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Fleckvieh
305 Themen, Moderator: Manu, Matthias, Susanne1
Forum: Fleckvieh

Zuchtwertschätzung Dezember 2018

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Zuchtwertschätzung Dezember 2018
Servus Leute!

Um dieses Forum wiederzubeleben falls noch jemand mitliest starte ich hier ein neues Thema.

Falls mittlerweile auf anderen Kanälen diskutiert wird, bitte ich auch darum, das hier mitzuteilen.

Morgen ist es endlich wieder so weit, die neue Zuchtwertschätzung steht an! Ich bin diesmal sehr gespannt, was alles passiert. Am meisten freue ich mich auf Ergebnisse hoffentlich von Etoscha und Haribo. Vielleicht erleben wir aber noch die eine oder andere Hutera-Sohn-Überraschung.

Was meint ihr? Welche Bullen interessieren euch? Welche Entwicklungen erwarten uns?

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Herzschlag könnte eine andere Hutera-Sohn-Überraschung werden.
Herz wird kommen, hoffentlich keine allzu große Enttäuschung.
Dell Söhne Dax und Daily.

Die Entwicklung von Mint, Hurly und Mahango wird spannend.
Bei den Hornlosen kommt der Nächste schon mit Vollgas PS hinterher!
Die größte Überraschung erfahren wir sowieso erst um 10:00 Uhr!
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Herzschlag.... wow
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@ Lubberger #
Ok herzschlag. Top Exterieur. Milch wahnsinn.
Fitness unterdurchschnittlich
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@ Lubberger #
Ja +1700 milch is wahnsinn, dazu top euter.

aber absolut sind 100 tg leistung von 3200 kg bei einem herdendurchschnitt von fast 10000 kg nicht schlecht aber nicht weltbewegend. dazu noch von nur 6 (!) töchtern.

da kann man glaube ich nochmal abwarten. wobei interessante neueinsteiger bei den nk-bullen diesmal doch eher rar sind.
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@ floriansilbereisen #
Isario 77 MBK, Zepter numehr 90 Rahmen und Voco mit 73 im Fleschwert auf der anderen Seite wieder hronlose mit - bei der Milchmenge!
Mahango bleibt hoch die Einzelmerkmale machen ihn zunehmend uninteressant!
Höchste Zeit für eine Kuhlernstichprobe, die Schwankungen werden ja eher mehr als weniger!
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@ Jungzuechter #
Jungzuechter schrieb:
Höchste Zeit für eine Kuhlernstichprobe, die Schwankungen werden ja eher mehr als weniger!


Wie naiv bist du, dass du glaubst die Kuhlernstichprobe wäre die Lösung dieses Problem´s .
Einfach nur mal am Beispiel GS Echt

Der geht im Dezember 2014 mit GZW 136 als "aktuelle Sau" in Einsatz und jeder muss ihn haben. Nun mit seinem ersten NK GZW von 103 das große Erwachen. . Zu welchen Zeitpunkt hättest du erwartet das für Ihn belastbarere Zahlen kommen, und als Everestsohn denke ich sind einige Töchter typisiert worden und haben somit genügend Genotyp / Phanotyp Zusammenhänge bilden können. Wieso hat die nicht gewirkt?
Für mich hat das ZWS Verfahren an sich ein Problem mit den Prüfbulleneinsatz in höheren Herdenniveau seit der GS-Einführung. Ein Beispiel hierfür ist für mich der Bulle Wildgast. Zuchtwerte rauf und runter, unerklärlich und tötlich für eine gezielte Paarung.

Mir hat noch niemand erklärt wie ich von allen untersuchten Tieren Phanotypleistung bis Ende 3. Laktation bekomme. Wie ich sicherstelle, das Ausgleich geschaffen wird für Töchter jener Vererber, die in Zuchtbetrieben starkt typisiert werden. Wie ich sicherstelle, das die weniger gut typisierten ihre Werte mit Phanotypdaten bestätigen.

Wenn ich sehe was Ende November in Niederösterreich auf den Märkten war, befürchte ich dass die nicht als Zweck der Lernstichprobe gedacht war.

Ich persönlich habe nicht das Problem das ein ganz heißer GJV´ler nicht frei vermarktet werden kann weil er noch nicht seine 50% Sicherheit im GZW hat, dann läuft er halt wie damals als staatlich anerkannter Prüfbulle.
Mahnendes Beispiel sollte uns die Erfolgsquote der Hornlosen Vererber machen, die von Anfang an den schnellen Generationsintervall forciert haben und damals noch eine deutliche größere generationsnahe Lernstichprobe vorhanden war.

mfg
Bernhard

PS: durch deine Aussage hab ich grad folgendes Bild im Kopf. 2 Bankräuber flüchten vor der Polizei auf einen Abhang zu, und der Beifahrer sagt zu Fahrer: " Gib Gas, sonst erwischen sie uns noch!
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Die GS darf man nicht an der Entwicklung einzelner Bullen bewerten. Wer das macht hat dessen Sinn nicht verstanden. Es steht jedem Betrieb frei auf alte, bewährte Bullen zu setzen. Aber dass man dann züchterisch nicht mit Herden (auch von Privatorganisationen) mithalten kann, die drei, vier Generationen 90% genomisch die besten Vererber besamen sollte auch klar sein...
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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@ Bernhard007 #
Bernhard007 schrieb:

Wie naiv bist du, dass du glaubst die Kuhlernstichprobe wäre die Lösung dieses Problem´s .
Einfach nur mal am Beispiel GS Echt

Der geht im Dezember 2014 mit GZW 136 als "aktuelle Sau" in Einsatz und jeder muss ihn haben. Nun mit seinem ersten NK GZW von 103 das große Erwachen. . Zu welchen Zeitpunkt hättest du erwartet das für Ihn belastbarere Zahlen kommen, und als Everestsohn denke ich sind einige Töchter typisiert worden und haben somit genügend Genotyp / Phanotyp Zusammenhänge bilden können. Wieso hat die nicht gewirkt?
Für mich hat das ZWS Verfahren an sich ein Problem mit den Prüfbulleneinsatz in höheren Herdenniveau seit der GS-Einführung. Ein Beispiel hierfür ist für mich der Bulle Wildgast. Zuchtwerte rauf und runter, unerklärlich und tötlich für eine gezielte Paarung.

