben, und wie deren Bestände auflaufen.
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Wirklich eine Top-Arbeit machen Rollschare wenn sie in der Furche laufen die der
Rillenkranz auf der Stahlwalze in den Boden gedrückt hat und so gleichzeitig für
guten Bodenschluß für die Saatkörner sorgt. Dadurch drehen auch die Schare
sicher. Wie es zum Beispiel Lemken baut, aber auch andere Firmen beachten
inzwischen dieses Zusammenspiel. Das funktioniert aber nur wenn KE - Walze und
Aufbaudrille aus einem Guß, sprich Firma sind. Aufbaudrille deshalb, weil das Gewicht
der Sämaschiene dafür benötigt wird, besonders wenn die KE-Zinken auf schlepp
montiert sind. Mit einer angehängten Drille mit Rollscharen wird so ein Ergebniss
nicht zu erreichen sein.
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@ Kartoffelbluete #
Kann ich nur bestaetigen. Habe mit der 3m Poettinger Aerosem auch mit der gleichen Walze beste Erfahrungen gemacht.
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