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Fleckvieh
309 Themen, Moderator: Manu, Matthias, Susanne1
Forum: Fleckvieh

Zuchwertschätzung August 2018

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Wichtig wär halt nur wenige Portionen eines gs Vererbers einzusetzen. Man hat ja mal überlegt BullenPakete auszugeben (ohne Namen) dann funktioniert das auch mit dem erhöhten Zuchtfortschritt ohne das Risiko dass ein Versager die Population versaut.

Bei Mahango haben manche Betriebsleiter reihenweise alle Tiere besamt, zum Glück ist es gut gegangen ;)
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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@ Jungzuechter #
[quote]Jungzuechter schrieb:

Wenn ich mich irre bitte ein konkretes Beispiel! Welche Stiere hätten früher keine Besamungserlaubnis bekommen?

Bleiben wir doch bei den am Anfang der Treats von dir genannten Stieren:
Besamungserlaubnis meine ich als NK, nicht als GJV mit vielen schönen Zahlen.

Bei Sensation hätte schon der Vater NK geprüft keine Besamungserlaubnis erhalten. Dennoch wurden aus der genomischen Zeit 6 Söhne angekauft, darunter der 98.000 Euro Stier Sensation. Auch der hätte jetzt NK geprüft nie eine Chance auf Besamungserlaubnis. Dennoch stehen schon 7 Söhne an Station die auch wieder munter eingesetzt wurden.

Oder Isario das gleiche : Irola niete, Isario (Wie Incredible) hätte heute keine Chance aus Beasamungserlaubnis, aber sowohl von Isario aus auch von Incredible sind insgesamt 13 Söhne, zum Teil für viel Geld an Sation gegangen.

Liste ließ sich mit Obi, Weltenburg und vielen vielen weiteren erweitern.

allein die oben genannten Stiere haben 10tausende Kälber gebracht. Da brauchst viel Mahangos und Mints um den Zuchtfortschritt zumindest wieder auf 0 zu bringen.

Wenn du sagst mit GJV hast du bessere Erfahrungen als mit NK Bullen, dann passt es für dich. Bei mir im Betrieb kann ich das nicht behaupten. Zwar stammen die besten Kühe aus GJV, aber auch die Ausschussware wurde deutlich mehr (Streuung). Da habe ich mit NK gleichmäßigere, sichere Nachzucht bekommen.
Auch wenn es für dich als Einzelbetrieb hinhauen mag, ob die breite Population Profitiert sehen wir wie schon im letzten Post geschrieben in 10 oder 20 Jahren.
Aber um das klar zu stellen : Auch ich setzte GJV ein, auch ich mache ET mit GJV. Aber eine gewisse Vorsicht und nicht alles glauben was die GS an Zahlen ausspuckt ist denke ich nicht ganz verkehrt.
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@ maxp #
maxp schrieb:

Wichtig wär halt nur wenige Portionen eines gs Vererbers einzusetzen. Man hat ja mal überlegt BullenPakete auszugeben (ohne Namen) dann funktioniert das auch mit dem erhöhten Zuchtfortschritt ohne das Risiko dass ein Versager die Population versaut.

Bei Mahango haben manche Betriebsleiter reihenweise alle Tiere besamt, zum Glück ist es gut gegangen ;)

Ich würde es je Betrieb mit 10 Portionen von einem GJV begrenzen. Wieviele Betriebe den Stier einsetzen kann man eh nicht steuern. Bei Bullenpaketen besteht wieder die Gefahr, dass Topbetriebe nur die besseren Pakete bekommen, eine schwierige Thematik. Zur Streuung man braucht sowieso immer ein paar Verschiedene und nach einem halben Jahr wieder neuere somit kann es garnicht zu einseitig werden.
Wer reihenweise Tiere damit besamt hat die GS noch nicht verstanden, ich hoffe das ändert sich schnellstmöglich. Dabei muss man auch Ausgabeprogamm der Besamungsstation hinterfragen: Wenn ich nicht in der Lage bin laufend neue hochkarätige Vererber anzubieten zwinge ich meine Betriebe zu einem übermäßigen Einsatz des einen Stieres. Die Bayerngenetk hat über 2 Jahre nur Etoscha und Mahango als konkurrenzfähige GJV im Programm und von den beiden hat man sich finanzieren lassen!
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@ Rohana #
Vermutlich heisst es Zuchtwert*schätzung* weil man es vorher nicht weiss, sonst wäre es ja Zuchtwertgewissheit und man müsste nicht so viel Aufwand betreiben...