Mir hat noch niemand erklärt wie ich von allen untersuchten Tieren Phanotypleistung bis Ende 3. Laktation bekomme. Wie ich sicherstelle, das Ausgleich geschaffen wird für Töchter jener Vererber, die in Zuchtbetrieben starkt typisiert werden. Wie ich sicherstelle, das die weniger gut typisierten ihre Werte mit Phanotypdaten bestätigen.

Wenn ich sehe was Ende November in Niederösterreich auf den Märkten war, befürchte ich dass die nicht als Zweck der Lernstichprobe gedacht war.

Ich persönlich habe nicht das Problem das ein ganz heißer GJV´ler nicht frei vermarktet werden kann weil er noch nicht seine 50% Sicherheit im GZW hat, dann läuft er halt wie damals als staatlich anerkannter Prüfbulle.
Mahnendes Beispiel sollte uns die Erfolgsquote der Hornlosen Vererber machen, die von Anfang an den schnellen Generationsintervall forciert haben und damals noch eine deutliche größere generationsnahe Lernstichprobe vorhanden war.

mfg
Bernhard

PS: durch deine Aussage hab ich grad folgendes Bild im Kopf. 2 Bankräuber flüchten vor der Polizei auf einen Abhang zu, und der Beifahrer sagt zu Fahrer: " Gib Gas, sonst erwischen sie uns noch!


Um den ist es Echt schade oder Echt nicht schade?? Er war von Anfang an zweite Wahl weil der Eins nicht produzierte! Nachher ist man immer gescheiter, ebenso ist die Kombination Everest*Rave mehr als gewagt hat mich vom Einsatz abgeschreckt nochmal Glück gehabt! Mal wieder ein Beispiel was Freunderlwirtschaft in der Zucht alles ruinieren kann... Der Züchter war Obmann in der Stmk! Statistisch gesehen heißen 70% Sicherheit, dass 95% der Stiere nicht weiter als 12 Punkte abweichen. Abschreibungskorregiert waren es 13 Punkte, die selbe Kuh bei einem anderen Züchter würde noch zwei Spülungen durchmachen und für jede Station einen Versager leifern!
In der Stmk war die Versteigerung mit den vielen Hochtypisierten! Bei der Lernstichprobe haben die vielen motivierten Züchter mitgemacht und auch das Restplätze von anderen Bundesländern aufgefüllt. Produktionsbetriebe für die gedacht war beschäftigen sich nicht so intensiv damit und für diese ist die Klauenpflege einmal jährlich schon eine Herausforderung. Fällt bei den Rinderschauen auch immer stärker auf!
Eine Kombination von jedem Prüfstier 100 Töchter plus die Fokuhs Betriebe würde noch genauer sein! Liebe Bayern macht es besser!
Die vielen weiblichen Typisierungen lassen sich leider nicht nützen, wenn sie nur aus den besten Kühen kommen (stark vorselektiert) und daneben keine schwächeren Tiere zum Abgleichen stehen. Selbes Problem, wenn nur die Elite mit den vielen ET‘s an dem Programm teilnimmt.
Rahmen sehe ich bei den Kalbinnen das die GS komplett versagt bzw die 12 Punkte auf oder ab in der Praxis aus einer Schaukuh einen Totalausfall macht! Melkbarkeit stimmt einfach noch nicht! Werde danach auch nicht selektieren. Milchmenge entspricht nach der Korrektur mit 4.12. schon viel eher der Realität.
Die GJV zu bremsen wird darin enden, dass der ein bessere Prüfstiere bekommt als der andere und es geht wieder nichts.

P.S. Netter Vergleich umdrehen und sich stellen wird so schnell auch noch keiner da waren die ganzen Bemühungen um sonst...
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@ Lubberger #
Lubberger schrieb:

Herzschlag.... wow

Unsere 1. Herzschlag in Milch hat nur ein durchschnittliches Euter . Das Problem ist die Strichplatzierung vorne , da hats am Anfang beim Melken schon ordentlich Luft angesaugt und mit ihren 28 l ist sie die schlechteste Erstlingskuh seit einem halben Jahr in unserem Stall. Nachdem der Herzschlag mit seinen Söhnen Hooligan und Hermelin die am meisten eingesetzten Stiere der letzten Jahre auf unseren Betrieb waren hoffe ich das da noch etwas gescheiteres nachkommt.
Ein Phänomen ist für mich der Waban , wie lange der sich jetzt schon an der Spitze hält. Bei uns hat er leider ein paar Schwergeburten gemacht , ein Stierkalb ist uns leider nach der Geburt verendet . Aber ansonsten sind es wunderschöne vitale Kälber.
Beim Everest haben wir nur das Original genommen, und wir sind mit den Everest Töchtern sehr zufrieden . Da wir den Everest auch gesext besamt haben , laufen noch einige Everest Kalbinen beim Jungvieh mit , auf die ich mich schon sehr freue . Besonders geeignet scheint mir der Everest wenn man ihn auf Holstein oder Holsteinkreuzungen besamt , da bekommt man ungeheuer elegante Tiere davon.
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