Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
UploadForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitglieder
Fleckvieh
304 Themen, Moderator: Manu, Matthias, Susanne1
Forum: Fleckvieh

Zuchwertschätzung August 2018

@ floriansilbereisen #
floriansilbereisen schrieb:

GZW Sensation 104
Hubraum 125
Isario 110
Valentino 123

Freut mich! Habe keinen der 4 eingesetzt!

Hubraum und Valentino sind ok, aber von ihren Vätern gibts weit bessere.

Die Halbbrüder von Valentino mit 98 im Euter würd ich nicht überbewerten. Bei Hutera sind soviele Söhne an der Besamung das man erst in einem Jahr sagen kann wer das Rennen macht bis dorthin besamen wir schon wieder die Urenkel. So gesehen sind die Stiere alle etabliert sobald die Söhne ihre Besamungen machen und lange bevor man den Besten kennt.
Heute würde man die Vier doch um einiges günstiger bekommen.
0
 
@ floriansilbereisen #
GZW Sensation 104

Gerade Sensation ist wieder mal ein brisantes Negativbeispiel der genomischen Zuchtwertschätzung
Sensationell abgestürzt.
1
 
@ altilla #
altilla schrieb:

Gerade Sensation ist wieder mal ein brisantes Negativbeispiel der genomischen Zuchtwertschätzung
Sensationell abgestürzt.


wohl wahr! aber das traurigste daran ist eigentlich dass der Sensation wahrscheinlich durch die enorm hohe Popularität allein wegen des hohen Kaufpreises über die Besamungen schon bezahlt ist und entsprechend viel Schaden angerichtet hat!
3
 
#
immer wieder vergnüglich zu lesen - und Ihr dürft die jeweils dazu gestellten - mehr oder weniger passenden - Kühe nicht außer Acht lassen - wie das so oft geschieht - der Bulle ist nur eine Komponente von zweien - und nicht in jedem Fall die stärkste
1
 
#
Vermutlich heisst es Zuchtwert*schätzung* weil man es vorher nicht weiss, sonst wäre es ja Zuchtwertgewissheit und man müsste nicht so viel Aufwand betreiben...

Wir haben jedenfalls gute Kühe aus Prüfbullen, die später keine Top-Werte bekommen haben, und auch mal schlechte Kühe aus angeblich tollen Bullen, so what? Für die Zucht mögen sie also Reinfälle sein, im Stall tun sie ihren Dienst und tun ihn gut. Wer melkt schon Papier.
5
 
@ Rohana #
Statistik ;)
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
0
 
@ floriansilbereisen #
floriansilbereisen schrieb:

wohl wahr! aber das traurigste daran ist eigentlich dass der Sensation wahrscheinlich durch die enorm hohe Popularität allein wegen des hohen Kaufpreises über die Besamungen schon bezahlt ist und entsprechend viel Schaden angerichtet hat!

Hornlos sind sie trotzdem alle!
Vergessen darf man auch nicht, dass um ca 70% weniger Prüfstiere eingestallt worden sind und dadurch stechen einige wenig Negativbeispiele umso stärker heraus. Auf die Population gerechnet sind der Schaden vertretbar solange es auch die positiven Ausreißer wie Mint oder Mahango gibt. Wenn die Kombination passt kann man unabhängig vom Zuchtwert eine gute Milchkuh erhalten und sonst nützt man die Vorteile der Doppelnutzung.
Die teuren Stiere muss ja keiner einsetzen, wenn einige Züchter bewusst darauf verzichten hilft es den Stationen beim Umdenken. Warum sind seit Juni wieder solche Preise möglich? Seit Zepter gab es ja keinen richtig teuren Stier mehr...
0
 
