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Rind
1826 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

Einmal täglich melken

@ Blasi #
Das Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg in Aulendorf hat 2010 eine Veröffentlichung zu diesem Thema gemacht.

hier findest Du die gesuchten Infos als PDF:

[www.google.com]
Doc Dörnfeld, Tierarzt in Schwaben
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Hier git es ein paar Betriebe in der Umgebung die einmal am Tag bestimmte Tiere melken. Es sind aber alles Betriebe die ihre Milch komplett in den Tank melken. Meist ältere Bauern, die so noch den Stall nutzen bevor sie aufhören und/oder schuldenfreie Höfe haben.

Ein Bauuer hier um die Ecke kleiner Betrieb mit 35 Kühen achtet sehr auf sene Tiere. Das sind die schönsten Kühe (Fleckvieh), die ich bisher gesehen habe. Sauberer Stall, saubere Tiere. Die älteste Kuh ist derzeit achtzehn Jahre mit vierzehn kälber, davon zweimal Zwillinge be durchschnittlicher Milchleistung. Die Kuh sieht top aus.Vorm Trockenstellen einmal melken nd Kühe, die verkauft werden auch.

Ich denke einmal am Tag melken is für einige Betriebe bestimmt eine interessate Option, besonders wenn man auf seine Familie/Situation sieht und nicht voll auf Leistung geht.

Welche Nachteile sowas mit der Molkerei hat weiss ich nicht, aber die melken alle die Milch in den Tank.
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@ Seebauer #
[quote]Seebauer schrieb:



Die altdeutsche Methode, die Kühe trocken zu stellen, glaub jetzt nicht, dass die alle den Kälber verfüttert werden.




Ist jetzt das Liefern solche Milch verboten ?
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Ist halt die Frage WIE TIEF die Leistung sinkt. Ein Umsteller auf Bio war letzt im Fernsehen, der sprach von, ich glaube ein drittel weniger Milch. Alle anderen Kosten (bis auf Kraftfutter und evtl etwas Tierarzt) bleiben ja, inkl Flächenpacht bzw Kalkulatorischer Anssatz bei eigener Fläche. Ob es da nicht eher Sinn macht, ganz zu verpachten, dann ist die Lebensqualität noch höher....? Wenn Süddeutschland von Minimum 45 cent Vollkosten redet, dürfte es wenig Sinn machen, nur einmal am Tag zu Melken und auf ein Drittel Einnahmen zu verzichten.
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@ michel_77 #
michel_77 schrieb:

Wenn Süddeutschland von Minimum 45 cent Vollkosten redet,

45 Cent wird hinkommen,aber sind sie in anderen Gegenden soviel weniger?
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@ Blasi #
Wenn das wirklich so wäre , wie ein Verband immerzu fordert, dann wären alle Milchviehhalter verschwunden. Der 10 -jahresschnitt in Nordeutschland beträgt in etwa 33 Cent. Jedes Jahr 12 Cent pro kg erzeugter Milch verbrennen hält niemand 10 Jahre aus bzw würde niemand mitmachen!
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@ michel_77 #
Ich denke mit vollkosten darfst du wahraeinlich den wenigsten kommen. Die kennen nicht nur bei der Milch die wenigsten Betriebe.
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@ michel_77 #
Das merkt doch keiner, Investitionen werden einmal bezahlt, dann kosten sie kein Geld mehr.
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@ michel_77 #
michel_77 schrieb:

Wenn das wirklich so wäre , wie ein Verband immerzu fordert, dann wären alle Milchviehhalter verschwunden. Der 10 -jahresschnitt in Nordeutschland beträgt in etwa 33 Cent. Jedes Jahr 12 Cent pro kg erzeugter Milch verbrennen hält niemand 10 Jahre aus bzw würde niemand mitmachen!

Die meisten,bei euch wahrscheinlich nicht anders,rechnen keine Pacht und Gebäudekosten,das gehört einem ja,und auch die eigene Arbeit wird nicht immer so gerechnet,vor allem von den Familienmitgliedern.Da bleibt oft schon ein guter Gewinn,unter Vollkosten sieht natürlich anders aus.
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@ nurich #
nurich schrieb:

Das merkt doch keiner, Investitionen werden einmal bezahlt, dann kosten sie kein Geld mehr.

Oft mit Bauland bezahlt,was soll einer auch bei 800 bis 1000Euro den Quadratmeter mit den Geld sonst machen,er investiert es wieder in den Betrieb,da wird nicht jede Investion mit dem spitzen Bleistift gerechnet.
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