Wir haben jedenfalls gute Kühe aus Prüfbullen, die später keine Top-Werte bekommen haben, und auch mal schlechte Kühe aus angeblich tollen Bullen, so what? Für die Zucht mögen sie also Reinfälle sein, im Stall tun sie ihren Dienst und tun ihn gut. Wer melkt schon Papier.

Man vergisst halt doch immer zu gerne, dass ein GJV immer nur ein besserer Prüfbulle ist und eben auch verhalten eingesetzt werden sollte. Dann wäre der Schaden begrenzt und auf anfänglich schwächere Bullen können auf dem Betrieben schon früh gute Nachkommen liefern.
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@ Simon1986 #
Früher, zu Zeiten der Besamungerlaubnis, hätte Sensation wahrscheinlich ein eng begrenztes Kontingent erhalten, schon wegen seiner homozygoten Hornlosigkeit.
Schon in den 90ern hat man in der Fleckviehzucht hornlose Bullen eingesetzt, deren Leistung gering waren, wie Pirol oder Hold. Teilweise stammen von diesen Bullen noch die Hornlosigkeit der ersten Stunde in der Milchviehzucht.
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Ich verstehe icht wie man immer von Schaden reden kann.
Diese Bullen werden doch nicht vorwiegend auf Bullenmütter gesetzt in der Regel auf die ganz normalen 08/15 Kühe.
Bullenmütter laufen doch seit jeher in der gezielten Paarung.

Finde es auf jeden Fall erfreulich, dass man heute kein so ein Gschiß mehr hat mit dem "Sondersperma",
Im Prinzip kann doch jeder fast jeden Bullen haben wenn er bereit ist den dafür festgelegte Preis zu setzen.
Hab da auch einige Mal noch Sondersperma bestellt, also das war eher mau, hatte halt keine solch guten Kühe wo das durchgeschlagen hätte.
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@ Seebauer #
Ich verstehe icht wie man immer von Schaden reden kann.
Diese Bullen werden doch nicht vorwiegend auf Bullenmütter gesetzt in der Regel auf die ganz normalen 08/15 Kühe.
Bullenmütter laufen doch seit jeher in der gezielten Paarung.

Schaden ist sicher relativ. Wer auf rein Hornlosigkeit setzen wollte, der hat kaum einen Schaden erlitten. Aber züchterisch hätte es sicher bessere Bullen gegeben, der große Einsatz dieser Jungbullen ist selten nötig und stellt sich hinterher als nicht vorteilhaft heraus.
Und es ist nicht immer so, dass die Kühe in der gezielten Paarung auch wirklich mit den vorgeschlagenen Bullen belegt werden. Auch hier herrschen Moden und von manchen Bullen werden auch zu viele Bullenmütter belegt.
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Servus Leute es ist leider immer wieder das selbe Lied was man da im chat so liest.
GJV hui.... GJV Pfui....
Ich bin der Meinung das der Weg der Falsche ist 150-160- oder vll bald gar 200000 € auszugeben für einen zahlen starken Bullen der dann nichts bringt.
Die BG macht zwar nicht alles super aber sie kauft wieder "mehr" Bullen dh mehr chancen nach oben und mehr vielfalt. Es ist nicht richtig die Zuchtarbeit von früher für einen Zahlenkandidaten überbord zuwerfen.
Ich wünsche jedem Züchter das der "Knaller" kommt mit über 100000€ nur leider werden auch Nieten für teueres Geld verkauft und vermarktet bis zum geht nicht mehr.... Enkel eingestellt usw .

Es hätte aus dem Mahango auch ein WASHINGTON sensation INCREDIBLE werden können. Irgendwie verhuntzt man sich demit die Besten Bullenmütter und die Zuchtarbeit der Väter... grüsse
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@ Lubberger #
Die Landwirte haben es in der Hand. Solange sie diese teueren, wie sich später oft herausstellt, überschätzen GJV sehr stark einsetzen, solange wird sich ein sehr teurer Kauf lohnen.
Erst wenn die Landwirte sich selbst beschränken könnte sich da was ändern. Aber wie will man ca. 30000 Bauern unter einem Hut bringen?
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Die Euphorie um Mahango kann ich überhaupt nicht teilen. Bei der Strichplatzierung wirft er uns um Jahrzehnte zurück und in der Melkbarkeit nähert er sich rasant an die Katastrophalen Werte von seinem Vater.
Ich hatte vor kurzen ein Gespräch mit meinem Nachbarn ( Roboterbetrieb ) der mir sagte das Hauptaugenmerk bei der Stierauswahl legt er auf Strichplatzierung und Stellung weil da der Roboter die grössten Probleme hat .
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