#
ob der Schaden so vertretbar ist weiß ich nicht.
Vor der genomischen Zeit wurden von den besten Stieren Söhne eingestellt um damit weiter zu Züchten. Heute stellen wir wenn es gut läuft Bullen von der Nummer 9, 21 und 45 eines Vaters ein, und nicht mehr von den drei Besten. Dazu kommen reihenweise Söhne von Stieren die früher nie Besamungserlaubniss bekommen hätten, weil solche Stiere die Zucht negativ beeinflussen. Heute setzten wir aber deren Söhne schön brav ein, weil bis die Enkel geboren werden hat der Opa noch nicht mal NK - Zuchtwerte. Und wir reden hier nicht von 2 oder 3 Kälbern die fallen, sondern von tausenden.
Ob das die 3 Jahre schnelleren Zuchtfortschritt wirklich rechtfertigt, oder ob die Popultion am Ende durch das niedrigere Niveau der Bullenväter am Ende leidet, werden wir erst in 10 oder 20 Jahren wissen. Ich persönlich bin aber ein bisschen Skeptisch, und glaube nicht alle schönen genomischen Zahlen die auf dem Papier stehen. Ich setzte neben den genomischen auch immer noch sehr gerne einen guten Töchtergeprüften Stier ein, und im Zweifel wenn ich bei einer Kuh zwischen 2 Bullen schwanke würde ich den NK - Bullen dem genomischen immer Vorziehen.
1
 
@ Simon1986 #
Simon1986 schrieb:

ob der Schaden so vertretbar ist weiß ich nicht.
Vor der genomischen Zeit wurden von den besten Stieren Söhne eingestellt um damit weiter zu Züchten. Heute stellen wir wenn es gut läuft Bullen von der Nummer 9, 21 und 45 eines Vaters ein, und nicht mehr von den drei Besten. Dazu kommen reihenweise Söhne von Stieren die früher nie Besamungserlaubniss bekommen hätten, weil solche Stiere die Zucht negativ beeinflussen. Heute setzten wir aber deren Söhne schön brav ein, weil bis die Enkel geboren werden hat der Opa noch nicht mal NK - Zuchtwerte. Und wir reden hier nicht von 2 oder 3 Kälbern die fallen, sondern von tausenden.
Ob das die 3 Jahre schnelleren Zuchtfortschritt wirklich rechtfertigt, oder ob die Popultion am Ende durch das niedrigere Niveau der Bullenväter am Ende leidet, werden wir erst in 10 oder 20 Jahren wissen. Ich persönlich bin aber ein bisschen Skeptisch, und glaube nicht alle schönen genomischen Zahlen die auf dem Papier stehen. Ich setzte neben den genomischen auch immer noch sehr gerne einen guten Töchtergeprüften Stier ein, und im Zweifel wenn ich bei einer Kuh zwischen 2 Bullen schwanke würde ich den NK - Bullen dem genomischen immer Vorziehen.

Grundsätzlich hat sich daran nicht viel geändert, zum Zeitpunkt der Besamung sind es die besten verfügbaren Söhne. Binnen einem Jahr tauchen halt viel mehr Söhne von einem Stier auf, die Reihenfolge ändert sich dreimal jährlich und jede Besamungsstation setzt auch vermehrt auf ihre eigenen Stiere. Egal wer die Anpaarung gemacht hat mittels GS lässt sich dann wieder einteilen wer die besten Enkel dieses Stieres sind.
Wenn ich mich irre bitte ein konkretes Beispiel! Welche Stiere hätten früher keine Besamungserlaubnis bekommen?
Ein bisschen Skepsis ist auch wichtig um sich nicht zu sehr täuschen zu lassen. Ich hab bisher mit NK Vererbern mehr Enttäuschungen erlebt als mit den Genomischen!
Durchs Fokuhs Projekt muss ich mindestens 75% Genomisch besamen, den Rest kann man auf Nk und Gebrauchskreuzungen aufteilen und da ich weder auf RHF noch auf die WBB verzichten will werden vorerst keine Nachkommengeprüften mehr eingekauft.
0
 
@ Simon1986 #
Aber es werden doch viel mehr Stiere eingesetzt also gibt es auch größere Streung, vorallem darf man hoffen, dass die Spitze breiter wird.
Was da früher Besamungserlaubnis hatte, würde heute oft nicht mal für genomisch reichen.

Liegt ja bei jedem Betriebleiter selbst ob er Nachkommensgeprüfte Stiere einsetzt,
oder mit der Mode geht.
0
 
Werde Mitglied der Gruppe Rinderzucht FLECKVIEH, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang